#12 Guest-Talk mit Isabel Schultz: Das Wunder des eigenen Wachstums
Shownotes
Heute habe ich die liebe Isa zu Gast. Für mich ist sie ein ganz besonderer Herzensmensch. Wieso das so ist, erfährst du in der Episode. Unter anderem war Isa Anfang des Jahres bei mir in einer 1:1 Begleitung als Coachee. Wir reden darüber, was der Anlass für die Begleitung war, was sich seitdem geändert hat und was Coaching in ihrem Leben für einen Stellenwert hat. Außerdem stoßen wir dabei jeweils auf unsere Zone of Genius. Isa gibt uns dabei Einblick in alle Bereiche ihres Leben - angefangen beim ihrem Job als Leiterin einer Physio Praxis, über den Umgang mit ihren Kindern bis hin zu der Beziehung mit ihrem Mann. Ein wunderschönes Gespräch über das Wunder des eigenen Wachstums.
Hier findest du alles über Isabel:
Instagram: https://www.instagram.com/livinglovecoaching?utmsource=igwebbuttonshare_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==
https://www.instagram.com/physioampark?utmsource=igwebbuttonshare_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==
Wenn dir der Podcast gefällt
Ich freue mich sehr, wenn du den Podcast abonnierst und diese Folge mit Menschen teilst, für die diese Gedanken ebenfalls wertvoll sein könnten.
Verbinde dich mit mir
Instagram https://www.instagram.com/marvelousme_coaching/
Website https://marvelousme.net/meine-angebote/
Blog https://marvelousme.net/blog/
Telegram https://t.me/KarolineKrey
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, hallo und willkommen bei einer neuen Folge von Marvelous Me.
00:00:21: Ich bin Karoline Krei ich bin Coaching für
00:00:27: bewusste
00:00:28: Elternschaft und neu gedachtes Familienleben.
00:00:31: Ich Bin aber auch Unternehmerin, Podcasterin und ich bin heute wieder nicht alleine!
00:00:37: Ich habe heute eine ganz fantastische Gästin Isabel Schulz Und dieser ist für mich ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben.
00:00:47: Das werden wir auch gleich nochmal in dem Gespräch miteinander ein bisschen aufrollen, woher wir uns kennen was wir miteinander erlebt haben, was wir voreinander bedeuten.
00:00:58: und dieser macht etwas ganz Besonderes und ich finde auch was sehr Mutiges und zwar erzählt sie davon was Coaching in ihrem Leben bewirkt und verändert hat.
00:01:13: Also Isa hat mit mir die Coaching-Ausbildung gemacht, war aber auch quasi in einer eins zu eins Begleitung bei mir später und nimmt uns damit was so ihre Themen waren, was das bei ihr bewirkt hat, was Coaching in ihrem Leben bedeutet... all diese Sachen!
00:01:35: Und
00:01:35: ja ich freue mich sehr sehr dass sie da war und mit mir geredet hat.
00:01:42: Und bevor es jetzt ins Gespräch geht, möchte ich dich noch einmal erinnern an meine Mastermind Anfang die sich genau mit diesen Themen beschäftigt nämlich mit einem neu gedachtem Familienleben und bewusster Elternschaft weil ich weiß nicht wie es dir geht.
00:02:01: Ich hatte früher oft diesen Gedanken das mache ich später anders.
00:02:05: Das will ich so nicht machen diese Ablehnung gegen bestimmte Punkte, wie wir erzogen wurden.
00:02:13: Und natürlich aber auch Sachen wo ich dachte das muss ich auf jeden Fall so machen.
00:02:17: also ganz klar muss das so laufen sonst ist es falsch wenn das nicht so passiert.
00:02:21: dass darf man dabei ja nicht vergessen.
00:02:24: und Das hat zu viel Zu vielen Verhaltensweisen geführt die ich sehr unbewusst an den Tag gelegt habe.
00:02:38: Und seit ich mich auf diesen Weg gemacht habe, dieser Bewusstseins-Evolution nenne ich es mal, hat sich so unfassbar viel geändert.
00:02:50: In mir in meiner Partnerschaft, in der Beziehung mit meinem Kind bei uns als Familie.
00:02:59: und
00:03:00: genau
00:03:02: das oder genau auf diesem Weg nehme ich dich mit!
00:03:07: Wenn du das möchtest, wenn dich da gerufen fühlst, dich angesprochen fühlste.
00:03:11: Die Mastermind geht vier Monate.
00:03:14: Es hat sich ein bisschen was geändert in den Rahmenbedingungen seit dem letzten Mal weil ich gemerkt habe dass das Ganze größer werden darf als ich mir das am Anfang gedacht hab.
00:03:24: Deswegen sind es jetzt zehn Teilnehmerinnen maximal die möglich sind.
00:03:29: Es sind insgesamt sieben Live Calls mit mir.
00:03:34: Es gibt tolle Bonus-Gästinnen.
00:03:38: Wir haben eine Telegram Gruppe für den Alltagssupport und für Impulse, für Gedanken.
00:03:47: Und
00:03:48: genau beschäftigen uns ganz bewusst mit diesen Themen.
00:03:52: Mit dir selbst, deine Grenzen, deine Bedürfnisse... Welche Dynamiken herrschen in der Partnerschaft?
00:03:59: welche Dynamiken herrschen in der Erziehung mit dem Kind.
00:04:02: Glauben, setz all diese Sachen die da dranhängen können.
00:04:05: gucken wir uns zusammen in der Gruppe an.
00:04:09: und ja
00:04:11: wenn
00:04:13: du
00:04:14: das hier hörst ist der Preis schon gestiegen weil ich entschieden habe dass auch der noch steigen darf und zwar auf zwei tausend zweihundert Euro, wenn du dabei sein möchtest.
00:04:25: Und der Start ist ja sechzehntelsexte-zweitausend sechsundzwanzig, was doch ein ganz fantastisches Datum ist!
00:04:33: Ja... und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit dem Gespräch mit Isabel.
00:04:47: Ja liebe Isar.
00:04:50: Ganz große Aufregung hier heute vor diesem Termin, zumindest bei mir auch.
00:04:56: Und ich habe zu den Impuls gehabt, dass wir heute mit dem Check-in starten zusammen.
00:05:02: Für dich zum Ankommen aber heute tatsächlich auch für mich zum Ankommen.
00:05:07: und möchtest du anfangen oder soll ich?
00:05:10: Was sagt dein Bauchgefühl?
00:05:12: Gerne du!
00:05:13: Okay ja ich fühle mich heute richtig verballert.
00:05:17: gerade deswegen dachte ich mach das Sinn das auch so zu zeigen weil man bei Social Media oder auch hier im Podcast natürlich nicht immer so diese Rohfassung der Menschen bekommt, sondern ja auch ganz viel irgendwie gefiltert ist.
00:05:35: Und ich stecke gerade seit ein paar Tagen mitten in einem Riesenprozess mit mir und meinem Partner.
00:05:45: Das macht richtig viel grad mit uns beiden!
00:05:49: Was ich auch immer teile... Ja da ist ein Prozess, da gehen wir durch Wir fühlen den Schmerz und das hört sich so abstrakt erst mal an.
00:05:59: Aber jetzt ist es gerade so richtig da, also ich konnte halt mein Frühstück nicht aufessen weil mir so schlecht war.
00:06:04: Weil da grad alles so repeliert.
00:06:08: Weil ich
00:06:10: mich getraut habe ein Teil von mir eine Seite von mir Das erste Mal so mir selbst gegenüber anzuerkennen ihm gegenüber an zu erkennen Und An zu erkennen dass Ich dann einen riesen Scham habe, mich immer falsch gefühlt habe oder immer noch mache.
00:06:30: Ja und jetzt aber wo dieser Anteil anerkannt ist da stehen zu bleiben und nicht zurückzurudern und zu sagen so
00:06:39: ja
00:06:39: das ist für mich gerade ein Riesenprozess und ich dachte ich teile dass man hier live quasi uns macht halt ganz viel.
00:06:45: wie gesagt auch körperlich merke ich das immer super du kennst es von dir garantiert auch von den Sachen die wir so miteinander erlebt haben Genau so Übelkeit, Aufregung, Tränen nah am Wasser gebaut.
00:06:57: Unruhe alles was mit einher geht und gleichzeitig finde ich es persönlich ja mittlerweile einfach mega cool weil ich das alles sehen kann.
00:07:07: So ich verliere mich da nicht mehr drin sondern ich kann sehen ach krass!
00:07:12: Das passiert bei mir, das rüttelt an mir, dass passiert aber auch beim Partner.
00:07:16: Ich sehe seine Angst die darf da sein er darf mich kacke finden ist alles erlaubt Und so das Vertrauen zu haben, beginnt trotzdem gemeinsam durch.
00:07:27: So... Das ist bei mir!
00:07:30: Jetzt darfst du gerne mal wissen wie es bei dir gerade so ist?
00:07:34: Ja erstmal danke für deinen Reinholen in diesem Prozess.
00:07:38: Es ist mega spannend und ich fand's grad so witzig dass wir in dieser Bubble von Coaches usw.
00:07:48: ja das begrüßen in so einem Zustand zu sein.
00:07:52: Ich bin crazy, aber das sind ja genau die Basen wo man dann rauswächst und als neuer Mensch wieder geboren wird sozusagen.
00:08:03: Und mehr verstanden hat usw.
00:08:07: Genau deshalb vielen Dank dafür!
00:08:11: Also ich bin aufgeregt in erster Linie.
00:08:14: Ich habe sehr noch nie bei einem Podcast durfte ich dabei sein.
00:08:19: Vielen, vielen Dank für die Einladung auf jeden Fall.
00:08:21: Und also wir haben ja schon mehrere Anläufe gehabt, diesen Podcast hier verlassen.
00:08:28: Es hat bisher nicht so im Sein und es war ein großes Übungsfeld für mich weil ich aus der Ecke komme dass ich Dinge die vermeintlich unbekannt für mich sind bzw unsicher eventuell mir große Angst machen und dann versuche das Ganze vorweg zu kontrollieren.
00:08:54: In diesem Fall hätte das bedeutet, dass ich mir schon vorher ganz genau überlege was ich hier sagen kann und welche Fragen du mir vielleicht stellst?
00:09:02: Ich hätte dich auch fragen können worüber sprechen wir genau, welche Fragen.
00:09:05: also ich hätte mich akribisch vorbereiten können und das habe ich bewusst nicht getan.
00:09:09: Ich hab mich wirklich hingegeben gesagt es kommt was kommen soll und ja das ist ein großes Ding für mich tatsächlich und mir gelingt Gut.
00:09:23: Und dann bin ich auch sehr stolz auf mich, dass sich das soweit jetzt schon erst mal sehen kann und betrachten kann und mich doch so hingeben kann dem Prozess und dem was passiert und alles kommt, was kommen soll.
00:09:37: Ja!
00:09:38: So bin ich gerade drauf.
00:09:40: Ja gut mega danke fürs mitnehmen.
00:09:43: Ich habe ja auch genau das ist unser dritter Anlauf.
00:09:47: Und beim letzten Mal habe ich gesagt, boah, ich muss schon wieder.
00:09:50: Ist das verschieben?
00:09:51: Ich weiß nicht, da war auch irgendwas mit krank oder kind oder bei mir irgendwas war und hab' ich auch gesagt... ...ich bin so gespannt wer wir sein werden wenn es dann klappt weil du das Gefühl hattest dass da gerade nochmal viel Veränderung stattfindet und genau so ist es ja jetzt.
00:10:09: Ja
00:10:10: also
00:10:12: uns zwei verbindet ja jetzt ein sehr langer intensiver Weg.
00:10:17: Ich glaube vor zwei Jahren hat die Coaching-Ausbildung angefangen.
00:10:20: April, vor zwei jahren kann das sein?
00:10:26: Da haben wir uns quasi beim Offline Kickoff Wochenend in Hamburg kennengelernt.
00:10:35: Du kommst in den Raum rein und da sind sechzig Leute oder so.
00:10:38: Also kennengelernen haben wir es eigentlich erst später aber wir wurden per Zufallsprinzip zusammen gewürfelt in eine Kleingruppe.
00:10:47: Wo wir dann von einer Trainerin betreut wurden und unsere Kleinggruppe hatten, fünf sind wir in der Kleing Gruppe, ne?
00:10:55: Ja fürs Trainerin genau!
00:10:57: Und da ging dann das große Kennenlernen und der große Prozess los den wir alle miteinander so gemacht haben und also das hat so unglaublich zusammengeschweißt und auf so einer ganz anderen Ebene ja auch.
00:11:12: Also wir alle haben über Sachen geredet, also über die wir eventuell noch nie mit jemand anderem geredeht haben oder eben auch uns selbst nicht eingestanden und bis dahin haben uns unseren Prozessen begleitet.
00:11:26: Ja das war schon sehr besonders!
00:11:28: Für mich war dann nochmal sehr besonders dass du dich Ende letzten Jahres glaube december gemeldet hast für eine eins zu eins Bekleidung bei mir.
00:11:37: Und wenn wir drei Monate zusammen hatten wo ich dich begleiten durfte was Also auch noch mal so ganz besonders war, weil ich ja schon viel von dir kannte und wir auf einer ganz anderen Ebene ansetzen konnten miteinander.
00:11:50: Wir konnten ja gefühlt schon, waren mit dem Berg ja schon sehr weit hochgestiegen und konnten dann zusammen anfangen zu arbeiten.
00:11:59: Ja vielleicht magst du einmal erzählen wenn das für dich in Ordnung ist was dich damals bewogen hat dich für eine Kleidung zu entscheiden Und vielleicht magst du auch nochmal kurz deinen Setting erzählen, wie du lebst quasi ganz kurz.
00:12:18: So für den Kontext hier.
00:12:21: Dann fange ich mal mit der letzten Sache an.
00:12:27: Ich bin grundsätzlich erstmal Physiotherapeutin mit einer eigenen Praxis.
00:12:34: Ich habe sieben Mitarbeiter.
00:12:39: Dann bin ich ja auch Coaching, so wie du in Topien coachen.
00:12:43: Dann bin Ich Mama von zwei Söhnen, vierzehn und zehn Und ich bin auch Bonus-Mama Von einer Tochter, Bonustochter Wie man auch so gerne sagen möchte.
00:12:55: Die ist drei Zehn.
00:12:56: Also ich lebe In der Patchworkfamilie Und die Kinder sind bei uns im Wechselmodell Also immer eine Woche bei uns und einer Woche bei den anderen Eltern, wobei das auch hier und da mal verschwürmt je nach Anspruch.
00:13:11: Und wie gebraucht beziehungsweise wir die Kinder das auch möchten?
00:13:15: Genau das erste Mal zum Setting.
00:13:19: Ja letztes Jahr genau habe ich mich bei dir gemeldet mit ganz viel Herzklopfen weil ich entschieden habe mich jetzt in diese eins zu eins Begleitung zubegeben.
00:13:33: Also, als ich die Coaching-Ausbildung begonnen habe war eine besondere Zeit in meinem Leben.
00:13:37: Weil ich in einer Pause war... Ich hab mir zwei Monate Pause genommen von meiner Arbeit aufgrund einer Überforderungssituation.
00:13:50: Dann könnte es Burnout nennen!
00:13:51: Ich wurde aber nie diagnostiziert.
00:13:53: Ich war ja nie irgendwo beim Arzt oder sowas.
00:13:56: Hab das für mich selber festgestellt und hatte regelrechte Angst Panik und so weiter.
00:14:01: Und habe dann entschieden, ich brauche eine
00:14:02: Pause.".
00:14:03: Und genau in diesem Zeitraum beziehungsweise zum Ende hin begann die Coaching-Ausbildung.
00:14:08: Ich hab die natürlich gemacht erst mal für mich weil ja an der Coaching Ausbildung erstmal viel Arbeit an sich selbst bedeutet bevor man dann einsteigen kann in die Begleitung von potenziellen Coaches und ich habe es geschafft, während der gesamten Ausbildung relativ gut unter dem Radar zu fliegen.
00:14:28: Ich hab ganz viel mitgenommen, viel gelernt, viel verstanden auch viel gefühlt und unsere Kleingruppe von der du ja gerade eben schon erzählt hast war natürlich da auch sehr hilfreich.
00:14:42: Da habe ich auch schon mich mehr geöffnet, da haben wir ja auch schon über vieles gesprochen und ich hab mich da auch einmal von unserer Trainerin coachen lassen.
00:14:50: aber ansonsten habe ich das nicht so richtig gewagt weil ich glaube ich noch nicht bereit war für dieses tiefe fühlen.
00:14:59: Ich war erstmal bereit viel zu verstehen, zu lernen und habe dann Ende letzten Jahres gefühlt Ja!
00:15:07: Ich bin da sehr weit gekommen Und jetzt ist es Zeit wirklich tiefer zu gehen.
00:15:18: Wir kannten uns ja nun beide.
00:15:20: so ein Glück und tatsächlich war für mich ein ausschlaggebender Punkt, dass du dich letztes Jahr entschieden hast all inzugehen und dich komplett selbstständig zu machen mit dem Coaching.
00:15:34: Irgendwie war das für mich sehr einladend weil ich wusste mit vollem Herzen da dabei.
00:15:43: Also ich glaube, ähm... Ich weiß nicht vielleicht hätte es schwieriger gefunden bei jemanden der das als Nebenjob macht?
00:15:51: Also ich weiß nicht warum!
00:15:52: Das ist so ein Gefühl einfach weil ich wusste du bist voll da und das ist dein Ding und dass ist das was du machen möchtest.
00:15:59: Und natürlich wusste ich, dass ich bei dir absolut in guten Händen bin Mit dem vielleicht zeigen möchte, weil ich hatte ja von Anfang an gesagt.
00:16:10: Ich habe Angst, dass es mich wegspült und das es mich übermandt, dass Sachen hochkommen die lange Zeit vielleicht weggedrückt haben.
00:16:19: Und das ist passiert?
00:16:22: Eigentlich in der ersten Session schon!
00:16:24: In der ersten session schon genau.
00:16:26: Und ich hab mich absolut zu jeder Sekunde in unseren Gesprächen gehalten gefühlt.
00:16:37: Es ist ein absolutes Privileg und für mich war das eine wichtige Grundvoraussetzung.
00:16:43: Ich konnte es nicht hundert Prozent wissen, aber es ist so eingetreten.
00:16:46: ich hatte das Vertrauen und so war's dann auch und dass wirklich vom ersten bis zum letzten Gespräch war das da ja und das ja.
00:16:54: dazu kam es dann eben dass wir diese Begleitung gemacht haben.
00:16:58: genau
00:17:00: Ja schön Dankeschön.
00:17:04: Was hat sich
00:17:05: oder
00:17:05: hat sich für dich oder anders, magst du erzählen von deinen Erkenntnissen die du hattest in der Zeit?
00:17:14: Während unserer Begleitung meinst du.
00:17:17: Ja ich habe extra nochmal gerade in der Naja Vorbereitung will es nicht nennen einfach um mich in die Stimmung zu bringen, meine Musik noch mal durchgelesen weil ich nach jedem unserer Gespräche mit mir die wichtigsten Erkenntnisse aufgeschrieben habe, weil im Grunde sind sie ja in mir aber manches ist doch nochmal anders präsent wenn's so kurz danach war.
00:17:39: Und ja, also meine erste große wichtigste Erkenntnis und nicht die erste.
00:17:44: Das kam erst ein bisschen später aber war im Prinzip zu erkennen welche große Konditionierung in mir wirkt.
00:17:51: Ich hatte da an der Oberfläche schon hier und da immer mal so kleine Facetten gefunden und mit ihr zusammen konnte ich dann tatsächlich die reine Konditutionierung eben aufdecken haben vor Unbeständigkeit, vor Dingen die vielleicht plötzlich passieren können.
00:18:14: Wo ich mich nicht vorbereiten kann.
00:18:16: Das ist so das was mir im Leben am allermeisten Angst macht und was ich natürlich versuche zu umgehen.
00:18:24: So gut es geht!
00:18:25: Es ist im Prinzip das was sich mein Leben lang getan habe seit meiner Kindheit.
00:18:30: Und dahingehend war die große Erkenntnis dass ich eben Dinge und Menschen kontrolliere, sodass für mich sicher ist.
00:18:46: Und das war eine Erkenntnis die war deutlich schmerzhaft also sehr unangenehm natürlich weil ich ja im Grunde nicht möchte dass sich andere kontrollieren und da auch noch mal vielleicht als Einblick in so ein Coaching mit dir fand ich es immer total schön, dass wenn diese schmerzhaften Erkenntnisse kamen sowas wie Ah und das war mein Anteil daran.
00:19:11: Das habe ich getan oder gesagt oder was auch immer Man könnte ja dann schnell in die Situation verfallen ist man sich selbst abwertet dafür Dass man sich selber Schuld gibt usw.
00:19:26: Und du hast es immer so toll hinbekommen mich da aufzufangen und zu sagen Ja und zwar nicht bewusst Und das ist es ja und nicht bewusst.
00:19:35: Wir leben das einfach, um zu überleben im Grunde.
00:19:42: Das hat eine Strategie, die uns hilft gut durchs Leben zukommen vermeintlich oder auch nicht.
00:19:52: Es zu erkennen ist erst mal wie gesagt unangenehm aber es ermächtigt uns in Zukunft erst mal zu erkennen und dann später auch anders zu entscheiden, anders damit umzugehen.
00:20:07: Ja?
00:20:08: Ich habe hier gerade ganz doll genickt weil ich dachte ja absolut was ist das ein Geschenk für unsere Mitmenschen wenn wir die nicht mehr kontrollieren und verändern wollen sie einfach sein dürfen wie sie sind?
00:20:21: Genau!
00:20:22: Und witzigerweise ist ja auch immer das es gewesen war dass ich so gern für mich wollte Und habe das in den letzten Jahren allerdings immer gut geschafft, mich so anzupassen.
00:20:34: Dass das erst mal dachte ich für alle anderen gut ist aber am Ende sollte es ja auch für mich gut sein.
00:20:41: Genau und so schließt sich dann auch immer der Kreis.
00:20:45: Das was wir anderen nicht erlauben kann letztendlich auch für uns nicht funktionieren.
00:20:51: Ja das war so eine der größten Erkenntnisse neben noch vielen anderen kleinen Sachen Ja auch an meinem oder mit meinem inneren Kind gearbeitet, was mir anfänglich sehr schwer gefallen ist.
00:21:06: Das war ja in der ersten Session schon eine Sache die wie ich vorhin gesagt habe wegspült hat.
00:21:12: auf jeden Fall und das war aber auch eine sehr große Erkenntnis.
00:21:16: Ich hab mein mein inneres Kind meine kleine Isa von früher ja sehr abgewertet tatsächlich immer vom Gefühl her gedacht, ja komm jetzt mach nicht so ein Drama.
00:21:28: Bauscht das nicht auf ne?
00:21:29: Da mussten andere vielleicht auch durch und so.
00:21:33: Und in dem Coaching mit dir durfte ich erkennen dass diese Gefühle die dieses kleine Mädchen damals hatte Die waren schlimm und das darf man auch anerkennen Das darf man einfach mal da sein lassen statt das klein zu machen wegzudrücken und nicht zu respektieren.
00:21:52: Und das war auch ein richtig großer Schiff für mich, einfach in der Beziehung zu meinen Kindern heute.
00:21:59: Auch lange das gelebt habe, dass ich bei meinen Kindern wenn die traurig waren oder aufgeregt oder irgendwie ja irgendwelche Gefühle hochkamen, dass sich denen das gerne weggeredet haben.
00:22:10: Einfach weil es für mich sehr herausfordernd ist, wenn es denen so geht und inzwischen können wir da sein lassen
00:22:19: durchfühlen,
00:22:20: einfach ist es nicht.
00:22:25: Das macht immer noch viel mit mir wenn meine Kinder in solchen Situationen gar keine Frage und wir fühlen das durch und wir reden darüber Wir benennen es auch was auch ganz viel macht.
00:22:38: Genau das wo noch eine Erkenntnis die ich dann heute in meinem Mama sein mitnehmen konnte
00:22:47: Ja Dankeschön, auch fürs offene Mitnehmen in diese Thematik.
00:22:53: Ja es wäre jetzt meine nächste Frage gewesen was sich da verändert hat für dich in deinem Leben?
00:22:58: In deinem Familienalltag und dein Job wo auch immer?
00:23:02: Ja also tatsächlich glaube ich ist das so dass man meistens mit einer bestimmten Intention in so eine Begleitung geht beziehungsweise nicht mit diesen Themen beschäftigt weil man halt im einem Bereich des Lebens aufräumen möchte oder ja, bestimmte Dinge klären möchte überbrücken möchte oder überwinden.
00:23:22: Und es bleibt aber nicht aus dass sich in alle Bereiche ausweitet was auch gut ist weil wir leben ja auch all diese Bereiche und ich kann aus Erfahrung sagen das ist nicht funktional zu versuchen in einem Bereich anders zu sein als im anderen sondern wir sollten unsere Wahrheit leben.
00:23:44: und ja durch die Arbeit mit dir und einem anderen, was ich da so gemacht habe.
00:23:53: Konnte ich einfach erst mal anfangen zu erkennen, was auf meiner Straßenseite stattfindet, wo ich gerne früher mich ausgeliefert gefühlt habe, sag' ich mal... Und einfach die Verantwortung dafür zu übernehmen und zu sagen okay!
00:24:10: Und das ist mein Anteil daran.
00:24:13: Ja, anfangen anders zu sehen und dann auch zu verändern bewirkt unglaublich viel.
00:24:18: Also ich lebe inzwischen wahnsinnig viel nähe mit meinen Kindern Wo ich früher einfach versucht habe die in eine bestimmte Richtung zu schieben damit sie gut funktionieren damit Ich sagen kann ich hab das als Mama gut hingekriegt.
00:24:35: Das konnte ich.
00:24:35: also ich will nicht sagen dass ich das komplett losgelassen habe.
00:24:38: also soweit möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.
00:24:41: aber wir haben uns eine Basis geschaffen, die auf Augenhöhe stattfindet.
00:24:48: Und ich lerne jeden Tag mehr meine Kinder, die Menschen sein zu lassen, die sie sind ohne an ihnen rumzuzernten und das schafft halt ne Beziehung, die früher so definitiv nicht war.
00:25:05: Früher habe ich mich definitiv über sie gestellt.
00:25:08: Ich weiß ja wie es geht, ich weiß wie alles zu funktionieren hat.
00:25:12: Jetzt ist es ein Miteinander und das ist mit meinen Kindern so genauso wie mit meinem Bonuskind.
00:25:17: Das ist sehr, sehr schön weil auch wahnsinnig viel Vertrauen da ist.
00:25:21: ich merke auch dass die Kinder mehr auf mich zukommen mehr mit mir sprechen möchten über Dinge und so.
00:25:27: ja also das hat sich deutlich verändert.
00:25:29: dann dachte Ich am Anfang meines Weges dass ich in meiner Ehe keine Probleme habe habe ich grundsätzlich auch nicht, aber es haben sich auch da einige Dinge aufgedeckt an denen wir dran sind und das schafft eine unglaubliche Liebe natürlich.
00:25:49: Aber auch ganz viel Nähe, viel Offenheit, viel Ehrlichkeit.
00:25:53: Wir lernen viel mehr wirklich wie selbst zu sein jeder für sich mein Mann und ich Und das wirft natürlich auch mal hier und da was auf wie bei dir jetzt gerade und sich dann immer wieder füreinander zu entscheiden, weil wir gemeinsam diesen Weg gehen.
00:26:12: Das ist halt ja so viel schöner als aneinander zu kleben, weil man irgendwie seine Konditionierung fährt vielleicht aus Angst alleine zu sein oder irgendwie sowas.
00:26:25: das hat viel mehr Qualität einfach Ja und Job hat sich auch ganz viel getan also in meinem Hauptberuf als Physiotherapeutin mit Team.
00:26:38: Ich hatte ja kurz erwähnt, dass ich da in dieser Überforderung war vor zwei Jahren, wo ich die Pause genommen habe.
00:26:42: Weil ich immer dachte, ich muss alles machen, alles schaffen und alles können.
00:26:48: Und hab dann festgestellt, dass das nicht funktioniert.
00:26:52: Ich kann nicht alles machen – es geht gar nicht!
00:26:54: Die Kapazitäten sind nicht da.
00:26:57: Mit dir zusammen habe ich da auch noch mal einiges aufgelöst, festzustellen was meine Aufgabe jetzt in meiner Arbeit noch ist Beziehungsweise noch, das klingt auch wieder so ein bisschen.
00:27:08: Ich dachte immer ja aber ich mache dann gar nicht mehr so viel und einfach anzuerkennen dass das was ich tue nämlich in erster Linie Teamleitung ist eine riesen Aufgabe.
00:27:21: Und das bedeutet?
00:27:22: Ich bin nicht mehr viel am Patienten!
00:27:24: Ich bin auch nicht mehr voll tags in der Praxis und halte den Rahmen für mein Team und die Praxis an sich.
00:27:34: und das für mich anzuerkennen war auch ein Riesenschiff.
00:27:39: Und seitdem ich das anerkenne, tut sich auch echt viel dort mit meinen Kollegen.
00:27:45: die Mitarbeitergespräche sind jetzt im Vergleich zum letzten Jahr Ich konnte das wirklich direkt vergleichen ganz anders aus gefallen.
00:27:52: Viel ehrlicher auf einer mutiger.
00:27:55: Wir sind auch da auf einer Ebene wo ich sage es gibt nichts was man nicht sagen kann oder miteinander besprechen kann.
00:28:06: Und ja, so hat sich das in allen Bereichen ausgeweitet.
00:28:11: meine Erkenntnisse, mein Learning und das was ich heute leben darf im Vergleich zu früher, was ich mir selbst erlaube zu leben.
00:28:21: Ich bin ganz bewegt!
00:28:22: Ich habe einen dicken Klosum halt, ich hab Tränen in den Augen weil es einfach so schön ist das zu sehen also dir dabei zuzugucken wie du das gerade so begeistert erzählst und zu sehen, wie du dich verändert hast.
00:28:42: Ich denke mal benutze ich das zu inflationär.
00:28:44: aber genauso ist es dieses innere Strahlen, diese innere Größe wenn die sich so erlauben da zu sein, wenn du dir das erlaubst wie du es gerade gesagt hast Und dass automatisch
00:28:54: allen anderen
00:28:54: rundherum dann durch auch erlaubt wird.
00:28:57: Das ist so ein krasses Geschenk.
00:28:58: einfach finde ich Stell dir vor Du hast so jemand als Chefin.
00:29:01: Was willst du denn mehr in deinem Leben?
00:29:04: Das ist der Wahnsinn als Elternteil, als Partner.
00:29:07: Ich liebe es einfach!
00:29:08: Ich liebe einfach diese Arbeit zu machen weil ich denke halt genau das ja ich sitze jetzt gerade hier mir war den ganzen Morgen schlecht.
00:29:16: ich weiß genau wer ein Partner ist auf Arbeit dem geht's auch richtig schlecht grad weil er sich durch so viel durcharbeitet.
00:29:22: aber was daraus entstehen kann hinterher wie du es grade gesagt hast dieses sich wirklich zu erkennen Konditionierung loszulassen sich da durchzuarbeiten und dann Also das ganze Thema loszulassen.
00:29:37: Irgendwann triggern dich die Sachen nicht mehr, die Konditionierung sind einfach nicht mehr da und du kannst immer mehr so zu dir selbst werden... Ja ich liebe es einfach!
00:29:47: Das
00:29:50: finde ich auch so spannend.
00:29:51: mir fällt es manchmal tatsächlich schwer mich zu erinnern was damals als ich angefangen habe so die Themen waren weil Das kennst du auch, ne?
00:30:03: Und es ist so rausgebrochen.
00:30:04: Dass du das gar nicht mehr so richtig nachfühlen kannst und dann finde ich's immer ganz schön... Ich hab wirklich hier und da manche Sachen aufgeschrieben mich mal wieder zu erden und zu schauen was da alles von damals bis heute eigentlich passiert ist.
00:30:20: Ja und das ist wirklich also unsere Äh... Dozenten sag' ich über uns Dana Schwandt die uns ausgebildet hat, dass ich dir gerne von heute nicht mehr denjenige wie ich gestern war.
00:30:32: Und das kann ich auch echt nur bestätigen, ne?
00:30:36: Man geht ja ganz anders raus und immer weiter.
00:30:41: Ja,
00:30:42: also es ist so lustig beim Content erstellen oder so sagt man ja immer deine Zielgruppe ist theoretisch die Person, die du vor ein paar Jahren warst oder so weil das sind ja die Menschen, die Du mitnehmen kannst, weil Du selbst erlebt hast Und das fällt mir manchmal echt schwer, mich zurückgeändern.
00:30:59: Wer war ich denn damals?
00:31:00: Was waren denn meine Themen?
00:31:01: Was war denn meine Glaubenssätze?
00:31:03: Was sind meine Ängste?
00:31:04: Weil das eine komplett andere Realität jetzt ist!
00:31:08: Also ich habe ja fast nichts mehr mit dieser Person von damals zu tun beziehungsweise... also ich finde so dieses Zwiebelschichten-Prinzip ist schon ganz passend und mir fällt es mega schwer, je mehr ich meinem Kern komme, mich an die allererste Zwiebel schicht so zurück zu erinnern und das nochmal zu greifen, was mich da beschäftigt hat.
00:31:32: Ja ja und dabei fällt mir ein also unsere Kleingruppe besteht bis heute wir haben immer noch Kontakt und sprechen uns regelmäßig und ich glaube jeder von uns möchte ich sagen war schon mal an dem Punkt wo er dachte diese Erkenntnis hatte ich jetzt und es ist doch eigentlich etwas was wir ganz am Anfang gelernt haben.
00:31:52: kann es so schnell passieren, dass man sich denkt.
00:31:53: Oh was?
00:31:54: Das habe ich jetzt erst geschneiden!
00:31:56: Aber das ist gar nicht... Es landet einfach immer tiefer auf der nächsten aktive Schicht und dann nochmal auf den nächsten.
00:32:03: Und jede Erkenntnis sagt immer mehr rein ja und das ist so kraftvoll einfach.
00:32:15: Ich bin davon überzeugt und hoffe auch, dass das nie aufhört weil Es gibt, glaube ich nicht das Ende der Heilung oder der Entwicklung.
00:32:24: Das ist ein Prozess, der andauert und es ist ja auch wunderschön und herausfordernd!
00:32:33: Ja absolut die ganze Zeit.
00:32:40: Es fühlt sich schon so rund an.
00:32:41: Wir haben schon... Ich fühlte sich schon alles gesagt an
00:32:45: war in jeder Coaching-Session auch.
00:32:48: Kannst du dich erinnern,
00:32:49: wenn
00:32:49: man früher aufruhrte?
00:32:50: Wir wussten ja es ist jetzt dann fertig!
00:32:56: Ich habe einfach den Impuls gehabt heute eine Karte zu ziehen.
00:33:00: das mache ich ja immer vor einer Coachingsession und die Karte hat eine Frage und die stelle ich dir jetzt noch mal.
00:33:06: Das ist eine Frage, die haben wir schon oft gesehen zusammen Und sie ist wieder Wenn es kein Risiko gäbe was würde ich dann tun?
00:33:14: Wir haben nämlich auf ein, zwei, drei Mark gezogen zusammen glaube ich.
00:33:18: Was gibt es im Moment in deinem Leben wo du sagst wenn's keinen Risiko gäbe würde ich das machen?
00:33:25: Also diese Frage macht immer noch sehr viel mit mir tatsächlich weil es die Frage war, die auch zum Vorschein kam bei der großen Erkenntnis dass ich mich was meine Arbeit und meiner Praxis angeht Ja, zurückziehen klingt komisch möchte.
00:33:46: Aber doch daran arbeiten möchte nicht mehr alle Bälle in der Hand halten zu wollen weil es einfach nicht geht und weil es tatsächlich mir auch nicht liegt um jetzt zum Beispiel die... Also ich habe ja wie gesagt die Arbeit von Anfang an gemacht.
00:34:05: Ich hab die Praxis aufgebaut.
00:34:06: wir haben damals zu zweit angefangen Jetzt sind wir acht Leute das ist ja ein großer Unterschied Und ich habe von Anfang an alles getan, also die Bürokratie, die Behandlung.
00:34:15: Die ganze Praxis an sich auch zu fahren und so weiter.
00:34:19: Ich kann das alles!
00:34:21: Und ich merke, dass manche Aufgaben, die einfach zum alltäglichen Erzugehören mich langweilen tatsächlich... ...und dann bin ich nicht in meiner Kraft.
00:34:34: Ich bin ja nicht im vollen Essenz.
00:34:40: Das ist nicht das was ich tue.
00:34:42: Und dann wird es auch anstrengend für mich.
00:34:45: Dann kommt Widerstand auf und natürlich hat nicht jeder Mensch das Privileg, das zu tun was er gerne möchte.
00:34:53: hin- und wieder gibt es ja auch ein Moos.
00:34:57: Ja ich bin da schon in einer sehr tollen Situation dass sich sagen kann Ich kann wählen was ich tun will und ich merke aber auch das muss ich.
00:35:10: Du warst ja auch so lieb in unserem Coaching mit meinem Human Design zu lesen und das war sehr, sehr aufschlussreich weil da drin stand unter anderem dass ich der Freude folgen soll.
00:35:20: Und ich merke wenn ich der freude folge dann fühlt es sich leicht an.
00:35:25: Ich mache dann viel Arbeit die sich aber nicht nach Arbeit anfühlt tatsächlich.
00:35:31: Das ist das.
00:35:33: und wenn du mich fragst die Frage, die du eben gestellt hast, die ich jetzt nicht ganz so wiedergeben kann.
00:35:39: Aber das ist im Prinzip das, seitdem wir das besprochen haben, versuche zu folgen immer wieder in mich reinzuspüren was möchte ich tun?
00:35:51: Was ist das, was mir Freude macht?
00:35:52: Was sind es die Kernkompetenzen, die Ich lebe wo ich gar nicht drüber nachdenken muss und das ist definitiv dass die Teamleitung Ich hatte auch neulich, wenn ich eine kleine Anekbote erzählen darf.
00:36:09: Hatte ich wieder ein Vorstellung des Gesprächs, hat sich jemand beworben für meine Praxis und ich gehe da mit meinem Mann zusammen an, arbeitet auch in meiner Praxis, wir gehen dann zusammen die Gespräche rein und er fragte mich vorher wird das wieder so dass du im Gespräch sagst, dass du denjenigen nimmst?
00:36:26: Weil das hast
00:36:27: du letztens mal gemacht!
00:36:29: Du hast gesagt du fühlst das also ist es jetzt so.
00:36:32: Und ich habe gesagt ich kann dir das nicht sagen.
00:36:34: Hör da total einfach auf meine innere Stimme und die ist immer richtig.
00:36:39: Und das heute sagen zu können, ist für mich ein Riesenmeilenstein.
00:36:43: dieses Vertrauen in mich zu haben, zu wissen dass ich genau weiß welche Energien in meinen Team passen und was harmoniert Das ist meine Stärke!
00:36:56: Das ist das was ich kann.
00:37:00: und ja noch vor ein paar Monaten hätte ich das nie so sagen können wo ich rausgewachsen bin.
00:37:07: Und gleichzeitig macht die Frage aber auch etwas mit mir im Sinne von loslassen, weil... Ich bin ja auch Coaching und hatte noch letztes Jahr und auch Anfang diesen Jahres so den Anspruch, ich muss ja damit losgehen und ich muss das nach außen bringen und Werbung für mich machen
00:37:27: usw.,
00:37:29: um da mehr drin arbeiten zu können, um das Leben zu können.
00:37:35: unwahrscheinlich gerne dieses Coaching.
00:37:37: Und merke aber, dass in mir ein großer Widerstand aufkommt und mich bewerben.
00:37:42: Also auf Social Media oder so um ich dazu zahlen und Werbung für mich zu machen.
00:37:49: Das ist zum Beispiel etwas wenn es kein Risiko gäbe
00:37:51: usw.,
00:37:52: Ich habe das losgelassen!
00:37:53: Ich gehe das Risiko ein keine Werbung von mir zu machen sondern einfach darauf zu vertrauen dass die Menschen die schon mit mir gearbeitet haben ja das weitergeben und das zu mir kommen wird, genauso wie ich es sein soll.
00:38:09: Und ja... Das ist das was diese Frage mit mir macht!
00:38:12: Sehr sehr viel tatsächlich, wie du schon merkst.
00:38:15: Wie es mir auch schon öfter begegnet.
00:38:18: Ja genau, ich würde sagen damit ist die Frage erstmal beantwortlich.
00:38:22: Danke schön.
00:38:23: Ja sehr spannend.
00:38:24: Ich finde es auch total cool, wie Du das gerade mit Deiner... Ich nenne es mal Zone of Genius gesagt hast, dass du jetzt... Also das war ja auch für uns ein Riesenprozess in unserer Zusammenarbeit eben diesen Kontrolletti loszulassen, der alles in der Praxis halten will und sich wirklich einzugestehen das Teamführung ein Job ist.
00:38:48: Also dass das eine riesen Aufgabe ist die einfach ganz oft so nebenbei in vielen Betrieben also nicht mal als Thema anerkannt wird sondern wirklich zu sagen ich bin
00:39:00: hier
00:39:00: Teamleiterin und meine Son of Genius ist nämlich genau das dieses Team zu leiten.
00:39:05: Das finde ich mega cool.
00:39:07: In spannender Weise habe ich heute Morgen auch darüber nachgedacht, was meine Zone of Genius ist.
00:39:12: Durch diesen Prozess, wo wir gerade drin sind, dachte ich so, ich glaube das ist meine Zone Of Genius mich immer in diese Prozesse reinzuschmeifen voller Vorfreude drauf!
00:39:22: Mich dadurch zu arbeiten durch allen Bullshit und das ja bei anderen auch zu sehen.
00:39:28: also wir haben ja auch festgestellt eine Zusammenarbeit Also dass für mich das so leicht ist den Kontext zu sehen und das System zu sehen, wo du auch gesagt hast krass ich merke nur irgendwas ist los.
00:39:42: Ich habe ein Gefühl nicht hätte es niemals benennen können und schon gar nicht das System drum rumsehen können.
00:39:47: Und ich gucke einen Menschen halt an mit seinem was ihnen umgibt und kann dieses System sofort sehen.
00:39:55: Ja das finde ich also... Das ist echt eine Gabe wirklich.
00:40:00: Also wir haben ja etwas als Coaching angeht Das Gleiche gelernt.
00:40:03: Ja, wir haben die gute Ausbildung gemacht und natürlich ist es noch mal anders auch wenn man drin steckt als wenn man von außen drauf schaut gar keine Frage.
00:40:13: Auch jedes Mal wenn ich dein Podcast höre und du so eine Solo erfolge machst und dann Sachen aufdröselt, denke immer wow!
00:40:20: Ich kenne dieses Gefühl.
00:40:21: ich weiß genau was sie meint aber ich hätte das nie so gereifen können.
00:40:25: Das finde ich echt.
00:40:26: also ja das ist tatsächlich ne große Gabe.
00:40:28: Und wenn ich noch etwas hinzufügen darf Also meiner Seite ausreichte ich jetzt, als Coach ja auch erlebt habe.
00:40:34: Direkt ist wirklich dieses... dass man sich bei dir so gehalten fühlen kann.
00:40:42: Geil was aufkommt!
00:40:43: Egal und es kommen ja auch Sachen auf die man dann oder die ich erkannt habe in dem Gespräch, die mir wahnsinnig unangenehm waren für dich mich auch bestimmt hier und da mal geschämt haben wo ich dachte Gott, und das habe ich gemacht.
00:40:55: Und oh Gott!
00:40:56: Das ist so fürchterlich unangenehm und ich hatte aber nie an keiner Stelle das Gefühl dass du mich abwertest oder so.
00:41:04: Also überhaupt nicht.
00:41:04: Du hast alles daseinlassen wir haben alles angeschaut liebevoll betrachtet auch was mir selbst also für mich ja was sich mir selbst gegenüber aus so schwer aufbringen konnte liebevolle anschauen und da sein lassen mir sozusagen, also diesen Weg hast du mir gegeben auch liebevoll mit mir zu sein und so sagen ja.
00:41:26: Und auch das hast du getan weil... Das hatte den und denen Sinn uns weg und dieser Anteil in dir wollte dich beschützen oder so oder so und es wirklich, also das ist auch eine große Gabe finde ich.
00:41:40: Ja danke jetzt wo du das sagst habe ich noch nie so gesehen.
00:41:42: aber ja also ich glaube diese Wertfreiheit ist auch so meine Sonne auf Genius und lustigerweise komme ich
00:41:50: aus der ganz
00:41:50: anderen Richtung.
00:41:52: Also, ich habe früher als Schutzmechanismus mich immer über andere drüber gestellt, mir Menschen gesucht, die das mitmachen und wir haben so hart abgelästert man muss jetzt wirklich sagen über Arbeitskolleginnen, über Mitschülerinnen.
00:42:05: also das habe ich mir echt damals so doll angeeignet.
00:42:09: da komme ich eigentlich her aus diesen maximalen Verurteilen und bewerten, und kritisieren.
00:42:15: Und es ist lustig, dass das so von mir abgefallen ist... ...und diese Wertfreiheit sich für mich so natürlich anfühlt,... ...dass ich ganz oft vergesse des Antwortes nicht zu machen!
00:42:23: Also auf eine riesen Herausforderung zum Beispiel wo wir es dabei hatten jeden sein zu lassen wie er isst.... Ich lebe ja diese Wert Freiheit.
00:42:32: dann kommen meine Tochter und mein Freund nach Hause und machen das natürlich nicht.
00:42:36: Dann kotzen sie sich aus was sie genervt hat am Tag weil die Menschen sie blöd pannten.
00:42:41: Und da merke ich, dass schon für mich auch nicht immer einfach ist, ihnen dann ihre Gefühle zu lassen und zu sagen ja das kann ich auch sehen.
00:42:51: Dass dich das alles angenervt hat weil ich eigentlich gern sagen würde Ja aber weißt du denn nicht warum der das gemacht hat?
00:42:58: Das ist doch ganz logisch!
00:42:59: Guck doch mal lasst den doch auch mal sondern das nichts machen und den Leuten einfach den Raum zu lassen sich eben auszukotzen und das einfach jemanden Blödsinn finden oder so.
00:43:08: Ja,
00:43:09: das stimmt.
00:43:10: Das stimmt und ich finde auch je mehr man daraus wächst – und ich komme definitiv auch aus dieser Ecke von Bewertung und Verurteilungen tatsächlich oder Begeurteilung – wenn man das dann so nach und nach loslässt in meinem Freundeskreis zum Beispiel der Nichts mit der Coaching-Szene zu tun hat wird es dann auch hier unterhackelig weil da so rausgewachsen bin und die das nicht sehen können.
00:43:35: und wenn ich dann tatsächlich mal sage naja So und so, dann wird das auch nicht immer so gerne gehört.
00:43:42: Und angenommen und so weiter.
00:43:44: manchmal ja manchmal nein und ja da verändert sich viel tatsächlich mit dem Umfeld was man dann vorher so hatte.
00:43:53: aber ich glaube gute Freundschaften überstehen auch dass
00:44:01: Ja oder halt nicht.
00:44:03: also
00:44:04: muss aus sagen mein umfeld hat sich echt aussortiert, weil ich merke dass ich das auch nicht mehr möchte.
00:44:15: Ich kann nicht mehr mich in so eine Runde setzen wo die ganze Zeit so
00:44:22: bewertet gelästert
00:44:24: abgewertet Die ganze zeit auch so in Missgunst und Mangel gesprochen wird.
00:44:33: Dass ich das also einfach nicht mehr möchtet es kann ich nicht mehr ertragen.
00:44:37: Sondern das fühle ich mich nicht wohl und möchte auch nicht.
00:44:40: Und das sortiert natürlich radikal aus, sich jedes Mal zu überlegen ist, dass sind diese Menschen eine Atmosphäre wo ich mich gern reinbegebe oder nicht?
00:44:48: Ist die Antwort tatsächlich leider auch oft nicht.
00:44:50: dann also so mein Privaten, dass sie sagen, es möchte ich einfach meine Zeit nicht verbringen.
00:44:55: Meinem Coaching haben wir uns ja committed quasi, dass ich von dir alles aufnehme und du das alles abladen kannst, aber dann hat es einen anderen Kontext.
00:45:04: Aber so ein Privaten sortiert für mich ganz viel aus und ich denke mir immer ja da darf dürfen Menschen gehen weil das Raum macht für neue Menschen wie in unserer kleinen Gruppe oder so.
00:45:16: Das sind ja Menschen die hätte ich uns nie getroffen um diesen Raum frei zu machen.
00:45:20: für noch mehr tolle Menschen die da kommen werden, die das mit leben so und tragen ist ja auch was Schönes.
00:45:26: Ja total Genau, und ich glaube es ist ja auch ganz legitim.
00:45:30: Wir verändern uns, wir wachsen.
00:45:31: Wir legen Schicht für Schicht ab und gerade wenn man auf diesem besonderen Weg unterwegs ist... Ich glaube das ist noch was wo ich weiter reinwachsen darf.
00:45:45: dass dann eben auch Menschen unter unbeständigen Weg nicht weiter mitgehen können wollen wie auch immer Das fällt mir vermutlich noch schwer.
00:45:56: aber Ja, es ist ja einfach auch nur den anderen sein zu lassen so wie er ist und eben mich sein zu lasse so wie ich bin.
00:46:06: Und dann passiert der Rest eigentlich von allein.
00:46:09: Man muss da nicht mehr viel tun.
00:46:14: Obwohl das etwas ist was mich herausfordert merke ich gerade dass da Frieden ist trotzdem so spürbar ohne ein großes Aufbausche oder was auch immer wird.
00:46:26: Und dieser Frieden, der stellt sich auch finde ich immer mehr ein wenn man diese innere Arbeit macht und lernt auf sich selbst zu achten.
00:46:38: ja noch so ein kleines eine kleine Erkenntnis sich immer wieder jetzt in letzter Zeit auch mache dass sich so Frieden immer mehr einzustellt innerlich obwohl das Leben auch mal aufregend sein kann So wie heute dieser Podcast.
00:46:56: Und trotzdem ist da immer diese Sicherheit in mir, die ich mir so gewünscht habe.
00:47:06: Ich würde sagen das ist ein perfektes Schlusswort.
00:47:09: oder mit Sicherheit und Frieden das auch zu schließen heute.
00:47:12: Ist doch sehr schön!
00:47:14: Ja wenn ich vielleicht noch eine Sache ergänze darf für potenzielle Coaches, die mit dir arbeiten oder mit wem auch immer... Ich hab nämlich auch ne Karte gezogen Und die habe ich noch nie gezogen, noch niemals zuvor.
00:47:29: Die heißt Leid ist nicht vergleichbar und das finde auch ganz wichtig weil ich glaube genau dieses Thema war auch lange Zeit dafür ja der Grund warum mich selbst mich nicht so auf den Weg gemacht habe weil ich immer dachte naja was bei mir lohnt gar nicht so schlimm oder dass da kann man sich schon irgendwie durchwurschen usw.
00:47:51: Es ist völlig egal was das Thema ist.
00:47:54: Es können vermeintlich von außen betrachtet krasse Geschichten sein, es können kleine Geschichten sind.
00:48:01: Jede Geschichte ist wert sich anzuschauen, jede Geschichte macht die gleichen krassen Gefühle egal wie's von Außen aussieht.
00:48:10: und ja jeder Mensch sollte sich wert sein dahin zu schauen und daran zu arbeiten um einfach aus diesen Triggern und Konflikten Hürden rauszuwachsen.
00:48:24: Das sollte man sich trauen, finde ich und bei dir ist man da an der besten Adresse aus meiner Erfahrung.
00:48:33: Ja danke schön ja es hast du total schön nochmal gesagt kann nicht nur zustimmen.
00:48:40: vielen Dank wie gesagt für deine Offenheit.
00:48:43: wird dein Mut dich hier zu zeigen mit allem was dazugehört und mein Fakt der also abgeht im eigenen Kopf dann bewegend gewesen für mich.
00:48:54: Dankeschön!
00:48:55: Vielen Dank auch, für diese Erfahrung in einem Prokast dabei sein zu dürfen.
00:49:01: Danke, war sehr schön.
00:49:03: Vielen Dank.
Neuer Kommentar