#11 Guest-Talk mit Dorte Behrmann: Elternsein zwischen Hochbegabung,Zöliakie und Loslassen

Shownotes

In dieser Folge habe ich Dorte Behrmann zu Gast. Wir sind gemeinsam in der IntoBeing-Coaching Welt unterwegs und besprechen unter diesem Gesichtspunkt ihre Herausforderungen im Mama-Sein zweier erwachsener Kinder mit besonderen Herausforderungen. Neben der Frage, wie sie mit den augenscheinlichen Besonderheiten ihrer Kinder, nämlich Zöliakie und Hochbegabung umgeht, stellt Dorte sich auch der Frage, in welchem Prozess des Loslassens sie sich gerade befindet. Ein tiefes, ehrliches Gespräch über das Mama-Sein auf dem IntoBein-Weg.

Hier findest du alles über Dorte und auch die genannten Podcast-Folgen ihres Podcasts "Funkelndes Ich"

Instagram: https://www.instagram.com/dortebehrmann?utmsource=igwebbuttonsharesheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==

Website: https://www.dorte-behrmann.de/?utmsource=ig&utmmedium=social&utmcontent=linkinbio&fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQPOTM2NjE5NzQzMzkyNDU5AAGnFnNzqt1ZoLd0BEor4ntjP2Ns7gokI9BnJwkN-p1D9VmjMkXQx3qg6lab6oaemvbEKd8g8f3ehVx4OtOjecA

Podcast: https://open.spotify.com/show/3LEQvqyArhTphdGZROjYbv?si=4753a392fb6f4ff4

Folge #47 Lassen, loslassen, verlassen. Sofa-Gedanken von Dorte https://open.spotify.com/episode/5lMLR9aW03iN4aWs672cXY?si=ba30bee5cb3e4a21

Folge #40 Meine größte Motivation für meine Persönlichkeitsentwicklung ist mein Kind - ein Sofa-Gespräch mit Karoline Krey https://open.spotify.com/episode/7p4grb0EsmGKl1zPkuabqG?si=e009d8333383475e

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:18: Hallo und willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Marvelous Me.

00:00:23: Ich bin Karoline Greie, ich bin Coach für Eltern, aber auch Unternehmerin oder Podcasterin.

00:00:35: Als ich das gerade gesagt habe, musste ich so an meinen Slogan denken, Eltern schafft neu.

00:00:41: gedacht habe letzte Nacht im Bett gelegen und mich gefragt, ob das eigentlich so richtig ist.

00:00:51: Denn ich lag da im Bett rechts mein Partner neben mir, links meine Tochter neben mir die irgendwann ins Bett kamen Und hab so gedacht Eigentlich ist es nicht nur Elternschaft.

00:01:02: eigentlich geht's darum Familienleben neu zu denken weil ja nicht nur das also Elternchaft kann für mich nie bestehen ohne ohne im Kontext gesetzt zu werden, damit wie meine Partnerschaft ist.

00:01:21: Egal ob ich eine Partnerschaft habe oder nicht gibt es ja immer Beziehungspersonen.

00:01:27: Das kann auch ein Ex-Partner sein das können Eltern sein.

00:01:31: alles was für dieses Kind und für mich meine Familie ausmacht finde ich

00:01:38: spielt

00:01:40: eine fast noch größere Rolle als die Beziehung zum Kind, weil sie sich aus diesen Beziehungen ergibt.

00:01:46: Also vielleicht ist es ab... Ist es demnächst mal Familienleben neu gedacht?

00:01:52: Who knows!

00:01:53: Ihr seid ja ganz live dabei bei der Prozessfindung hier.

00:01:59: Genau ich bin heute nicht alleine.

00:02:01: Ich habe heute wieder eine ganz fantastische Gästin zu Gast und zwar ist das Dorte-Bärmann.

00:02:09: Dort und ich waren zusammen in der Coaching-Ausbildung, ich als Auszubildende quasi und sie hatte diese Runde schon durchlaufen.

00:02:17: Und war diesmal als Trainerin dabei.

00:02:20: das heißt sie war in der nächsten Ausbildungsrunde und hat da kleine Gruppen gelernt zu leiten.

00:02:29: Und da hatten wir noch gar nicht so viel Kontakt miteinander.

00:02:31: Das kam jetzt tatsächlich erst durch die sozialen Medien dass wir gegenseitig gesehen haben was wir machen und gemerkt haben aneinander anziehen finden, dass es dazwischen uns auch irgendwie ein Feld gibt was uns zueinander hinzieht.

00:02:49: und ich war bei dort im Podcast zu Gast.

00:02:53: Sind sie jetzt auch ein Podcast?

00:02:54: Funkelndes Ich heißt der vor ein paar Wochen.

00:02:59: Und wir hatten schon ein ganz wunderbares tiefes Gespräch Auch über das Elternsein wie für mich das Leben mit meiner Tochter ist und sich verändert hat in den letzten Jahren.

00:03:10: Und diesmal habe ich dort zu Gast, in meinem Podcast.

00:03:18: Es geht wieder um die Elternschaft und unsere fantastischen Kinder.

00:03:23: Seid da ganz gespannt!

00:03:26: Wir reden auch viel von dieser In-to-being-Welt weil das von unserer... Coaching-Ausbildung kommen, die wir beide bei Dana Schwand gemacht haben.

00:03:38: Die ja am Prinzip eine eigene Philosophie für sich entwickelt hat und die weiter lehrt.

00:03:42: Und das ist die Into Being-Philosophie!

00:03:46: Genau dass ihr einmal das Wording versteht was wir da immer benutzen.

00:03:52: Bevor es losgeht möchte ich dich auch nochmal total gerne einladen wenn's dich ruft in meine Mastermind anfangen Wo wir genau dieses, ich sag jetzt mal nicht Elternschaft sondern dieses Familienleben auf ein ganz neues stabiles kraftvolles Fundament stellen.

00:04:13: Wie ich das selbst bei mir gemacht habe.

00:04:15: und für mich war es weg von dem Gefühl Ich will das alles anders machen auch wenn's damals Wertung hatte besser machen als meine Eltern ist gemacht haben.

00:04:28: Und ich hatte ja auch so'n Riesen Widerstand gegen diese Mutterrolle und dieses Familienleben, was sich so bieder angefühlt hat.

00:04:36: Und so eingeschränkt angefühlte alles.

00:04:39: Das hat natürlich ganz viel mit der Beziehung zu meiner Tochter auch gemacht... ...und davon wegzukommen von diesem unbewussten... ...reagieren, von dem unbewusten... ...ausagierend.

00:04:52: deren Sachen, die mir mitgegeben wurden einfach gesellschaftlich, familiär, die ich in meinem Rucksack mir... immer reingepackt habe als Kind, als Jugendliche, als Junge Erwachsener und die einfach unreflektiert benutzt hab hin zu einer ganz bewussten Elternschaft in einem bewusstem Familienleben.

00:05:16: Wo ich mich immer wieder frage was hat das mit mir zu tun?

00:05:20: Was macht das mit me?

00:05:21: Warum verhalte ich mich so?

00:05:23: wie möchte ich denn eigentlich haben?

00:05:26: Wie ist mein Ideal einer Familie?

00:05:29: hält mich ab davon, mich so zu verhalten und das hat für mich ganz viel in allererster Linie mit mir selbst zu tun.

00:05:38: Hat für mich sehr viel zu tun eben mit meiner Partnerschaft, ob das eine aktuelle Partnerschaft ist oder auch zu einem Ex-Partner weil dass das Umfeld kreiert was wir für unsere Kinder schaffen, weil die Welt ist in der sie aufwachsen so ganz bewusst und voller Liebe, Zuneigung und Nähe zu gestalten.

00:06:02: Und mich dann bewusst mit der Elternschaft zu befassen.

00:06:08: Das war ein Riesenprozess für mich!

00:06:11: Und den lade ich dich ein wenn es dich interessiert, wenn du dich da gerufen fühlst auch reinzugehen.

00:06:17: in der Mastermind Anfang.

00:06:20: Es ist ganz bewusst ein Gruppenprogramm weil Früher hätte ich mich immer für Eins-zu-Einsarbeit entschieden und hatte Riesenangst vor Gruppen gehabt.

00:06:30: Und genau deswegen ist es zu tun, weil kleine Gruppen so eine unfassbar beflügelnde Dynamik bekommen können.

00:06:42: Weil man merkt, man ist nicht alleine mit den Themen, weil man merke... weil man sich in die Energie der anderen mit reinbegeben kann, Erfolge mitfeiern kann das für sich mitnehmen kann Themen miteinander auflösen kann.

00:07:00: Genau deswegen ist es ganz bewusst ein Gruppenprogramm mit maximal sechs Teilnehmerinnen.

00:07:06: Die Mastermind geht über vier Monate.

00:07:08: Wir haben unfassbar tolle Sachen geplant.

00:07:09: Ich habe grandiose Gästinnen, die dabei sind und das Feld mithalten.

00:07:14: Es gibt Livecalls Es gibt Telegram-Gruppe Es gibt Integrationszeit.

00:07:22: Ja, es wird einfach großartig und ich freue mich so.

00:07:26: Start ist jetzt der sechzehnte Sechste.

00:07:31: Zwei tausend sechsundzwanzig!

00:07:32: Ich habe eigentlich mal gesagt fünfzehnter Sechster und dachte man ne.

00:07:35: Sechzehnter Sechstern ist ein viel schöneres Start und das liest sich schön und das fühlt sich so richtig an.

00:07:41: deswegen ist es jetzt dersechzeehnte Sechste.

00:07:43: Und dein Invest wenn du dabei sein willst sind tausends achthundert Euro.

00:07:47: Wenn dich das gerufen fühlt, melde dich gerne bei mir.

00:07:49: Schreib mir einfach eine Nachricht

00:07:52: und ja

00:07:53: jetzt kann es endlich ins Gespräch mit dort gehen.

00:07:56: ich wünsche dir ganz viel Spaß bei diesem Ganz besonderen Gespräch Interview Und wie immer lasst mich gerne wissen wenn du was für dich mitnimmst wenn dich etwas begeistert wenn dich was triggert und Ja wünschte ganz viel spaß damit.

00:08:25: Hallo, liebe Dorte.

00:08:28: Hallo, Liebe Caro!

00:08:29: Ich freue mich so dass du

00:08:31: da

00:08:32: bist quasi und wir ganz spontan dieses Gespräch führen können.

00:08:35: das haben wir vor zwei Tagen glaube ich erst ausgemacht und ich würde jetzt gerne einmal nochmal für die Zuhörerinnen erzählen wie es dazu gekommen ist quasi.

00:08:49: Wir sind gerade im Austausch von meinem Mastermind wo du als Gästin dann eine Bonus-Session mitmachst und deine Expertise im Elternsein zur Verfügung stellst quasi.

00:09:03: Und das klingt wundervoll, aber ich bin gespannt!

00:09:07: Und hast mich in einer wunderbaren Sprachenericht mitgenommen in die Sachen, die dich auch gerade beschäftigen im Elternsein?

00:09:15: Das fand ich sehr spannend und habe dich daraufhin ganz spontan eingeladen.

00:09:21: Vielleicht möchtest du dich noch einmal kurz vorstellen, also ich habe jetzt erzählt wir haben Austausch.

00:09:27: Du hast einen Podcast.

00:09:28: das sind nicht so Sachen über die wir mal geredet haben aber wer bist du wenn du das erzählen magst?

00:09:35: auf deine Weise und welche Verbindungen haben wir zueinander?

00:09:38: kannst du gerne immer berichten.

00:09:41: Vielen Dank, erst mal vielen Dank liebe Caro für die Einladung in deinen Podcast.

00:09:46: Ja wer bin ich?

00:09:47: Ich hab das eben auch überlegt weil ich schon dachte okay ich erzählte Fakt ist ja auch immer und ich also ich bin dort Bärmann, bin ursprünglich Betriebswirtin und das bin ich auch immer noch und das nehme mich auch immer mit Und ich bin Intubiencoach und Trainerin und ich begleite Menschen in ihr Potenzial.

00:10:06: was meine ich damit?

00:10:07: Meine Geschichte ist ein bisschen aus der Unsicherheit zu wachsen, mich wieder nach außen zu bringen und mich einfach wieder zu zeigen wie ich bin.

00:10:17: Und viele die mich kennen würden sagen wie so es habe ich immer gemacht und ich glaube ich hab's nicht gemacht.

00:10:22: Ich habe ganz oft mich zurückgehalten insbesondere im beruflichen Kontext.

00:10:26: deshalb passt das immer zu diesem Betriebswirt seien auch dazu.

00:10:30: und ja ich habe auch einen Podcast.

00:10:32: den habe ich genau.

00:10:33: aus dieser Idee ist er entstanden weil ich es liebe zu erzählen was mich beschäftigt.

00:10:41: Ja, für mich ist es irgendwie selbstverständlich inzwischen darüber zu reden und andere Menschen damit irgendwie anzustecken dass sie nicht alleine sind mit dem was sie bewegt.

00:10:49: Und das Sie sich trauen sollen.

00:10:52: bitte bitte spricht aus was euch beschäftigt weil nur dann kann etwas Neues passieren.

00:10:58: Da ist mein Podcast Funkeln des Ich also meinen Funkeln nach außen zu tragen und da warst du neulich auch schon zu Gast.

00:11:05: Ja, wie das entstanden ist.

00:11:06: Wir beide haben die Ausbildung gemacht ich als Trainerin damals in der Zeit und du als Auszubildende Und wir haben das glaube ich auch in der Podcastfolge Die wir neulich gemeinsam für meinen podcast aufgenommen haben noch gesagt Wir haben da gar nicht so viel miteinander zu tun gehabt.

00:11:24: Und doch ist irgendwie, wie wir das ja oft haben in unserer Bubble sage ich mal eine Verbindung da.

00:11:30: Ja und deshalb ist es irgendwie so selbstverständlich gewesen für mich als ich einen Impuls hatte zu fragen und du auch für mich und so ist das miteinander entstanden.

00:11:38: uns ist irgendwie ganz wundervoll.

00:11:40: Und deshalb bin ich glaube ich irgendwie hier.

00:11:42: Ich habe das auch gestern überlegt wie seltsam es eigentlich ist dass wir praktisch fast nichts voneinander wissen.

00:11:53: Also ich könnte gerade nicht mal spontan sagen, wo du eigentlich wohnst in Deutschland.

00:11:56: In Wuchstehude?

00:11:58: Das

00:11:59: ist aber schön!

00:12:00: Es gibt es tatsächlich...

00:12:01: Ich weiß, das habe ich gelernt als ich ein paar Jahre in Hamburg gewohnt hab.

00:12:06: Da habe ich dann gelernt dass es das wirklich gibt.

00:12:08: Du siehst direkt was Neues gelernt und trotzdem ist eine Verbindung auf ne ganz andere Art und Weise da Und das ist ja eigentlich mit jedem Menschen der diese Coaching-Ausbildung gemacht hat so.

00:12:22: Also man könnte sich, ich weiß nicht nur andere Teilnehmerinnen hat ganz zufällig eine ehemalige Intubiencoaching.

00:12:31: Ich glaube in Schweden in der Hütte getroffen, wo die zehn Leute waren und ganz zuvällig war auch einer von denen da, die sich gar nicht kannten.

00:12:37: aber es macht sofort eine Verbindung auf der ganz tiefe Ebene.

00:12:41: Ja ja und das ist wirklich so schön wie du das sagst wir wissen ganz oft gar nicht unbedingt was im Alltag die Menschen so beschäftigt, sondern es geht uns immer gerade um diesen Moment.

00:12:52: Also wir sind immer einfach in diesem Moment präsent und... Ja, du hast es noch gesagt mit züglich... Da muss ich so ein bisschen lachen.

00:12:59: Die Expertise des Elternseins dann macht was mit mir.

00:13:03: Ich weiß nicht, wo ich die Expertise habe!

00:13:05: Aber vielleicht noch als Ergänzung dazu?

00:13:07: Ich bin Mama von zwei erwachsenen Jungs.

00:13:10: Die sind knapp Zweiundzwanzig und knapp Neunzehn.

00:13:14: Und ich sage mal, ich bin Mama zweier besonderer Kinder weil ich einen hoch begabtes Kind habe und eins zu der Kielte.

00:13:19: betroffenes Kind.

00:13:21: Und ich sage immer dazu, jedes Kind ist.

00:13:23: besonders.

00:13:24: aber weil meinen war das irgendwie so greifbar dass ich das Gefühl hatte ich muss irgendwie immer für diese Kinder kämpfen und deshalb ja das vielleicht noch als Ergänzung bezüglich des Mama-Seins Jungs-Mama und die Geschichten dazu.

00:13:38: Das klingt auch schon Jungs Mamas finde ich klingt immer herausfordernd obwohl das ja Quatsch ist es auch nur ein Bild in meinem Kopf.

00:13:45: Mädchen, Mama ist genauso herausfordernd auf eine andere Art.

00:13:49: Aber ausspannend, dass du das sagst?

00:13:51: Ja!

00:13:51: Also in meinem Kopf geht sofort ... Oh Jungs, Mama, die hat aber schwerer.

00:13:56: Und ich würde das umdrehen.

00:13:59: Ich wollte immer, also zu mir ist am Anfang immer ein Jung.

00:14:02: Ich hätte eigentlich auch gerne einen Bruder für meinen Großen und ich hätte mich natürlich auch eine Tochter gewohnt.

00:14:09: Aber da war für mich immer ... Die können aber auch ganz schön zickig sein.

00:14:14: So ist es mit

00:14:14: den Geschichten, die wir uns erzählen.

00:14:16: Ja genau!

00:14:19: Aber warum du jetzt noch mal letztendlich hier bist?

00:14:23: Ist auch dein Thema was dich gerade beschäftigt und da hast du auch grad.

00:14:27: deine aktuelle Podcast-Folge geht auch um dieses Thema.

00:14:30: oder wenn das erscheint dann ist nicht mehr die Aktuelle denn ist die Vorletzte quasi.

00:14:35: Es geht ein bisschen ums loslassen weil deine Jungs ja du hast grade gesagt schon ein bisschen älter sind und pflücke werden Und was das mit dir macht und welchen Prozess dich das gerade stürzen, vielleicht magst du das noch mal erzählen?

00:14:48: Ja.

00:14:49: Das ist so spannend dass du auf diese Podcast-Folge zu kommen oder sich darauf beziehst weil im Rahmen dessen im Außen ist es für viele grad total klar Oh!

00:15:00: Ist doch bestimmt schwierig für dich.

00:15:02: auch etwas was ich sag mal was an mich herangetragen wird Dass der eine auszieht parallel der andere gerade Abitur macht und wirklich auch so eine neue Situation entsteht, egal ob er schon auch weggeht danach.

00:15:17: Aber es ist irgendwie sortiert er sich ja neu und somit sortieren wir uns oder dürfen wir uns zu Hause auch neu ressortieren.

00:15:25: Und diese Herausforderung ich glaube von außen an mich herangetragen Ist ähnlich und fällt mir jetzt gerade auf wie auch Es ist ja schwierig mit meinen besonderen Kindern.

00:15:35: Das ist auch so an mich rangetragen worden und ich fand das immer gar nicht schwierig, weil das ist mein Normal.

00:15:42: Genauso ist es auch mit ihm loslassen.

00:15:44: Und doch ... Ja sie gehen!

00:15:47: Und das ist für mich total toll.

00:15:48: also ich freue mich total dass der Große jetzt auch ... Der war drei Jahre hier und hat von hier aus gependelt zum Studium zur Uni und ist also nicht weit weg... Und ich merke aber, dass dieses Gefühl mag ich Ihnen wirklich ganz lassen.

00:16:03: Das macht was in mir und wenn ich dann hinspüre... Was ist das eigentlich?

00:16:09: Ist das so ein bisschen, hm, werde ich noch gebraucht als Mama und dieses Gefühl ... Ich fühle mich manchmal ein bisschen verlassen obwohl es natürlich quatsch ist weil ich bin genau noch Mama.

00:16:22: Und wenn ich das ausspreche, da guckt er mich auch an und so wie kommst du darauf?

00:16:26: Aber ich glaube, dass ist das was uns als Eltern dann bewegt.

00:16:32: Ich würde sagen vor einigen Jahren hätte ich das wegkontrolliert und hätte ganz viel nicht hingeguckt, ach was ist es eigentlich gerade und das Geschenk auch darin überhaupt nicht gesehen sondern hätte irgendwie funktioniert.

00:16:47: und das ist glaube ich das was mich so beschäftigt aktuell.

00:16:51: Du hast ja gesagt, gerade das Verlassen.

00:16:55: So ein Begriffes der dir da in Zusammenhang kommt.

00:16:59: und ich habe mich gefragt auch als ich deine Folge gehört hab und dir zugehört hast was du mir so erzählt hast in der Sprachnachricht ob es also was genau hinter dieser Angst steht ist dass dann eine Angst für dich was den Jungs jetzt so passiert wo du nicht mehr das Gefühl hast helfen zu können.

00:17:19: Also du musst ja jetzt vertrauen, dass die mit egal was da auf sie zukommt umgehen

00:17:23: können.

00:17:26: Oder ganz spannend fand ich das Du erzählt hast in Deiner Folge, dass es für Dich auch so ein... Ich werde eben nicht mehr gebraucht!

00:17:33: Was ja für mich eher so ein Thema von... wie soll ich das sagen?

00:17:39: Von ich werde gesehen.

00:17:41: Ich werde als Mama gesehen und plötzlich fällt diese Art des Gesehenswerden von meinen Kindern vielleicht weg.

00:17:48: Ja voll spannend.

00:17:51: Also ich hab, guck mal das Erste was du gesagt hast habe ich schon wieder vergessen.

00:17:56: Es fällt mir jetzt aber wieder ein weil für mich total dieses Verlassen irgendwie glaube ich im Vordergrund steht.

00:18:01: und um das auf das erste einzugehen Ich glaube da ich ganz viel meine Kinder und da ist es tatsächlich eher mein Jungerahmet der Zürichakie von Anfang an in die Eigenständigkeit versucht habe, zu begleiten.

00:18:16: Weil ich immer grad hab ... Ich kann nicht und möchte auch nicht immer für ihn vorkochen gucken.

00:18:22: Und also meine Angst was da ... Ich hatte diese Angst nicht so unbedingt weil ich voll im Vertrauen war.

00:18:27: dieses Kind wächst so auf dass er allein damit gut umgehen kann.

00:18:30: Deshalb glaube ich dieses nach außen gehen.

00:18:32: Ich möchte natürlich, dass es das Beste ist für Sie.

00:18:34: Aber das fällt mir ein bisschen leichter.

00:18:37: Aber ich glaube, das ist mein Mann der eher da in dieser Runde fällt, weil sehr viel auch von wegen ... Niklas, guck doch noch mal da!

00:18:47: Guck lieber da welchen Wasserkocher du kaufst und ich denke mal lass ihn doch einfach gucken.

00:18:51: Das ist glaub ich eher da?

00:18:52: Ja.

00:18:53: Und gut funktioniert hat irgendwie mein Mann gemacht.

00:18:56: Ich bin eher dieses Jahr verlassen, ich habe Angst irgendwann hier alleine zu stehen.

00:19:01: Und deshalb ist das, glaube ich, eher diese Angst nicht gebraucht zu werden.

00:19:06: Also da ... Ich fühle mich verlassen und ich stehe hier und denke so ein bisschen ... Also ich versuch das gerade so ... Wo geht's jetzt für mich hin?

00:19:18: Ich darf mich nur noch um mich kümmern.

00:19:21: Also gefühlt!

00:19:22: Ja.

00:19:23: Das ist ja irgendwie neu und für mich fremd.

00:19:26: Und das fällt mir da in dem Zusammenhang ein.

00:19:30: Da hat mein großer Sohn am achtzenden Geburtstag des Jüngeren gesagt, Mama jetzt bist du nur noch für dich verantwortlich und das war auch schon so.

00:19:37: was wie okay, das stimmt rein rechtlich ist es so.

00:19:42: aber was bedeutet das für mich?

00:19:43: Ich glaube deshalb steckt für mich mit diesem Verlassen sein ja.

00:19:47: und jetzt ich kann mich nicht mehr anblenken bei anderen.

00:19:53: Ich glaub dass ist eher dieses Gefühl was bei mir präsent ist.

00:19:57: Ja, das ja spannend!

00:19:59: Also dass jetzt du... also jetzt ist dir quasi nichts mehr im Weg bei dem Blick auf dich selber?

00:20:08: Ja, genau.

00:20:09: Das ist es ein bisschen.

00:20:11: auch mit diesem Abitur kann ich momentan so sehen Es fiel mir schwer.

00:20:16: Am Mittwoch war die mündliche Prüfung und ich war nicht zu Hause, obwohl er braucht mich ja gar nicht.

00:20:21: Aber dieses Gefühl nicht da zu sein wenn er nach Hause kommt und es geht ihm vielleicht nicht gut natürlich kann er sich alleine um sich kümmern aber da war mir das auch so bewusst wie oft Ich gerne für sie da bin.

00:20:34: Wenn was wäre also so und Das das kann ich so beobachten an mir dass ich das bestimmt früher auch Dollar gemacht habe, um mich irgendwie vergessen hab.

00:20:46: Um dann halt da zu sein wenn sie mich

00:20:48: brauchen.".

00:20:49: Ja jetzt würde ich ja... Ich würde jetzt ... Wenn das ein Coaching wäre, würde ich die Frage auch suchen.

00:20:55: Geht's dabei wirklich darum dich zu vergessen?

00:20:58: Weil eigentlich geht es ja dann darum dass du nicht die Angst hast wie es ihm geht Sondern wenn du da wärst, dann könntest du ja wissen wie's geht.

00:21:06: Du könntest kontrollieren.

00:21:07: was kann ich jetzt mal tun als?

00:21:10: es ist eigentlich gar nicht das dich vergessen sondern eigentlich schon dass Ich will jetzt dabei sein damits mir gutgeht

00:21:17: genau und das zu beobachten Was dann in mir losgeht dass das eigentlich darunter steckt.

00:21:22: Und also ich schmunzelte ein bisschen im Moment immer mich selbst um weil ich weil ich das so sehen kann und früher hätte ich eben das andere alles abgesagt Weil für mich das klar war.

00:21:32: ich muss doch da sein Nee, also nur für mich.

00:21:35: Um dieses Gefühl nicht fühlen zu müssen... Ich darf einfach ich sein?

00:21:40: Er darf seine Prüfung machen!

00:21:43: Und natürlich kann er damit umgehen und das so zu beobachten.

00:21:50: Das finde ich ja persönlich die allergrößte Herausforderungen im Elternsein wenn man sich einmal auf diesen Intubi-Engweg gemacht hat.

00:22:00: Zu sehen wie oft man möchte dass Situationen auf eine bestimmte Weise funktionieren, das sich das Kind auf einer bestimmten Weise verhält.

00:22:08: Dass sich der Partner auch eine bestimmtaweise verhält eigentlich immer in dem Bestreben, dass ich meine Gefühle vermeiden will die aufkommen würden wenn ich nicht XY wäre oder so?

00:22:19: Ja ganz genau und diesen Punkt also diesen Moment zu greifen, wann das passiert.

00:22:27: Also ich glaube das ist die Schwierigkeit und da ist es jetzt aktuell gerade diese Situation wo ich merke oh es fällt mir schwer diesen Moment zu entzerren dass ich eigentlich über dieses Gefühl gehen wollen würde und es nicht mehr tue.

00:22:42: und aber ja ganz viele Jahre Das wird mir jetzt so bewusst.

00:22:47: Deshalb freue ich mich immer, es haben wir auch in unserer Folge gesagt ... Ich freu mich über alle, die losgehen und die Kinder noch kleiner sind!

00:22:54: Weil mir ist das total bewusst, dass meine Kinder das mitgenommen haben.

00:22:59: Und ja, bei dem großen Merk, der jetzt auszieht, der selber erst merkt, sich daraus zu ziehen und wahrscheinlich auch ganz oft eher erst mal fragen wollen würde oder erst mal wieder zur Mama.

00:23:12: Und nicht, weil er sich das nicht zutraut.

00:23:13: Sondern eher, dass es die Gewohntheit ist ... Wie heißt's das Wort?

00:23:19: Gewohnheit!

00:23:20: Das wir gemeinsam da einander kleben.

00:23:22: Also perfekten Match, weil wir uns bisher so begegnet sind und in vielen Situationen schon anders haben aber jetzt gerade mal wieder sowas ist, da fällt es uns auf.

00:23:31: Ja, spannend.

00:23:36: Ich hab auch grad ganz spannend diese Perspektive deines Sohnes gesehen.

00:23:40: Ich sehe ja meistens meine im Bezug mit meiner Tochter und kann sie ja noch nicht so konkret fragen, wie das für Sie ist.

00:23:47: Mit acht, sie kann schon Sachen sagen was ihr auffällt.

00:23:53: Ich soll sich das sagen wo sie das Gefühl hat dass meine Worte nicht mit dem beeinstimmen was ich aussende zum Beispiel.

00:24:02: aber es natürlich auch spannend jetzt so erwachsene Kinder zu haben die dann ganz klar benennen können.

00:24:07: so fühlt sich's für mich an.

00:24:09: Ja und das ist total spannend, weil also mein großer und ich uns verbindet ganz viel.

00:24:14: Wir sprechen darüber... sehr intelligente Kind, was für mich am Anfang aber gar nicht so bewusst war.

00:24:20: Wir haben von Anfang an viel gesprochen und reflektiert, aber ja immer auf dem Maße Bewusstseins letzter Stand.

00:24:27: Und ich finde das auch spannend und würde jetzt schon mich freuen darauf, wenn deine Tochter groß ist?

00:24:33: Ja, ich weiß.

00:24:35: Das ist wirklich spannend weil wir weiterhin so sprechen und er hat neulich etwas gesagt.

00:24:38: es hat uns wirklich auch ein bisschen gecatcht dass er gesagt hat Mama aus meiner Perspektive waren dir Noten immer wichtiger als Papa.

00:24:48: Und ich habe mir angeguckt, dachte wie kommst du darauf?

00:24:51: Weil mir die überhaupt nicht wichtig sind und sagt er, Du hast mich immer gefragt, Papa aber nicht!

00:24:58: Ich hab immer gefragt, aber ich war ja diejenige, die zu Hause war und gefragt hat.

00:25:02: Und ich habe oft mein Mann ... Also, ich bin da super zwischengekreetscht immer.

00:25:07: Ich habe das mein Mann schon vorher gesagt, weil Niklas es nicht so gerne mochte, wenn man ihn gelobt hat.

00:25:13: Er wollte nicht immer auf wie super hast du das gemacht?

00:25:15: Weil sein normal, er konnte damit gar nicht umgehen.

00:25:18: Damit das nicht passiert, dass ich das nicht halten muss, wenn mein Mann und mein Sohn aneinander geraten sind, Alles super, also musst gar nicht fragen.

00:25:30: Kannst neben Nebensatz fragen und so wenn überhaupt.

00:25:33: Und bei Niklas ist halt Stecken geblieben oder Hängen gebliebt, dass mir Noten wichtiger sind.

00:25:38: Und Martin und ich guckt ja so mein Mann und ich wir gucken uns alle an.

00:25:41: Das ist sehr spannend weil Martin muss schon ein bisschen grinsen als ihm das nicht wichtig aber er war halt immer stolz, dass das ihn so leicht wie mit den Noten.

00:25:48: Also es ist so witzig was die dann mitnehmen und wir haben... Ich habe mal gedacht ich hab das immer auch gesagt mir ist das überhaupt nicht wichtig.

00:25:55: Aber bei ihm ist das so hängen geblieben, weil ich gefragt hab.

00:25:57: Das war für ihn ein Wichtigsein und es fand dich total spannend.

00:26:01: Wenn wir da jetzt drüber sprechen können, was bei ihm und warum er vielleicht mir manche Dinge nicht erzählt hat als Kind ... Also, spannend!

00:26:07: Ich hab's dir einmal nicht erzählt.

00:26:10: Meine Sachkunde-Mappe war ne Vier, weil die nichts drum gemacht haben.

00:26:12: Hab ich dir lieber gar nicht erzählt?

00:26:14: Und hab's dann gemacht nach den Fällen.

00:26:15: Ja, spannend.

00:26:18: Cool.

00:26:19: Er hatte es gelöst.

00:26:20: Natürlich hätte ich mir gewünscht, wie hätten damals darüber sprechen können.

00:26:24: war nicht in unserem Bewusstsein damals.

00:26:28: Ja, sehr spannend!

00:26:29: Wann ist euch denn so bewusst geworden dass da so eine Besonderheit da ist?

00:26:35: Also bei jedem Kind vielleicht?

00:26:38: Spannende Frage also bei dem großen... Also Rückblickend glaube ich war uns das überhaupt nicht bewusst, also dass es ein schlaues Kerchen ist.

00:26:51: Ja aber das erste ist hatten wir ja auch gar keinen Vergleich und zwar für uns nicht ungewöhnlich wenn ich das jetzt aber erzähle auch oft.

00:26:59: er war drei und wir hatten eine Krabbelgruppe und Martin kam nach Hause und dieser dreiehrige die anderen drum herum haben gar nichts gesagt gefühlt bisher oder noch nicht so viel und er hat seinen papa gefragt hallo Papa warst du erfolgreich?

00:27:12: Und das ist so etwas.

00:27:13: das ist hängen geblieben.

00:27:14: aber für uns war das typisch nieglas dass irgendwie besonders ist und leider hat es ein bisschen einen negativen Touch.

00:27:25: dabei war in der Grundschule, weil seine Grundschullehrerin damals glaube ich damit noch nicht gut umgehen konnte mit der Unverschiedlichkeit von Kindern.

00:27:39: Also, und ich meine das gar nicht böse.

00:27:41: Damals war ich böse heute kann ich das sehen Sie hat es nicht gelernt Und für sie war na wir kriegen den schon in die normale schiene und Er ist dann halt Unglücklich gewesen und er mal ausgetickt was wir halt auch kannten zum Beispiel mit dieser noten frage.

00:27:56: Das kannten wir auch.

00:27:58: Wir hatten aber inzwischen schon er braucht seine ruhe.

00:28:01: Also wir trennen uns inzwischen.

00:28:02: Wir konnten uns gut anschreien, aber irgendwann haben wir gesagt du gehst mal in dein Zimmer und beruhigst dich mal kurz wieder Und dann konnten wir darüber reden warum irgendwelche Dinge nicht gut waren und das konnte sie nicht gut greifen.

00:28:14: Ja und Dann davon wegen wenn er dann ein fertig war mit seinen Dingen die er gemacht hat hieß es dann er malt mandalas also eine grundschule ganz viele mandala's gemalt.

00:28:22: Es hat der gerne gemacht Aber ist ja nicht unbedingt dass man so diese kinder fördern könnte.

00:28:27: Und aufgrund dessen, was er ausgetickt ist waren wir dann damals bei der Psychologin eher auch für mich.

00:28:34: Um herauszufinden wie gehe ich gut mit meinem Kind um und wie kann ich dieses Kind gut dabei begleiten?

00:28:38: Also das war mir irgendwie wichtig.

00:28:41: Dann gab es hier noch ein Institut in Buxdude die in den Schulen für schwererziehbare Kinder.

00:28:48: Ich habe mal schon mein Kind ja aber es ist irgendwie anders als das was vielleicht wenn ich das jetzt ausspreche andere vor Augen haben.

00:28:54: Er konnte halt mit seinen Gefühlen, er hat dann irgendwann zugeschlagen tatsächlich.

00:29:00: Weil er hat ja argumentiert.

00:29:02: Also er hat mit mir wie mit einem Erwachsenen gesprochen aber das konnten andere Sechsjährige im Zweifel nicht und die konnten sich also begegnen.

00:29:10: Und ich erinnere mich da an einen Satz dass wir in dieser Schule waren und die Kollegen aus diesem Unterstützungsprogramm hatten.

00:29:18: Uns ist klar, dass wir über ein hochbegradtes Kind sprechen.

00:29:21: Wir hatten beim Psychologen so ein Test gemacht Und die Lehrerin hat gesagt, nee das war mir nicht klar.

00:29:28: Für mich war es aber egal ob dieses Kind hochbegabt ist oder nicht sondern er kommt mit dem was er mitbringt.

00:29:34: und ich würde mir wünschen dass dieses kind genauso sein darf in der Schule weil er möchte kein in dieser normalen schule sein.

00:29:40: das haben wir ihn immer gefragt weil er möchtet mit seinen freunden sein und ja damit war die grundschulzeit schwierig weil er nicht gut ausgelastet war glaube ich.

00:29:51: Und wenn er das auch sagt, ich hab ihn mal gehört.

00:29:54: Wenn ich Fotos angucke ... Der strahlende Niklas ist irgendwann verloren gegangen und da hat er unbewusst gemerkt, er darf nicht so sein wie er ist.

00:30:04: Das hat er mitgenommen, auch wenn wir versucht haben dagegenzusteuern.

00:30:08: Aber ja, wenn du nicht zeigen darfst was du kannst dann eher immer, nee, muss lieber was anderes machen, hat ihm das ganz viel mitgenommen.

00:30:16: also das war Grundschulleiter würde ich sagen.

00:30:20: Und bei dem anderen Sohn ... Also ich würde sagen, wenn ich auf meinen Mama Herz gehört hätte.

00:30:30: War dieses Kind auf der Welt und hat von Anfang an ... Dieses Kind wurde in der Wanne geboren und lag auf meinem Arm.

00:30:37: Ich weiß das die Ärztin gesagt hat.

00:30:39: Oh je!

00:30:40: Der schreit ja lauter als deine Mama unter den Wehen.

00:30:44: Und dieses Kind hatte von Anfang ein Bauch mit dem Bauch.

00:30:47: Das haben alle anderen gesagt.

00:30:50: Der hat drei Monax-Kollegen, es war länger.

00:30:54: Bis wir durch eine Zufallsdiagnose mit gut zwei die Diagnose bekommen haben und ich gesagt das was für ein Geschenk?

00:31:02: Es war eigentlich eine... Wir wollen das ausschließen dass er das hat.

00:31:06: Weil ist kein typisches Kind sonst optisch wie Kinder in dem Alter sind.

00:31:10: Bei der Zöldiakie haben sie oft einen Lebhauch, das hatte mein Sohn nicht.

00:31:13: Und die wollten eigentlich die Untersuchung gar nicht zu Ende führen in dem Krankenhaus und wir waren.

00:31:17: das aber hat meine Kinder erst so gesagt und ich bin ihr immer so dankbar weil sonst wüssten wir es nicht.

00:31:25: Der war knapp zwei.

00:31:27: Du hast gerade über deinen ältesten Sohn gesagt dass wenn du dir Bilder anguckst so sein Strahlen Das Gefühl das verloren gegangen ist.

00:31:35: Wie ist das bei deinem jüngeren Sohn?

00:31:37: Wenn du den so anguckest wie siehst du das da?

00:31:40: Der strahlt immer.

00:31:42: Ja,

00:31:43: der ist immer... Also wenn du Fotos anguckst er ist auch immer... Ich glaube nicht dass er immer strahelt aber der hat zum Beispiel auch bei dieser Diagnose mit knapp zwei auch da ja viele gesagt haben oh Gott der Arme.

00:31:57: ich fand oh wie cool!

00:31:58: Er weiß also wir wissen jetzt was er essen darf und der hat es von einem Tag auf den anderen überhaupt nicht in Frage gestellt das er etwas anderes essen durfte als der große Bruder weil der gemerkt hat's geht ihm gut.

00:32:08: Ich glaube, der ist eher das strahle Kind und heute würde ich sagen auch da die Schulzeit hat ihn nicht unbedingt im Strahlen gelassen.

00:32:24: Also gerade jetzt, der feiert es sehr dass die Schulzeitsende ist weil er ja aufmüpfige Kind ist und sich nicht unbedingt an solche festen Strukturen.

00:32:35: Ich muss hier was lernen, weil andere Menschen sagen, was ich lernen muss.

00:32:39: Und ich würde gerne etwas anderes

00:32:40: machen.".

00:32:41: Dem hat dem das auch das Strahlen genommen?

00:32:44: Ja.

00:32:45: Und für mich immer sage hoffentlich findet er jetzt den Weg, dass zu tun, was er mag.

00:32:51: Aber es fällt ihm halt schwer, da wurde ihm auch das genommen sein zu dürfen um das in die Welt zu tragen.

00:33:00: Und der ist aber sehr, hofft vielleicht hier kommt ich und ich hoffe dass er das einfach so behält.

00:33:04: Weil er erinnert mich immer sehr an mich als Kind und ich durfte es ja auch nicht bleiben.

00:33:09: Ich hoffe er braucht nicht vierzig Jahre um daraus zu wachsen sondern, dass er dadurch, dass ich versuche ihm zur Vermittlung ist total okay und macht das worauf du Lust hast und finde raus worauf Du Lust hast, dass Er das mitnimmt.

00:33:21: Ja.

00:33:24: Du hast dich ja auch auf deinen Weg gemacht dein persönliches Funkeln wieder herauszuholen?

00:33:28: dich den wieder anzunähern.

00:33:31: Hat das was mit dem Menschen in deinem Umfeld gemacht?

00:33:33: Mit deinen Kindern, mit deinem Mann... Was deren Strahlen angeht?

00:33:40: Nimmt das die mit?

00:33:42: Was für eine spannende Frage!

00:33:44: Ich würde ja immer sagen dann müssten wir sie mal fragen und ich habe aber ein paar Ideen dazu.

00:33:50: also ich glaube mein Mann findet es richtig toll weil er es liebt wenn ich in meinem strahlen bin.

00:34:00: Er sagt auch, wenn er gefragt wird ist es ganz schön herausfordernd.

00:34:04: Weil

00:34:04: ... Also er kann durchaus sehen das hat früher immer gesagt er liebt es, wenn ich scheißend tanze.

00:34:10: also die junge dort hat irgendwie wenn sie fröhlich war immer irgendwie rumgetanzt und das hatte ich ja irgendwie verloren.

00:34:16: warum auch immer?

00:34:16: als?

00:34:17: da kann er den vergleich ziehen und dennoch haben wir ja Ich weiß nicht also ich würde mal sagen zwanzig Jahre dazwischen so dieses Ich hab mich irgendwie verschlossen, warum auch immer.

00:34:29: Und das war ja Perfekt Match!

00:34:30: Er hat's genauso gut alles mitgetragen und deshalb würde ich aber sagen je mehr ich da rauswachse wächst er halt eben aus diesem ... wir haben uns da so ein bisschen rausgekommen und dass das Miteinander wenn es... Es war immer toll.

00:34:44: also ich würd das überhaupt nicht sagen.

00:34:45: Wir hatten dann nie einen Problem miteinander und trotzdem ist es anders aktuell.

00:34:50: Deshalb glaube ich wie ist das schön?

00:34:52: Der große hat schon mal gesagt Also seitdem du das gemacht hast, richtig doof.

00:35:00: Und ich glaube er kann beides sehen nämlich genau dieses.

00:35:04: weil er halt auch sehr sehr reflektiert unterwegs ist mag er oft etwas nicht hören wenn ich das sage und er kann es aber gut einordnen um zu erkennen dass es eigentlich doch gut ist.

00:35:19: so und bei dem kleinen Ich muss das anders sagen, bei dem Jüngeren.

00:35:27: Die sind beide größer als ich, deshalb passt es auch gar nicht mehr.

00:35:34: Ich weiß gar nicht genau ob das Miteinander da anders ist.

00:35:38: Das kann ich für mich gerade gar nicht greifen.

00:35:40: Da würde ich mal drüber nachdenken wollen.

00:35:42: Aber ich weiß aber dass er das richtig gut findet.

00:35:45: Also die haben auch beide damals ... Als sie gehabt hat, ich würde die Trainerausbildung machen.

00:35:49: Haben die beiden gesagt, finden wir richtig toll?

00:35:52: Weil sie... ein bisschen wie auch mein Mann gesehen haben, dass es mir total gut geht.

00:35:56: Dass ich da so eine Freude dran hab und er dieses Meinfunkeln das das toll ist weil ich dann eben fröhlich bin und vielleicht nicht so genervt oder was ich vielleicht vorher war Das glaube ich können die greifen Und meinen Jüngerer findet das richtig gut Weil er so oft sagt Mama du müsstest viel mehr Menschen noch erreichen weil das so wichtig is.

00:36:19: Dass die dürfen noch alle einfach sein, wie sie sind.

00:36:22: Und das dürfen Sie zeigen und ... Der hört immer ein bisschen mit zu weil der unterstützt mich beim Schneiden des Podcasts.

00:36:30: Er hört nie ganze Folgen aber er hört halt immer Bruchstücke.

00:36:34: Als er das neulich gesagt hat, habe ich gedacht okay irgendwie kommt es mit dass bei ihm auch ankommt, dass manche Sätze gut sind und vielleicht häufiger gesagt werden dürfen.

00:36:45: Deshalb glaube ich ist das ganz schön

00:36:49: Schön zu hören.

00:36:51: Ja, und trotzdem darüber denke ich noch mal nach ob das miteinander... Ich glaube die sind eher immer genervt was sich aber auch verstehen kann weil Mama eben nicht mehr so agiert wie früher wo wir uns eingeschworen hatten sondern anders und es ja ein Lernprozess auf beiden Seiten ist.

00:37:09: Also ich finde dass für alle unfassbar harte Arbeit.

00:37:16: Man muss ja so sagen, wenn du dich selbst auf den Weg begibst.

00:37:20: Zieht das die anderen ja automatisch nach?

00:37:22: Ob sie wollen oder nicht und die haben dann die Wahl gehe ich mit und arbeite mich durch meinen eigenen Scheiß durch oder gehe jetzt.

00:37:30: Das ist ein Grunde dass oder rebelliere ich die ganze Zeit dagegen.

00:37:33: es wird ja nur noch anstrengender für alle.

00:37:36: Ja und das ist glaube ich einer.

00:37:37: also ich glaub der Junior rebelliert oft Und das ist anstrengend und ich würde sagen, wir hatten auch schon eine Rebellion mit dem Großen.

00:37:44: Auch da mich klar zu positionieren und es ist total okay und du musst das nicht so machen und dann ist es aber deine Entscheidung aus, denn darfst du... Dein Legenweg anders, also neu gehen.

00:37:56: Und das ist ja für eine Mama total schwierig zu

00:37:57: sagen.".

00:37:58: Ich erinnere mich da hat Niklas damals gesagt, Mama du wolltest mich rausschmeißen und es war ihm hängen geblieben.

00:38:04: Es war nur dass ich gesagt habe damals, ich mag den Umgang aktuell nicht wie wir miteinander umgehen.

00:38:11: Du darfst das anders sehen als ich aber es ist hier mein Zuhause.

00:38:14: und dann möchte ich, dass du ein Zweifel woanders wohnst und deinen Studium machst weil das kann ich nicht gut leisten.

00:38:20: So erst hab ich gesagt ich geh, da hat Martin gesagt ne, Und das hat nichts mit Rauschmeißen zu tun, sondern es hat etwas wie es für uns gut war.

00:38:28: Ich hab da für mich gesorgt und ich habe keine Lust immer wieder für mich dann kämpfen zu müssen weil ich das so nicht möchte und ich liebe dich sehr.

00:38:36: aber dann müssen wir eine andere Lösung finden.

00:38:38: und bei ihm ist auch hingeliebt du wolltest mich rauschmeissen und da haben wir noch nicht tatsächlich darüber gesprochen.

00:38:43: weil ich dachte ja aber warum denn?

00:38:45: Ja weil du hättest mich rausgeschmissen wäre ich die ganz alleine gewesen.

00:38:47: ich hätte gar nicht gewusst was sich mit meinem Leben oder wo ich hingehen könnte Und hab ich ihn angeguckt und hab gedacht, ist das wirklich so?

00:38:55: Ja es fühlte sich an.

00:38:57: Das war was anderes!

00:38:59: Wie viele Freunde genau ... Wir haben eine Freundengruppe seine Jungs und auch unsere Freunde.

00:39:04: Ich glaub du hättest überall hingehen können aber das ist das, was hängen geblieben ist unter der Brücke.

00:39:11: Also wie verrückt, was dann in seinem Kopf ist?

00:39:14: natürlich nicht.

00:39:16: Ja, aber weil er sich das nicht zugetraut hätte sagen.

00:39:18: Dann bin ich alleine.

00:39:19: und was mache ich denn dann?

00:39:23: Spannend zu sprechen.

00:39:26: Ja voll cool!

00:39:26: Da freue ich mich schon auf solche Gespräche mit meiner Tochter.

00:39:30: Vielleicht kommen die gar nicht, weil ihr schon jetzt unterwegs seid.

00:39:34: Aber es kommt anders.

00:39:35: Ich würde

00:39:36: grad sagen, sie kommen doch... Weil es ist auch ganz spannend.

00:39:43: Sie gibt mir auch Rückmeldung auf bestimmte Sachen, die ich gar nicht auf den Schirm hab.

00:39:48: Wie zum Beispiel wenn irgendwas passiert, wenn sie irgendetwas macht sag' ich immer ja es ist ja nicht deine Schuld im Sinne von du wirst nicht verantwortlich wie's mir geht und ich sage dann

00:40:01: Ja...

00:40:02: Ich seh', dass das irgendwie passiert ist und ich bin aber für meine Gefühle.

00:40:06: verantwort dich und nicht du.

00:40:07: Und dann sagst du mir Mama Du kannst ruhig einmal sagen, dass ich schuld bin!

00:40:11: Ich weiß ja, dass sich schuld sind!

00:40:12: Ich weiss auch so war keine Absicht.

00:40:14: Aber ich möchte, dass du sagst ... Du warst schuld meinen Kind.

00:40:19: Und gleichzeitig hat's aber ... es ist meine Verantwortung wie ich damit umgehe und so spannend, wie das für sie ankommt, dass das immer noch so ein Störgefühl hat zwischen dem was ich sage und dem was die fühlt.

00:40:33: Aber dass ihr das rückmelden kann?

00:40:35: Bombe!

00:40:36: Also mega in diesem Alter.

00:40:38: Ja, das ist richtig mega weil genau solche Gespräche hab' ich tatsächlich auch mit meinem großen Sohn aktuell oft gehabt Weil er mir sagen kann, ja aber ich mach das.

00:40:47: Ich mach das egal ob ich das grade möchte oder nicht weil ich weiß es geht dir dann besser und dass ist halt auch seins wie sie spüren.

00:40:55: wir machen das lieber nicht weil sonst hat Mama schlechte Laune und da ist die Laune hier schlecht.

00:40:59: Und ich kann das total sehen, ich kann auch total sehen dass sich das bisher bestimmt so gemacht habe auch vielleicht seine Strategie gewählt hätte, damit es Mama besser geht.

00:41:11: Und ich sag ihr immer ja und ist total toll dass du mir das sagst weil ich lerne das auch anders.

00:41:16: also ich versuche das ja jetzt neu zu machen und auch zu halten wenn ihr das anders wählt als ich es vielleicht besser finden würde damit es mir gut geht aber gibt mir die Chance weil er sagt naja aber ich könnte es doch weiterhin so machen.

00:41:29: für mich ist es kein Problem zu sagen, ja ist alles super und ich mache das weiter so.

00:41:34: Und dann schau mal genau hin was es bei dir ist weil wenn du es eigentlich nicht so möchtest darfst du genau dafür einstehen sowie ich es tue.

00:41:44: und jetzt ist es vielleicht für mich herausfordernd vielleicht auch für dich weil du das gar nicht kennst.

00:41:49: aber wir dürfen doch das neu üben.

00:41:51: jeder darf genau das sagen und tun was für ihn sich stimmig anfühlt und es ist aber ein neues Entdecken.

00:41:58: Was ist das eigentlich, was für jeden von uns?

00:42:00: Also meine Seite und seine Seite!

00:42:02: Ja...

00:42:03: Und ich liebe es dass man solche Gespräche führen kann mit seinen Kindern, mit seinem Partner weil das ist ja nichts wie jemals irgendjemand mit uns gesprochen hätte

00:42:15: also geschweige denn unsere

00:42:16: Eltern oder...?

00:42:18: Ja gar nicht

00:42:18: wäre oder was weiß ich, wer nie jemand auf die Idee kommt zu fragen Wenn mal Kind, was ist denn deine Realität grad?

00:42:25: Was beschäftigt dich.

00:42:26: Wie kommt das bei dir an?

00:42:27: Was fühlst du und was machen wir denn jetzt aus Situationen?

00:42:31: Das hat ja einfach nicht stattgefunden sowas.

00:42:33: Genau!

00:42:34: Und ich glaube deshalb ist es für uns auch so schwierig und da merke ich gerade wie am Anfang wenn wir mit Menschen die diesen Weg nicht gehen sprechen.

00:42:42: also es fällt mir immer noch schwer.

00:42:44: Ich mache das ganz oft genau so nur der Umgang ist ja oft anders So leicht.

00:42:51: Ich weiß nicht, ob ich mich sicherer fühle in meiner Familie bei mir zu bleiben oder dass ich da schon sicherer bin, es auch vielleicht auszudiskutieren und dann klappt das am Ende auch manchmal nicht.

00:43:02: aber du bist trotzdem mein Sohn und ich bin trotzdem Mama und das bleibt ... Da hab ich keine Frage drüber, dass ich mich im Außen immer mehr traue, aber dass es da noch schwieriger ist.

00:43:15: Wie ist es für dich?

00:43:17: Also ich merke, für mich ist das... schriftlich leichter, also in WhatsApp-Nachrichten zum Beispiel oder sowas.

00:43:24: Da fällt es mir mittlerweile ziemlich leicht zu sagen das macht das grad mit mir und ich weiß es hat gar nichts mit dir zu tun

00:43:32: z.B.,

00:43:33: dass kann ich mit Freunden, mit Familie und so.

00:43:36: aber ich finde es tatsächlich mündlich vor den Leuten zu stehen und da ganz klar bei mir zu bleiben und zu sagen hör zu Das macht's gerade mit mir Und ich weiß Es hat gar nix mit ihr zu tun Aber das passiert bei mir Das finde ich schwerer tatsächlich.

00:43:50: Ja,

00:43:51: kann ich total unterschreiben aber deshalb ist es für mich und das würde ich mal sagen stimmt wahrscheinlich nicht ganz weil ich glaube du kannst es auch gut im Podcast erzählen Und da kann ich das auch gut und ich glaube Da kann ich dass auch gut in dem Miteinander Weil ich irgendwie dann ist es so ein Raum da merke Ich es beim zuhören da höre ich anders also irgendwie anders zu ja und trau mir mehr zu.

00:44:14: Also das ist so ein bisschen was.

00:44:16: und deshalb würde ich sagen mit dem Schreiben.

00:44:18: Ich kann das auch gut in Sprachnachrichten, aber es ist genau das Gleiche weil es noch ein bisschen sicherer ist.

00:44:25: Es kommt nicht direkt etwas zurück.

00:44:27: Ja, genau!

00:44:29: Direkt zurückkommen im gewohnten Umfeld mit meinen Männern hier – ist das schon eins?

00:44:34: Aber in einem gewohntem Umfeld an sich, wo das Sprechen so eben nicht gewohnd ist, da fällt es mir auch unfassbar schwer und dessen, ich fühle mich so dass ich eigentlich gerade anders reagieren würde.

00:44:48: Das ist noch zu sehr verklebt mit der Wucht die mir im Zweifel entgegen kommt wie ich dann reagiere.

00:44:56: Ja und diese Wucht macht natürlich auch richtig viel mit einem.

00:45:03: Also die Angst vor der Wucht, ich kenne das auch.

00:45:05: Ich habe gerade ... als du gesprochen hast überlegt in welchen Situationen dich das schon hatte und ich hatte das auch einmal mit einer Arbeitskollegin wo ich genau gemerkt hab welche Geschichten hier so ablaufen bei mir Und ich dann aber hingegangen bin und den Raum aufgemacht habe so ganz bewusst voller Aufregung den Tränen nahe und ihr erzählt habt was das mit mir macht ein bestimmtes Verhalten und dass sich aber auch sehe dass das nur meine Sache ist die ich mir erzähle.

00:45:31: Und du, das ist herausfordernd und es wird aber natürlich immer... Also ich werde trotzdem immer leichter.

00:45:40: Ja klar!

00:45:40: Weil genau dieses Üben- und Zutrauen-, Ich mach' das jetzt.

00:45:45: Ist ja eine neue Erfahrung die dann erreicht hast und das ist glaube ich genau unser Weg.

00:45:50: Ja, ich kann sehen da fällt es mir noch schwerer und jedes Mal wenn ich es merke in dem Moment und auch hingehe und das Ausspreche so schön, weil dann haben wir den Raum aufgemacht für etwas Neues was von beiden Seiten passieren kann.

00:46:02: Ja total Ich hatte noch einen Gedanke als ich deine Podcast Folge gehört habe wo du so erzählt hast diese Angst verlassen zu werden oder vielleicht auch dieser Angst oder für mich hat sich ein bisschen angehört nach der Angst nicht mehr gesehen zu werden eben weil Du hast ja auch noch ein Beispiel mit Deiner Freundin und gedacht, also jetzt mal ein ganz anderes Thema von dem vielleicht auch gar nicht alle folgen können.

00:46:34: Aber ich habe im Hinterkopf das du im Human Design Projektorin bist?

00:46:38: Kann das sein?

00:46:39: Ja, das stimmt!

00:46:40: Und da dachte ich es ist auch voll das Projektorinnen-Thema die Verbitterung wenn man nicht gesehen wird.

00:46:47: Da hab' ich so dran gedacht als du das erzählt hast.

00:46:49: Das hört sich nach einer verbitterten Projektoren an, die sich nicht gesehen fühlt.

00:46:54: Ja, das ist total spannend.

00:46:55: Und cool dass du das noch mal aussprichst habe ich noch gar nicht so gesehen.

00:46:59: aber ich kenne ja dieses verbittert sein Gefühl.

00:47:01: und dann kommen wir aber genau da hin wenn Ich um und ich weiß nicht ob das typisch Projektoren ist Aber wenn ich eben eher auf der anderen Seite bin und Nicht bei mir denn passiert es Genau und ich konnte das in dem Moment ja Total sehen aber ich konnte Das nicht entzerren.

00:47:18: also Es ist nicht möglich gewesen.

00:47:21: dieses verbittert sein Gefühl ist halt etwas, was ich lange in mir schon habe.

00:47:27: In diesen Situationen.

00:47:28: Ja spannend dass du das noch mal so sagst... Was denn denn die Lösung?

00:47:34: Ich kann auch irgendwie immer bei mir zu sein und zu erkennen, was es meins und was ist das von der anderen Seite und das sich an mich ranzulassen.

00:47:41: Ich

00:47:41: glaube auch, es sich selbst zu sehen wo wir wieder beim Anfang sind, dass du jetzt nicht mehr dir selbst aus dem Weg gehen kannst, wenn kein anderer mal da ist.

00:47:53: Ich glaube das ist dann auch die Lösung gibt es ja nicht.

00:47:56: aber ein Weg

00:47:58: der Weg genau der Weg

00:47:59: sich selbst diese Bestätigung zu sein also sich selbst einfach so viel Liebe und Zuneigung und gesehen werden schenken dass es nicht mehr vom Außen abhängt

00:48:15: passt natürlich genau zu meiner Geschichte.

00:48:18: Dieses sich verlieren im Außen, weil ich das für mich nicht halten kann und jetzt ... Ich mir jetzt erlaube hinzugucken, weil... Also ich bin mir total bewusst dass ich als große Dorte der kleinen Dorte den Halt geben kann.

00:48:35: Und trotzdem, als du das gerade gesagt hast, habe ich gedacht und wie schade.

00:48:39: Dass es für mich eigentlich erst jetzt ist wo ich den Raum auch im Außen bekomme... ...und ich erinnere mich in der Ausbildung da hab' ich so oft gehört.. Ich bräuchte gar keine Ausbildungen!

00:48:47: Also als Erlaubnis, ich darf mich um mich selber kümmern.

00:48:51: Da war immer noch etwas sehr gegen dich.

00:48:52: Ich hab' da ja richtig viel Geld dafür bezahlt.

00:48:54: deshalb darf ich mir... also es sind so viele Dinge und das kann nicht... und ich brauchte genau diesen Weg und es brauchte für mich genau diesen Wege dass es mir jetzt auch bewusst wird im außen weil ich aktuell auch so gut sehen kann, dass sich das alles halten kann.

00:49:08: Also... Ich kann das sehen, dass die alle gehen!

00:49:10: Ich kann es sehen was das mit mir macht und ich kann mich in all dem so anders halten als früher.

00:49:16: Es ist trotzdem so friedlich in mir.

00:49:19: Das ist total schön.

00:49:22: Ja.

00:49:22: Ich habe auch überlegt wie das für mich ist?

00:49:27: Weil meine Tochter ist ja nur Teilzeit hier.

00:49:31: D.h.,

00:49:31: ich hab die Hälfte der Zeit dieses, ich werde nicht gebraucht als Mama.

00:49:37: Ich habe kein Zugriff auf sie.

00:49:39: wie es ihr geht muss immer darauf vertrauen dass egal was in dieser Papa-Woche passiert die ja definitiv ganz anders läuft als unsere Woche das sie damit allem umgehen kann.

00:49:50: und ich hab mich gefragt da reden wir dann noch mal weiß nicht in zehn Jahren darüber

00:49:55: wie

00:49:55: das wird wenn sie auszieht und in die Welt hinausgeht Ob das für mich nochmal Thema wird oder ob ich diesen Punkt, an dem du jetzt bist quasi schon hatte.

00:50:07: Als es eben in die Trennung und ins Wechselmodell irgendwann ging?

00:50:11: Ja!

00:50:12: Und also mein Gefühl was gleich hochkommt ist dieses Vertrauen, was du deiner achtjährigen ja schon so entgegen bringst dass das alles und dass sie das alles halten kann.

00:50:20: Das ist glaube ich das Geschenk dahinter.

00:50:22: deshalb glaube ich ihr wachst ja damit einfach weiter und ich gefühlt will sagen Es ist ein anderes ein anderes loslassen, was dann kommt.

00:50:33: Weil dieses ... Also ich habe auch das volle Vertrauen, die machen das alle großartig und trotzdem ist es ja ein anderes dahinter weil sie noch nie weg waren.

00:50:41: also wir haben das damals.

00:50:43: der große wollte eigentlich einen Auslandsjahr machen, eineinhalb Jahr und dann kam Corona da war das schon gemessen am Ergebnis.

00:50:52: Wolltest

00:50:52: du heute nicht

00:50:53: sein?

00:50:53: Ich hab mich schon so oft gedacht okay, du wolltest wohl noch nicht dass er geht Ja, aber dieses Vertrauen an sich immer da.

00:51:01: Also zum Beispiel ich habe gar kein Thema wenn die auf Partys gegangen sind.

00:51:04: Da hab' ich... Ich kann schlafen.

00:51:06: Immer!

00:51:07: Dieses Vertrauen in meine Kinder ist irgendwie für mich immer da dass die das alles gut für sich lösen können.

00:51:13: und trotzdem ist es jetzt halt anders.

00:51:15: also dieses wirklich gehen ist anders.

00:51:19: Das wird nochmal spannend Wenn dann bei uns die Party-Situation losgeht.

00:51:23: Das

00:51:23: glaube ich anders, da kommen wir noch mal von Junge und Mädchen.

00:51:26: Ich glaube das ist anders.

00:51:27: Da fand ich es cool, dass meine Jungs wie selbstverständlich immer die Mädels mit ... Die fahren immer die Middles nach Hause und so.

00:51:33: Aber ich glaub, das ist ein anderer Faktor... Mit den Mädels wenn sie losgehen.

00:51:39: Also stell ich mir ebenfalls als Jungsmama stelle ich mir vor, dass das anders ist.

00:51:43: Ja

00:51:43: also anders ist das ja sowieso für jedes Kind ne?

00:51:47: Aber ja, da können wir dann noch mal eine Folge... Genau.

00:51:50: Da gibt's glaube ich noch ganz viel zu sagen!

00:51:52: Ich glaube auch.

00:51:55: Du stellst am Ende deines Podcasts immer eine Frage deinen Gästen.

00:51:59: Magst du einmal sagen welche Frage das ist?

00:52:01: Ich stelle ja am Ende immer die Frage was lässt dich, wer auch immer denn da ist, funkeln.

00:52:08: Hat dich das schon mal jemand gefragt?

00:52:09: Nein.

00:52:10: Das will mich heute gerne machen.

00:52:12: Ah,

00:52:12: es wird nicht voll schön.

00:52:15: Ich habe das schon so oft gedacht, dass mich noch nie jemand gefragt hat.

00:52:19: Und ich weiß gar nicht ob mich noch niemand gefragt hat.

00:52:23: und ich finde es ganz schön und ich gehe da mal kurz in mich auch weil es passt für mich auch sehr zu unserem Gespräch.

00:52:36: Weil was mich funkeln lässt ist wenn ich wirklich bei mir bin tue was in mir ist oder halt in meinem fall oft das aussprechen weil dann das gefühl was bei mir ist und was ich damit erreiche und dann in verbindung mit den anderen zu sein mein funkeln einfach exponentiell auch immer vergrößert.

00:53:03: und ja dass lässt mich funkelen um das zu entdecken.

00:53:07: meins was meins ist das ist glaube ich das was Dieser Diamant, der in jedem von uns ist und in meinem ich kann das spüren immer dieses wenn ich es mir erlaube.

00:53:19: Wirklich so sein zu dürfen.

00:53:20: also ich sag mal ein bisschen haben wir dieses pipi Langstrumpfgefühl von mich macht jetzt einfach dass sich das mich das zum funkeln bringt

00:53:28: ja voll schön.

00:53:30: Danke für

00:53:30: die Frage anschließen die mir gerade kamen.

00:53:34: macht ihr das angst?

00:53:35: macht dir deine eigene Größe angst wenn du die spürst

00:53:40: habe ich sogar mal schon post zu gemacht.

00:53:43: Ich hatte das ganz extrem... Also erst mal, ja.

00:53:47: Sie macht mir Angst und ich glaube, dass ist das was mich dann auch oft zurückhält in bestimmten Situationen bewusst mich noch nicht zu entscheiden irgendwas zu tun.

00:53:56: Ich hatte es ganz extrem vor einem guten halben Jahr als ich mich von meiner Mentorin begleiten habe lassen und hab richtig gemerkt wenn ich das mache bringt mich das noch so viel mehr dahin.

00:54:11: Die Ausrede für mich selber, nicht das zu tun wird immer... Also sie greift viel weniger.

00:54:20: Ja!

00:54:20: Diese Ausreden greifen wir weniger und es

00:54:23: macht

00:54:23: mir Angst.

00:54:26: Und je öfter ich aber das dann so tue also wie zum Beispiel ich hatte ja früher auch Angst als ich glaube ich hätte Angst gehabt Ich mache so ein Podcast, also dieses einfach zu tun.

00:54:35: Und was das aber bedeutet?

00:54:36: Wenn ich wirklich überall mit diesem Funkel und mit dem Strahlen wäre, macht mir volle keine Angst.

00:54:43: Volle Kanne!

00:54:45: Deshalb ist auch wahrscheinlich manchmal dann wieder so okay, dann doch lieber nicht.

00:54:49: Ja, das gibt's.

00:54:53: Vielen Dank für dein Einblick, deine Ehrlichkeit in der Offenheit und dieses ganz fantastische Gespräch.

00:55:01: Danke dir.

00:55:02: Und

00:55:03: freue mich schon auf unser nächstes Gespräch, ich bin mir sicher das kommt ob sein bei dir oder bei mir.

00:55:08: Das wissen wir noch nicht aber bin ich mir ganz sicher.

00:55:11: Ich mir auch vielen vielen Dank.

00:55:13: danke dass sich da sein durfte und danke für deine tollen Fragen

00:55:16: ja sehr gern.

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