#24 Guest-Talk mit Darius Freund: Own your Manhood – Was heißt es, ein erwachsener Mann zu sein?

Shownotes

Heute habe ich Darius Freund zu Gast und wir tauchen tief ein in die Frage: Was bedeutet es eigentlich, als Mann wirklich erwachsen zu sein? Nicht im Sinne von Alter, Verantwortung oder einem Leben, das von außen irgendwie „erwachsen“ aussieht. Sondern innerlich.

In dieser Folge spreche ich mit Darius über innere Führung, Männlichkeit und darüber, was sich verändert, wenn wir beginnen, unsere eigenen Anteile zu erkennen – anstatt sie unbewusst unsere Beziehungen führen zu lassen. Denn auch als erwachsene Menschen begegnen wir einander längst nicht immer aus unserem erwachsenen Ich heraus. Manchmal steht plötzlich der verletzte Junge vor unserer Partnerin. Der rebellische Jugendliche sitzt unserem Freund gegenüber. Oder alte Schutzmechanismen übernehmen genau dann, wenn wir eigentlich präsent sein und Verantwortung übernehmen wollen.

Darius beschäftigt sich intensiv mit innerem Wachstum und der Arbeit mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, unter anderem mit IFS. Er begleitet Menschen durch ihre eigenen Prozesse und schafft mit seinem Männerzirkel einen Raum, in dem Männer einander jenseits von Fassade und Rollenbildern begegnen können.

Wir sprechen darüber, was es für ihn bedeutet, sein erwachsenes, bewusstes Ich wirklich zu ownen – als Mann, als Partner, als Freund und als Vater eines Sohnes. Ein Gespräch über das Erwachsenwerden, das mit 18 noch lange nicht abgeschlossen ist.

Hier findet ihr Darius :

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Beziehungscoaching für alle: https://www.dariusfreund.com/love

Männerkreis Lüneburg: https://www.dariusfreund.com/waldundfeuer

Männerkreis online: https://www.dariusfreund.com/mencircle

Podcast: https://open.spotify.com/show/3Vv3fmp4OnR2eqzDoN6u9s?si=cb6c13df4aef48fc

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Musik: https://open.spotify.com/intl-de/album/00CbdI3xrvM3iQZg0Osjlr?si=FTTNnbmcQXOw3kQTbHErJw

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:17: Hallo, hallo und willkommen bei einer neuen Podcast-Folge von Marvelous Me.

00:00:24: Ich bin Karoline Greit, dein Host dieses Podcastes und habe heute wieder eine ganz besondere Folge.

00:00:31: Und zwar ist es die zweite Folge in meiner kleinen internen Männlichkeitsreihe The Man Next to the Woman wo ich mich mit Männern unterhalte, die ich entweder selbst inspirieren finde oder die zum Beispiel an der Seite stehen von Frauen.

00:00:54: Die ich inspirierend finde um mich mit ihnen auszutauschen über ihren Blick auf Männlichkeit Beziehungen Vatersein Beziehung zu diesen Frauen all diese Themen.

00:01:12: Und damit hat letzte Woche schon der wunderbare Matthias Schwandt angefangen in der Reihe, der der Mann meiner Mentoren ist.

00:01:20: Also wenn du das noch nicht gehört hast, hör unbedingt mal rein.

00:01:24: und der zweite Teil dem bestreitet heute Darius Freund.

00:01:30: Das war für mich ein ganz besonderes Gespräch weil Darius ein unfassbar inspirierender Mann Mensch und Gesprächspartner ist bei dem man eine wahnsinns Präsenz spürt, sich sehr gesehen fühlt und mir richtig tief eintauchen konnten in so unfassbar wichtige Themen über Ebenmännlichkeit das Vatersein die Beziehung.

00:01:59: Und ja es war so ein schönes Gespräch!

00:02:05: So würde ich hier am liebsten Tag mich jeden Tag unterhalten.

00:02:10: Eine ganz fantastische Zeit damit.

00:02:13: Viele Impulse und bin ganz gespannt, wie diese Folge für dich ist!

00:02:46: Genau, Darius Freund.

00:02:48: Ich muss gerade mal überlegen, kennst du ich dich ursprünglich glaube ich über deine Frau Kim Freund?

00:02:54: Bei der ich damals über den Podcast gestolpert bin als ich mich mit angefangen habe, mich mit Human Design zu beschäftigen und dann auch bei ihr so ein paar Sachen mitgemacht hab, dich dadurch kennengelernt habt.

00:03:07: Ihr habt auch einen gemeinsamen Podcast.

00:03:09: Du hast nen Podcast was ich super spannend fand von Anfang an zu hören, dass du Projektor bist.

00:03:18: Weil auch Projektoren bin und es für mich da auch selten so öffentliche Menschen dazu gibt gefühlt.

00:03:26: also Dana Kim, Dana's Team so Sandra oder so das sind alles viele Generatoren manifestierende Generatoren.

00:03:34: Ich fand das spannend so ein Projektor und dann auch noch Mann zu haben.

00:03:38: Und dann habe ich dich, als ich bei Dana die Couching-Ausbildung gemacht hab plötzlich auf der Bühne gesehen, als du Musik gemacht hast.

00:03:45: Da war ich erst mal ganz überrascht weil ich nicht so wusste dass ihr euch kennt und so miteinander befreundet seid.

00:03:51: Mittlerweile weiß ich das natürlich... mittlerweile weiß sich das!

00:03:54: Und habt dich im Januar auf Dana's Live Event gesehen?

00:03:58: Und liebe deine Musik.

00:04:01: also du machst dann... wie nennst du es mit einem Mann drin singen Genau.

00:04:06: Und das ist wahnsinnig berührend, vor allem wenn da so ganz viele Menschen machen und ich glaube es ist auch die Rückmeldung, die du fast immer bekommst wie besonders das ist wie einprägsam.

00:04:18: Und genau bist ja selbst auch begleitest Menschen auch dann eher mit Spezialisierung auf Jean Kees?

00:04:26: Und hast einen Männerzirkel, eine Offline-Zirkel in der Nähe von Lüneburgs bin ich auch super spannend!

00:04:33: Genau und das sind alles so Sachen wo du mich ganz ohne, dass du das weißt.

00:04:36: Seit Jahren begleitest ich viele Stunden die und euch zugehört habe im Podcast beim Singen dein Song auf meiner Playlist habt, den es von dir schon gibt.

00:04:47: Ich bin jetzt mega froh, dass Du hier bist und wir so ein bisschen eintauchen weiter vielleicht in Männlichkeit und Vater sein weil sich da ein bisschen einreiten.

00:04:56: meine kleine Männerreihe mit Mathias Schwandt letzte Woche jetzt dir.

00:05:00: nächstes Mal kommt dann mein Partner zu Gast als... Gesprächspartner.

00:05:05: Ich freue mich sehr, dass du da bist!

00:05:07: Es ist so schön hier zu sein und macht mich direkt neugierig auch was dich ein bisschen veranlasst hat dazu diese Männerreihe zu starten.

00:05:15: Das würde mich total interessieren gerade was für dich der Initiative Funken war zu sagen hey lass uns mal das

00:05:24: machen.

00:05:25: Ja also die ursprüngliche Überlegung dass für mich die Vorreiterinnen ja immer diese Frauen sind, die für mich so vorbilder sind.

00:05:33: Ob das deine Frau Kim ist oder Dana?

00:05:36: Oder mein Freund ja auch oft sagt, dass er das Gefühl hat ich gehe so voran und er kommt dann hinterher quasi in der Entwicklung.

00:05:45: Und ich einerseits immer den Vorwurf habe, er entwickelt sich nicht schnell genug aber andererseits irgendwann dachte Aber eigentlich kann ich das alles nur machen, weil er an anderer Stelle so groß und männlich ist, was er mir den Rahmen hält.

00:06:02: Und ich so gerne diese Männer hinter diesen Frauen die mir Vorbilder sind beleuchten wollte und zu gucken, was ist deren Rolle?

00:06:10: Was ist deren Größe?

00:06:11: Weil das glaube ich ganz oft nicht so gesehen wird gerade in dieser Entwicklungsbubble mit diesen vielen tollen Frauen dass da auch immer grandiose Männer dahinter stehen Und gerade, was Männer bilden der Gesellschaft angeht und so.

00:06:28: Da können wir glaube ich noch alle viel arbeiten dran.

00:06:32: Und da finde ich es so besonders diese Männer dann auch so sichtbar zu sehen.

00:06:37: Super spannend!

00:06:38: Gerade wenn ich das auch nochmal... Also du hattest ja gesagt zum Beispiel Jean-Kies mit denen arbeite ich auch für.

00:06:45: Das ist eine Art und also human design.

00:06:47: Jean Kies kommt aus der gleichen Richtung Und eine andere Art und Weise, die ich mittlerweile verbinde mit den Genkises IFS oder inneres Formierensystem.

00:06:56: Also mit den Anteilen, mit denen wir da sind.

00:07:00: Dass jeder Mensch praktisch plural ist.

00:07:02: Es gibt verschiedenste Anteile in uns und es gibt einen Bewusstsein wozu diese Anteiele manchmal dass sie Verbindung verlieren weswegen sie eigenständig handeln.

00:07:10: Das ist wie so ein Teil von mir ein inneres Kind was vergessen hat das ich heute erwachsen bin keine Kontakt mehr dazu hatte deswegen sehr, sehr gemein wird zum Kollegen.

00:07:20: Zum Arbeitskollegen oder sehr abwährend wird zum Partner zu Partner

00:07:23: und etc.

00:07:24: Und für mich ist das so wenn ich mir das auch nochmal anschaue mit den Frauen wie du meintest dass sie vorausgehen und dass es ja auch immer die Männer gibt die dabei sind.

00:07:35: Es ist halt eigentlich ganz spannend zu sehen dass es insgesamt ein aufwachendes Femininen in uns allen ist.

00:07:41: So und da sind eben...es ist zum Beispiel auch das Spannende in vielen Bereichen oftmals dieses Bild von, es sind die Frauen, die immer vorausgehen.

00:07:55: Und das gab's in meiner Welt auch immer und das heißt ich komme aus der gleichen Bubble wenn man so will.

00:08:02: Je mehr ich Frieden gefunden habe mit meinem eigenen Mann sein oder meinen eigenen Männern, also meine männlichen Essenz und mit Männlichkeit insgesamt und mit Männern und neugierig geworden bin... Was nämlich eine Qualität ist, um überhaupt in Beziehung treten zu können.

00:08:19: Wirklich neugierig zu sein was denn überhaupt die Perspektive da auch von anderen ist.

00:08:24: Boah danach gab es für mich auch eine Explosion an Beziehungen zu fantastischsten Männern, die ich in meinem Leben habe mittlerweile und bis vor fünf Jahren hatte ich keinen einzigen Mann in meinem leben so richtig.

00:08:39: So kein Anderen Freund mit dem ich wirklich da zusammen bin.

00:08:46: Ich hätte in jedem europäischen Land mindestens eine Person, der ich Tod und Leben vertrauen würde.

00:08:51: Ich habe mittlerweile überall um mich herum.

00:08:54: Also ich könnte bestimmt jetzt dreißig Männer aufzählen die fantastische Human beings sind.

00:09:00: Fantastische Menschen sind Und das hat eben auch damit zu tun mit meiner eigenen Beziehung zum männlichen, aber auch meine eigene Beziehungen zum weiblichen zu heilen und dort eben nicht nur in Gegnerschaft zu sein.

00:09:12: Es ist so ein spannender Prozess für mich gewesen beziehungsfähig zu werden... Und nicht nur... ...beziehungsfähig zu Frauen!

00:09:20: Es gibt einige Männer die das auch zu mir sagen.

00:09:22: ich komme mit Frauen auf erbesser klar

00:09:24: Ja

00:09:25: Aber es hat so viel damit zu tun ob ich mit meiner eigenen Männlichkeit und auch damit mit den Aspekten davon denen nicht bequem sind Mit zu Männlichkeit gehört Gradlinigkeit.

00:09:37: Um gradlich nicht zu sein, kann ich mich nicht von jeder Ebbe und jedem Flow und jedem was auch immer umwerfen lassen.

00:09:42: also muss sich nein sagen können Also muss ich Grenzen setzen können.

00:09:47: Wenn ich aber das erlebt habe von meinem eigenen Vater oder von anderen Vätern oder von allen Männern oder das Bild hab einfach von Männern dass sie andere einschränken oder unterdrücken also das Bild mehr.

00:09:58: als Unterdrücker habe ich keine gesunde Beziehung dazu.

00:10:01: Selbst manchmal auch andere Stimmen unterdrücken, also wegdrücken zu müssen um gradlinig sein zu können.

00:10:07: Also das ist so miteinander verflochten.

00:10:10: Also so spannend auch zu merken wie Beziehungen unterm Männern genauso wie das Wort Bruderschaft oder Brudersein.

00:10:19: Das hat so eine Konnotation!

00:10:21: Es ist unfassbar wie viel Konnotations hat auch oftmals negativ, manchmal positiv aber immer auch ein Sehnsuchtsort.

00:10:29: Und deswegen ist es eine insgesamt eine Reise von uns allen.

00:10:34: Unsere eigene Wahrnehmung davon, dass das Männlichkeit oftmals auch Dominanz hieß und damit auch negativ behaftet war und deswegen ne Abwehr dagegen ist.

00:10:44: und auch in Beziehungen natürlich dann zu eigenen Femininen braucht ich als man brauche eine gute Beziehung zu meinem eigenen Feminin.

00:10:51: Polen mir ja und darüber halt irgendwie dann merken euch viel beziehungsfähiger mit Männern mit Frauen Insgesamt einfach Beziehungen, Freundschaften, Bindungen eingehen.

00:11:03: Was dann auch mein Blick erweitert dafür dass es auch Männer gibt die vorangehen und das ist eben so spannend wie ... Boah ich find's irgendwie auch magisch.

00:11:16: Ich werde mir wird genau das angezeigt Mir werden genau die Menschen präsentiert für die ich bereit bin Das heißt auf meinen Beziehungsfeld.

00:11:24: wenn ich zum Beispiel nur Frauen habe die voran gehen um mich herum zeigt mir das auch, dass ich offensichtlich noch kein Match bin für die Männer.

00:11:33: Egal wie viele, ob es viele oder wenige sind, die auch vorangehen.

00:11:36: Dass sich dafür noch nicht passen und dass ich mich da vielleicht auch nochmal öffnen darf.

00:11:41: Und du hast ja mit diesem Podcast hier gerade auch so mit so ein bisschen gemacht, ne?

00:11:45: Dass du diese Reise geschadet hast, Neugier... Das ist das wo ich am meisten gelernt habe, dass die verständliche negative Perspektive meiner Mutter und meiner Schwester auf das männliche durch die Erfahrung mit meinem Vater, aber immer auch den Neugier auf das Männliche verschränkt haben.

00:12:05: Also dann will ich die Männer auch wirklich verstehen?

00:12:08: Will ich denn verstehen warum es ihnen so geht wie sie das machen?

00:12:12: Bin ich neugierig auf ihre Wege oder will ich nur dass sie so funktionieren wie meine Wege?

00:12:16: Ja, ich finde das mega spannend.

00:12:17: als ich dir zugehört habe ist mir gerade auch nochmal bewusst geworden also mein Männerbild noch mal so bewusst geworden und da hab gerade mit einer anderen Kollegin auch drüber unterhalten.

00:12:30: Vielleicht habe ich die Reihe auch gestartet, um mich dem männlichen neu zu nähern?

00:12:34: Weil ich immer mehr dahin komme zu sehen was ich für ein Männerbild hatte und das hat immer aus Angst bestanden.

00:12:40: also für mich waren Männer immer bedrohlich Und meine Strategie war eben immer unsere Beziehung dann zu sexualisieren so charmant zu sein flirty zu sein Um dieses vermeintlich gefährliche irgendwie kontrollieren zu können.

00:12:56: Und ich merke das immer noch, ich weiß nicht auf Festivals oder so Männergruppen habe ich immer erst mal eine Barriere da alleine zu sein und das ist vielleicht auch jetzt für mich nochmal so ein Weg, mich dem Männlichen nochmal ganz anders zu nähern und bewusst dieses Bild loslassen zu

00:13:13: können.".

00:13:16: Und es ist ja auch so verständlich!

00:13:17: Also das ist auch noch ne?

00:13:18: Es ist so verstaendlich dass da irgendein Teil von dir sagt uo pass mal auf Das ist nicht gefährlich, da sollten wir... Naja es gibt ja diesen Satz, haltet deine Freunde nah bei dir aber deine Feinde noch näher.

00:13:34: Also weil das wichtig ist dass du sie ganz nah bei Dir hast um einschätzen zu können die Gefahren.

00:13:40: Das Gleiche ist dieses Schamantsein aus der Intention.

00:13:44: Das ist so oh, da ist ein Gefahrenpol.

00:13:47: ich halte ihn mir mal freundlich wohlgesöhnt

00:13:51: und spannenderweise hätte ich da immer gesagt auch als Teenager ich kann mit Männern besser.

00:13:56: Aber eigentlich nur weil diese Strategie so viel Platz eingenommen hat, dass ich mir dann immer die Männer so rangeholt habe eben um die Feinde in der Sicht zu haben und sie vermeintlich kontrollieren zu können ist ganz spannend.

00:14:08: Also das gerade eine Live-Erkenntnis hier.

00:14:11: Ja ja und eben auch da.

00:14:15: also was für ein toller Teil von dir das er dich beschützen wollte?

00:14:21: Wie toll von dieser Stimme in dir, die gesagt hat, oh sei mal charmant.

00:14:26: Umgarne den vielleicht mal damit du weißt dass du hier sicher sein kannst.

00:14:32: Das ist der Weg zur Sicherheit.

00:14:34: Super verständlich!

00:14:37: Was war denn?

00:14:40: Gab es so einschneidende Etappen für dich auf deinem Weg zu dieser neuen Sicht und dieses Match zu sein für tolle Männer in deinem Leben?

00:14:53: Ja, auf jeden Fall.

00:14:54: Auf jeden Fall!

00:14:58: Es hatte also mein... Vielleicht fange ich da mal an dass es... Ich hatte bis jetzt ganz zum Schluss... Da hatte ich eine gute Beziehung zu meinem Vater.

00:15:10: aber sozusagen meinen Vater war einfach sehr tief traumatisiert früher ganz schon als Kind und ... hat dadurch auch immer so Psychosen gehabt oder ... ... hat immer extreme Paraneuer gehabt, ... ... extreme Schwierigkeiten in der Welt sich zu bewegen.

00:15:28: Und ... ... und dadurch war es auch bei uns eine Unde dass ich da jetzt ... ... wir müssen ja gar nicht so tief reingehen.

00:15:34: aber es gab auch viel häusliche Gewalt zu Hause... ... viel psychische Gewalt, viel Unsicherheit.

00:15:39: das war kein sicherer Ort dort zu sein.

00:15:42: Und gleichzeitig gab's natürlich auch dieses was man manchmal so nennt so ein parentifiziertes Kind Also ein Kind, was sich dann... Was sieht das?

00:15:50: die Eltern offensichtlich kämpfen und Struggeln und Schwierigkeiten haben.

00:15:55: Jedes Kind versucht dann aus Selbstschutz dem Elternteil zu helfen wieder stark zu werden auch ultimativ um sich selbst wieder anlehnen zu können.

00:16:04: Ja also sozusagen wie kann ich meine Eltern meinen Eltern dazu präppen und helfen und aufpeppeln so dass sie wieder meine Eltern sein können?

00:16:12: Und ja und das ist das ist so ein bisschen das was meine Rolle ganz auf Laundi auch meiner Schwester Und dementsprechend aber auch wenn das der Fall ist, da gibt es oftmals diese Unsicherheit.

00:16:26: Wenn ich...wenn das mein Vater isst dann werde ich das auch.

00:16:32: Dann gehe ich da auch und das ist ja meine DNA.

00:16:33: Das ist irgendwo ohne dass das Wort DNA auftaucht spürbar als Kind so.

00:16:38: Als Sohn ist immer auch spürba das ist mein Vater.

00:16:42: So werde ich.

00:16:43: als Tochter ist immer auch spürbar, dass es meine Mutter so werde ich.

00:16:47: Es ist irgendwo sowas wo man einfach spürt oder geht hin?

00:16:52: Es gibt manchmal selten auch Cross, das ist sich kreuzt aber im generellen Fall oftmals so, dass die Strategien und Verhaltensweisen der Mutter hat nur eine begrenzte Möglichkeit ihren Sohn zu beeinflussen weil der Vater muss das vorleben Und der Vater hat eine begrenzte Einflussmöglichkeit darauf, wie die Tochter mit ihrem eigenen femininen Kontakt kommt.

00:17:16: Weil das muss die Mutter vorleben.

00:17:18: Also ich habe auch meine Mutter gesehen und hab da ganz viele gesunde Sachen auch gesehen.

00:17:22: aber das war für mich nicht relevant weil... Ich werde ja der!

00:17:30: Das kann man manchmal nicht beeinflussen und es ist gut zu sehen weswegen man eigentlich beide im Leben braucht.

00:17:36: Es braucht einen Sohn, einen Vater.

00:17:37: Egal das kann die Mutter nicht übernehmen so.

00:17:42: Aber einfach nur da... Das ging es wurde immer stärker und immer heftiger bis irgendwann die Reißleine war und dann mit vierzehn haben sich meine Eltern getrennt und geschieden.

00:17:51: danach habe ich meinen Vater dann bis ich dreißig war und neunzwanzig war nicht mehr gesehen.

00:17:57: Und es war diesen all den Jahren natürlich so.

00:17:59: ein Aufwachsen ist eine wichtige Zeit eigentlich mit vierzen bis Ja, vierzehn bis einundzwanzig ist so der dritte sieben Jahreszyklus.

00:18:06: Null bis sieben ist so physisch ankommen als Kind.

00:18:09: Sieben bis vierzehnt ist so emotional ankommen in der Welt.

00:18:13: Vierzehn- bis ein und zwanzig so.

00:18:15: ich gehe mit meinem Geist und meinen eigenen Meinungen und mit dem was wie will ich denn eigentlich leben?

00:18:19: So mit meiner eigenen Welt Sicht in die Welt Und das ist eigentlich auch die Phase wo man den Vater am meisten braucht.

00:18:28: Und das ist eben das Spannende, wie dann da hatte ich mein Buch zugelesen wurde und auch so hätte es... Das wird gefüllt.

00:18:34: Dieses Vakuum wird gefült mit Dämonen, mit der Unsicherheit, mit Scham für die eigenen Eltern schämen und so.

00:18:45: Deswegen war mein Männerbild ganz doll davon geprägt dass ich das Gefühl hatte Es ist beschämenswert zu dieser Spezies zu gehören sozusagen und ich hatte ganz viel das Gefühl, ich muss es wieder gut machen.

00:19:05: Also ich muss wieder gutmachen was sowohl mein Vater als auch davor... Ich konnte damals schon anerkennen dass er das schon einigermaßen besser gemacht hat aber auch die davor was die verbrochen haben.

00:19:19: Und dann zu merken, ah das ist so wie eine Schuld die aber subtil immer dazu führt Und es gibt, und das ist immer so eine ... Ja.

00:19:33: Es ist halt auch etwas was die eigene Männlichkeit sehr untergräbt wenn viel Selbstscham oder Selbstschuld da ist.

00:19:40: Dann untergrääbt das ganz viel die eigene Stärke weil dieses Rückgrat was man eigentlich braucht Das besteht aus Selbstbewusstsein Respekt Anerkennung vielleicht auch manchmal Ehre oder Stolz.

00:19:55: Also auch sagen, ich gehöre zu dieser Familie.

00:19:57: Das ist so verhält sich jemand der Zu-Dieser-Familie gehört.

00:20:01: Okay?

00:20:02: Ich richte mich auf!

00:20:04: Ich gehe durch Hindernisse durch und dieses Rückgrat basiert darauf... ...dass ich auf eine gewisse Art und Weise auch sage hier stehe ich.

00:20:13: Ich stehe auf meinen eigenen Füßen, auf meinen eignen Beinen.

00:20:18: Und das ist das weil wo immer wieder mehr gar.

00:20:20: Das geht verloren wenn ich davon abhängig bin dass die Frauen um mich herum mir sagen, dass es richtig ist was ich tue.

00:20:29: Und das geht vielen Männern so.

00:20:31: Viele Männer haben aus guten Gründen das Gefühl, dass sie nicht aggressiv sein wollen.

00:20:37: Sie wollen nicht dominieren und unterdrücken, sie wollen nicht die Täter sein.

00:20:43: vergessen aber wenn sie dann mit dem Weg folgen dass sie dann unbewusst immer davon abhängig sind anderen Männern um sie herum ihnen sagen, das hast du gut gemacht.

00:20:57: Du bist nicht Täter!

00:20:58: Du bist Nicht Böse!

00:21:00: Das war nicht zu aggressiv.

00:21:02: okay und wenn das der Fall ist dann bin ich immer außerhalb meiner Balance per Definition weil ich bin immer... Ich lehne mich immer zu den Menschen hin und kann nicht da hören dass ich richtig bin wie ich bin.

00:21:14: es kommt nicht intrinsisch und das war für mich eine Riesenreise.

00:21:19: also deswegen war du meintest mit so.

00:21:20: was sind denn so Kapitel?

00:21:22: Ich glaube, das erste Kapitel ist an oder der erste Schritt ist so anzuerkennen dass ich ein sehr täter geprägtes Männerbild habe.

00:21:30: Oder ein sehr ablehntes Täterbild von Männern in Machtpositionen und das kann es begründet und das verstehe auch alles aber es geht so bisschen darum.

00:21:43: Kann nicht mir denn dann erlauben macht zu haben?

00:21:47: Kann ich mir erlauben meine Macht auch zu nutzen?

00:21:51: Und viele haben macht zwar in ihren Händen, sie sind vielleicht Versorger ihrer Familie.

00:21:57: Sie sind verdienen vielleicht mehr, verdienen das meiste Geld und müssen das alles machen aber trauen sich überhaupt nicht auch für eine gewisse Sicherheit zu sorgen im Sinne von dass die das Zepter auch mal in die Hand nehmen dann weil sie so viel Angst davor haben unterdrücken uns zu sein.

00:22:12: Und das ist nur die eine Seite.

00:22:13: Die andere Seite ist natürlich das was wir früher erlebt haben Das es automatisch ist dass sie das zept an die hand nehmen andere Männer und dafür mit diesem Zepter auch vier Unterdrückungen gemacht haben.

00:22:25: Also es ist ja auch wahr, wie dein Instinkt was du beschrieben hast wenn da eine Männergruppe ist das erst mal nur unbehagen ist.

00:22:32: Das existiert nicht unbedingt weil das ne Gruppe von Männern ist sondern weil das eine Gruppe jungs oder Teenagern im Körper erwachsener Männer sind.

00:22:41: Das sind Männer die nicht reif sind, weil Reife Männer beschützen.

00:22:44: Unreife Männer greifen an.

00:22:48: Es sind eigentlich keine Männer.

00:22:50: Es gibt sehr wenige echte Männer Und mit echt meine ich einfach Männer, die reif sind.

00:22:55: So können wir auch noch mal später darüber sprechen.

00:22:56: aber das ist... Ich bin in manchen Bereichen auch immer ein... Obwohl ich habe das Gefühl dass sich da wo ich nicht das Gefühl hab so mich wirklich erwachsen zu verhalten, habe ich das Gefühl, dass ich es zumindest mittlerweile ohne und anerkenne und sage dazu stehe ich.

00:23:15: Aber es gibt immer... Es gab so lange Bereiche wo ich den Erwachsenen gespielt habe ohne erwachsen sein.

00:23:22: Ja, ich finde das mega spannend.

00:23:25: Weil ich das auch gut kenne vieles von dem was du erzählt hast und dass auch mit meinem Partner immer wieder beobachte oder auch mit mir gerade dann auch im Kontext mit meiner Tochter wie oft wir gerade am Anfang unseres Weges als wir so unbewusst waren einfach als die inneren Kinder agiert haben, die wir waren Und ich auch jetzt manchmal meinen Freund angucken frage warst du jetzt der Erwachsene Chris?

00:23:52: Oder war das dein inneres Kind, was ihr gerade übernommen hat?

00:23:54: Und mich ja genauso.

00:23:55: Bei mir ist es ja genau so, ne?

00:23:57: Ja,

00:23:58: ja.

00:23:59: Wie ... Ist das denn für dich in der Vaterrolle dann?

00:24:03: Weil nun bist du ja auch grade... Also hast dir auch grad einen Sohn wo du genau das weitergeben kannst, was du als Männlichkeit vermitteln möchtest.

00:24:19: Ich merk's überall aber ganz stark jetzt aktuell zum Beispiel im Verbindung mit der Schule.

00:24:26: Also mein Sohn ist sechs und ein halb Jahre alt, ist jetzt gerade in die Schule gekommen.

00:24:32: Und da war es für mich auch... oder ist das auch aktuell immer noch?

00:24:36: Es ist immer wieder zu spielen wenn ich in Kontakt gehe mit Autoritäten oder Institutionen oder grade Schule, also Lehrer-Schulleitung oder andere Personen, die grundsätzlich etwas zu sagen haben dabei.

00:24:54: Das ist, glaube ich insgesamt als Eltern gut zu wissen.

00:24:57: Da werden Teile in mir anspringen die schwierige Erfahrung gemacht haben mit Autoritätspersonen und speziell sogar noch die schwierigen Erfahrungen gemacht haben im Kontext der Institution Schule und sogar noch schwierige Erfahrungen macht haben vielleicht mit Rektor oder mit speziellen Typus Lehrer.

00:25:22: Und Ich merke dann auch Es ist meine Aufgabe für diesen Teil in mir da zu sein dem zuzuhören, ihm ein guter Vater für mich von meiner eigenen Seite aus zu sein.

00:25:34: So dass ich mich selbst versorge so dass sich ohne Angst oder ohne die Haltung von Angst In die Interaktion dort gehe Weil so wie ich ob also wenn ich mit angst reingehe machen Beispiel Wenn ich sage hey mein sohn du musst jetzt auf deine lehrerin hören sonst sonst Sonst fliegst du von der Schule.

00:25:56: Das geht nicht!

00:25:58: Dann hört er in meiner Stimme meine Angst.

00:26:01: und das ist nämlich nicht, ich spreche nicht als Erwachsener in dem Moment mit ihm sondern dass was da wer dadurch mich spricht Ist vielleicht der Teenager in mir Der damals Angst hatte oder noch ein jüngeres Kind weil auch da es ist gut zu wissen für das Kind von...das Schulkind in mir.

00:26:21: für mich damals als Schulkind war die Schule, die Welt.

00:26:26: Und wenn jetzt die Gefahr war dass ich von der Schule verwiesen werde oder dass irgendwas da ist dann stürzt meine Welt zusammen.

00:26:36: Ich kann immer überprüfen das mein Gefühl.

00:26:38: heute mit meinem Sohn bin ich im inneren Kind weil ich als Erwachsener heute... Meine Welt ist viel größer!

00:26:46: Meine Welt wird nicht zusammenbrechen nur weil die Schule gewechselt wird Vielleicht für meinen Sohn, aber auch er wird mitbekommen.

00:26:53: Ob das wirklich schlimm ist?

00:26:54: Für mich oder nicht.

00:26:56: und wenn ich sage naja okay dann müssen wir noch mal die Schule wechseln oder dann müssen wieder das nochmal anders machen oder Dann ist es so Aber du dir passiert nichts.

00:27:05: ein Kind ist so drauf feingetuned zu spüren wie das nervensystem der Eltern ist Sodass wenn er spürten würde das ist total fein dass es nicht ist kein weltuntergang.

00:27:17: Dann wird sich auch das nervensystem des kindes entspannen Und sowohl so ein Wechsel oder auch das Gespräch mit dem Lehrer ist viel leichter.

00:27:25: Also daran merke ich, dass ganz, ganz doll... ...dass es meine Aufgabe ist als Erwachsener für meine inneren Kinder da zu sein, sodass sie nicht interagieren und sozusagen Angst übertragen auf meinen Sohn weil nochmal zum Beispiel wenn ich zu ihm sage, du musst auf die Lehrerin hören!

00:27:45: Weil das wird sonst ganz schlimm.

00:27:47: in dem Moment spricht der Kind mit Kind Und dann wählt sich auf ihn die Verantwortung ab, dass er jetzt sich bitte darum kümmern soll damit mein inneres Kind sicher fühlt.

00:27:56: Ja

00:27:58: und das kann eben auch passieren zwischen dem... ...fünfundreißigjährigen und einem sechsjährigen.

00:28:04: Ich habe auch sogar bei meiner eigenen Mutter, hab ich manchmal gesehen, ah!

00:28:09: Sie wird getriggert und ist plötzlich fünf Jahre alt so ne?

00:28:12: Also es gut zu spüren um das vorherzubemerken ein souveränes Nervensystem zeigen auch zu können.

00:28:24: Das klingt jetzt so, ich sage mal anfangs strichen einfach was du gesagt hast dann höre ich auf mein inneres Kind ob das gerade kind ist ob sich das getrickert fühlt.

00:28:36: aber am Grunde ist es ja etwas was nicht viele Menschen machen.

00:28:41: jetzt gemessen an der Masse der menschen die es gibt und im grund ist das ja bei alles würden wir das alle machen gäbe es wahrscheinlich kein Krieg, dann gäbe ist so viele Probleme wahrscheinlich nicht in dieser Art wie's die grad gibt.

00:28:57: Deswegen finde ich das... Es sind ein paar Sätze die du gesagt hast wo ich denke ja aber diese Sätze könnten die Welt verändern wenn wir das alle so machen würden?

00:29:08: Ja und ich will einfach auch nur für die Teile in mir sprechen oder uns allen vielleicht auch die aus gutem Grunde auch vermeiden wollen dass sich die Sachen durchfühle weil Das was ich da sage, es klingt einfach ist aber.

00:29:24: Ich muss durch die Hölle der Emotionen gehen und Es ist verständlich dass ein Teil mir sagt ich will das nicht Ich will lieber kämpfen oder ich will lieber mich zurückziehen Oder all diese was auch immer die überlebensstrategie isst.

00:29:41: Und es ist auch schön da richtig viel mitgefühlt zu haben Mit dem teil in mir der vielleicht heute nicht bereit ist gerade dafür dazu sein weil auch das mit gefühl ist der leichtere weg zurück zu einem Nervensystem, was nicht die alten Traumata weiter gibt.

00:29:58: Also auch zum Beispiel wenn ich dann doch mal ... mein inneres Kind und die Bedürfnisse auf meinen Sohn abgewälzt habe so kannst du bitte funktionieren damit es mir gut geht?

00:30:08: Auch danach, wenn ich das bemerke kann man das immer noch reparieren.

00:30:12: Kann man immer wieder sagen Boah tut mir leid mein Lieber da war ich saugenerft.

00:30:21: Hey, versuche ich nächstes Mal anders zu machen.

00:30:23: Weil auch das Kind und genauso ich... Wir sind nicht super fragil!

00:30:31: Es ist nur doof wenn ich es bemerke oder wenn ich's nicht bemerk' Das ist der eine Punkt.

00:30:38: aber wenn ichs bemerko dann nicht anspeche

00:30:41: Ja, dass wäre auch meine Frage jetzt gewesen.

00:30:42: Wenn du merkst Dass du dann doch als dein inneres kind reagierst wie du mit ihm zusammen damit umgehst.

00:30:50: Ja, und da ist es auch... Es geht nicht so sehr um die Worte.

00:30:54: Die expliziten Worte Sondern es gibt da um diese Haltung oder das sozusagen.

00:31:00: Erwachsensein ist eine Energie.

00:31:02: Ist ein Zustand.

00:31:04: So Welche Worte ich in diesem Zustand sage?

00:31:08: Nicht so wichtig.

00:31:09: Ich kann sagen Hey!

00:31:12: Tut mir leid Das war eben Quatsch Oder ich kann's erklären Aber wichtig ist der Tonfall.

00:31:19: Wichtig ist die Haltung.

00:31:22: Es kann sein, dass es manchmal nur ein Worte ist.

00:31:24: Das reicht.

00:31:25: Wenn dieses eine Wort aus der Haltung von ... Ich hab bemerkt, ich war in meinem Kind in der Panik.

00:31:31: Ich habe durchgeatmet und hab das durchfühlt.

00:31:35: Ich war für mich selbst da.

00:31:36: Ich hab das ausgehalten so.

00:31:40: Ich bin nicht abgelenkt.

00:31:42: Bin gerade nicht wütend geworden, hab andere beschuldigt oder was auch immer.

00:31:45: Ich ging nicht weg aus dem Moment weil das sind ja die ganzen Strategien um dieses Gefühl zu verlassen.

00:31:51: Ich hab das nicht gemacht, ich habe mich immer wieder zurückgeholt.

00:31:52: Hab die Scham gefühlt oder was auch immer es ist da und hab dann gemerkt, oh ich hab diese Wolke an Emotionen durchfühlt, dies haben wir vorbeigezogen und bin fertig mit Durchfühlen.

00:32:06: Ich fühle mich wie der Erwachsener gerade, hab's geschafft kann stolz auf mich sein dass ich dieses Gefühl gerade gefühlte und nicht darauf reagiert hab.

00:32:16: Und dann kann ich aus dieser Haltung sagen hey mein lieber wollen wir euch dir etwas vorlesen?

00:32:22: Und dieser Tonfall sagt ihm, alles ist wieder gut.

00:32:29: Bei der Tonfall die Haltung und Energie dahinter – das ist das was eigentlich kommuniziert.

00:32:33: Die Worte sind ja nur Schallwellen, die das transportieren.

00:32:39: Wie nimmt denn dein Umfeld, dass du warst?

00:32:41: Wenn ich darüber nachdenke, ich kenne das von mir auch.

00:32:46: Ich glaube mein Umfeld nimmt das oft wahr als ... Darf hier alles machen, ich erlaub dem alles.

00:32:54: Weil ich kenne auch so Situationen zum Beispiel ... weiß ich nicht wo sie ankommt.

00:32:58: Mama darf ich diese Schüssel auslecken?

00:33:01: Nein das darfst du nicht!

00:33:02: Aber warum denn

00:33:03: nicht?!

00:33:03: Und dann geht's bei mir los dass ich denke ach krass Das war jetzt irgendein innerer Anteil der das so gelernt hat.

00:33:08: das darf man nicht das ist gefährlich und ich mich dann umdrehen sage ja natürlich darfst Du das weil ich würde das genauso machen.

00:33:14: viel Spaß dabei wenn dann Umstehende dabei sind die manchmal ganz irritiert sind davon von dieser Art des Umgangs miteinander.

00:33:28: Hast du das Gefühl selbst, dass es dann nicht konsequent genug ist?

00:33:36: oder was ist dein Gefühl dabei?

00:33:39: Mein Gefühl ist, dass sie mich ganz oft erwischt oder mir ganz oft sichtbar macht, was ich noch im Kopf habe – ganz unbewusst, was man davon was nicht.

00:33:51: Das darf man ja nicht, weil irgendwas gefährlich ist.

00:33:54: Wie eine Schüssel auslecken, weiß ich nicht was mir noch einfällt.

00:33:59: Bei uns ist auch immer ein großes Thema ohne Jacke rausgehen und all solche Sachen.

00:34:05: Also öfter bei mir anspringt ne macht das wie ich das will?

00:34:10: Und wenn sie mir dann aber ganz so offen gegenübertritt, ja mal warum nenn'nich dass ich dann merke achst in irgendeine Geschichte die ich mir erzähle Weil die weiterhin dieses Gefühl haben, aber was das Kind jetzt macht, das darf man doch nicht.

00:34:28: Also da wo ich mich schaffe zurückzuholen in meiner Wachstums, ich habe öfters das Gefühl dass die Menschen rundherum das eben... ...nicht tun weil warum sollten sie auch in dem Moment?

00:34:39: Aber dass das immer für Irritation sorgt im Umfeld dann und nicht immer, aber immer mal.

00:34:43: Voll voll!

00:34:48: Ich hab' das Gefühl das ist mir vor aufzeigt wo ich Wo ich nicht klar genug bin, so in dem Sinne.

00:34:58: Weil... Ich finde Kinder generell sind ein krasser Spiegel dafür wie klar ich in meiner Energie bin und in meine Haltung weil eine und die selbe Sache, was nicht, Zähne putzen oder nehmen wir irgendwas anderes ganz alltägliches dass Wie gut er das macht hängt davon ab wie klar Ich im mir Bin Dass es jetzt dran ist.

00:35:26: Und Probleme entstehen immer dann, wenn meine Worte streng sind aber meine Haltung nicht klar ist.

00:35:36: Ich finde das trotzdem auch oft schwierig, weil ich eher dazu tendiere, dass er Klarheit bekommt und dass die Worte mit meiner Haltung einhergehen, so dass ich meistens meine Haltungen eher da hin anpasse, in den meisten Fällen umsetze.

00:35:52: Also wenn ich streng war... Guck ich warum war ich streng?

00:35:56: und dass sich diese diese Intention aber auch liebevoll, aber sehr direkt beibehalten.

00:36:00: So mache ich das

00:36:00: zumindest.

00:36:02: Ein paar mal ist es wirklich, dass ich so komplett daneben liege und dann ... Ich darf sagen was okay?

00:36:07: Das hat überhaupt keinen Sinn gemacht, dass du jetzt heute so null gar kein Zucker darfst oder was auch immer.

00:36:14: deswegen hier ist da Lakenbombon und die anderen haben das auch gedürft.

00:36:17: Okay, dann ist ja's jetzt so oder was soll man.

00:36:23: Ich versuche einfach, dass meine immer wieder dahin zu gucken.

00:36:25: Dass ich meine Haltung und meine Worte ein Match sind... ...dass sie zusammengehen.

00:36:31: Weil dann macht er die Sachen einfach.

00:36:35: Dann ist es für mich manchmal magisch.

00:36:38: Dann muss sich noch nicht mein Anreiz setzen.

00:36:40: Ich muss nicht sagen, ah, dann bekommst du das und das?

00:36:42: Sondern man macht das einfach weil es ist sozusagen... Es passiert jetzt einfach!

00:36:49: Es ist so eine Selbstverständlichkeit da Die lässt sich auch nicht erdenken, sondern es muss sein dass ich in Verbindung bin damit.

00:36:57: Dass ich ihm das wünsche!

00:36:59: Nicht ihm die Struktur wünsche, dass ich ihm die Klarheit wünsche und das kann zum Beispiel sein... Das hat oftmals ein Präsentsthema für mich.

00:37:09: Bin ich gerade im Kopf woanders?

00:37:11: Bin ich mit meinen Gedanken bei einem Plan beim Schedule von morgen?

00:37:16: Bin ich gerade selbst erschöpft, weil der ganze Tag schon so ... Wir haben schon so viel gemacht und dann komme nach Hause.

00:37:21: Und da bin ich selbst erschöffet und will eigentlich auch gar nicht mehr hören.

00:37:24: Dann ist die Barriere in das innere Kind zu rutschen sehr dünn.

00:37:28: Ja!

00:37:31: Und grade dann ist aber auch... Das finde ich das Faszinierendste für mich.

00:37:36: Wenn ich erschöpf bin, dann ist mein inneres Kind ganz aktiv.

00:37:41: Aber ich bekomme ganz viel Energie wieder wenn ich mich ganz bewusst dafür entscheide zu sehen, ah jetzt noch abzuwaschen und jetzt noch einmal aufzuräumen.

00:37:49: Boah das wird mir aber richtig gut tun!

00:37:52: Und wie kann ich das ein bisschen spielerisch machen?

00:37:54: Wie kann ich sozusagen aus meiner eigenen Wirbe soll ich mich aufrichten und sagen hey ich mach' das für uns.

00:37:59: Ich mach' es nicht weil mir war ich das muss so wie das als ein Kind macht so ne.

00:38:04: Ah Mama und Papa wollen das schon wieder so sondern wie kann sich das mit Verständnis und mit Haltung machen dass es sinnvoll ist?

00:38:11: Das ist das wo ich dann auch merke... Das Kind merkt immer, ob ein Erwachsener im Raum ist oder nicht.

00:38:19: Wenn ein Erwachsener am Raum ist der sich selbst ernst nimmt und respektiert und sagt ne es gehört als Erwachsender dazu dass wir hier ein ordentliches Zuhause haben.

00:38:28: deswegen mache ich das gerne Und das ist meine Achtsamkeit.

00:38:31: Meine Liebe von unser zu Hause ist dass ich es aufräume Ich raff mich noch mal auf und das ist dann auch nicht gegen die inneren Anteil sondern für sie und das is dir.

00:38:40: das ist wo ich immer wieder den Riesenunterschied spüre.

00:38:43: richtig dass, wenn ich mich einfach nur aufs Superpflezen möchte und nochmal die Energie mobilisiere und sage okay.

00:38:49: Ich bin aber hier der Erwachsene das dann mein Sohn auch leicht damit macht nicht so kwängelich ist.

00:38:55: Das ist faszinierend finde

00:38:57: ich Ja total.

00:38:59: Ich finde es super schön was du beschreibst Und wie hat sich dein Weg in deine Männlichkeit dazu kommen?

00:39:12: dieses Rückgrat was Du beschrieben hast?

00:39:13: ... sich auf die Beziehung mit deiner Frau ausgewirkt?

00:39:25: Naja, es ist vielleicht einfach... Wenn ich nicht erwachsen bin dann ist meine Energie... Auf Englisch würde man sagen Leaky.

00:39:35: Also select!

00:39:38: Ich halte mich nicht selbst.

00:39:40: Könnte man so beschreiben als das.... Wenn ich nur den Erwachsenen spiele,... ...dann ist das immer ein junger Teil in mir der den Erwachsene spielt und da wird aus der eigenen Natur heraus irgendwann daran einbrechen.

00:39:56: Weil er ist nicht erwachsen.

00:39:58: und das ist dann, es kommen dann Gedanken in meinem Kopf die sagen warum schon wieder ich?

00:40:03: oder was soll das?

00:40:05: Warum muss das denn so anstrengend sein?

00:40:07: Das sind alles Gedanken, die junge Gedanken sind also sind die Gedanken eines Jungenteils.

00:40:14: Es heißt nicht dass der Erwachsen immer Superman ist aber es heißt einfach nur einer.

00:40:17: also erwachsen zu sein heißt den Überblick zu haben und zu sehen, warum die Dinge so passieren wie sie passieren.

00:40:23: Ursache und Effekt also was das ist.

00:40:25: sozusagen wenn ich möchte dass wir ein Feuer machen es ist nur logisch dass sich Feuerholz sammeln muss.

00:40:34: Ich finde das super spannend weil mich das gerade zurück erinnert.

00:40:37: ich habe mich auch von der Mentorin mit AFS begleiten lassen und das war eines meiner größten oder das war so mein erster Kontakt mit diesen inneren Anteilen.

00:40:52: Und für mich sehr einschneiden war zu erkennen, dass ich die ersten Jahre meiner Mutterschaft eben mit so einem jungen Teenager Ich bestritten habe, die natürlich permanent in Überforderung war an dieser Situation, weil das hat sie nicht gelernt.

00:41:05: es ist nicht ihre Aufgabe gewesen und diesen Teil dann natürlich erstmal zu danken, dass sie das die ganze Zeit gemacht hat aber auch dann in meinen Erwachsenespräsent des Ich irgendwann zu steppen und zu sagen Ich sehe, was du geleistet hast und du musst das jetzt nicht mehr.

00:41:19: Ich bin jetzt

00:41:19: da.".

00:41:20: Das hat so unfassbar viel verändert in meinem Mutter sein wie ich mit meiner Tochter umgehe.

00:41:28: Voll schön!

00:41:28: Ja genau.

00:41:30: Und es fühl mich auch genauso.

00:41:33: Diesen Job den Erwachsenen zu spielen übernimmt ja dann im Moment immer ein junger Teil und wenn ich das bemerke kann ich ihm diesen Job auch wieder abnehmen sodass Das ist ja ein ganz toller Teil der spielen kann oder etwas anderes machen kann.

00:41:49: Aber dass ich die Führung habe, weil ich bin erwachsen und ich kann das!

00:41:52: Und nochmal bei dem Beispiel... Ich will einen Feuer haben, will aber nicht Feuerholz sammeln.

00:41:57: Das ist der Gedanke von einem Kind und das ist super verständlich.

00:42:00: Dass das Kind sagt Mann hab' ich aber keinen Lust zu.

00:42:03: Und es muss lernen und das is der Reifungsprozess einfach zu sehen.

00:42:06: naja Wenn ich möchte wenn ich etwas möchte darf ich das auch tun Natürlich auch die Überblick zu haben, was ist denn gerade möglich?

00:42:15: Wie viel Energie haben wir gerade.

00:42:17: All das sind Sachen, die ein unreifes Gehirn, was ja bis einundzwanzig definitiv unreif ist und bis fünfundzwanzigt nachreift.

00:42:24: Und dann sind erst in der Gehirnsforschung so bisschen zwischen vierundzwannzig, fünfundzwanzig, dreinzwanziger um den Dreh.

00:42:31: ist erst dieser Bereich richtig online, der dafür zuständig ist langfristig denken zu können also über mehrere Monate oder über Jahre auch hinweg überdenken zu können.

00:42:43: Und deswegen ist es auch so verständlich, dass dann ein Teil in mir sagt ja warum kann ich das nicht sofort haben.

00:42:49: Ja und der gleiche Teil ist online.

00:42:51: als Mama, als Papa wenn das Kind schreit... ...und ich habe eine sage wie kann ich einfach jetzt dem einen Riegel vorschieben?

00:43:01: Wie kann ich ihn da federwiege?

00:43:03: Das den wie endlich so.

00:43:03: Hat dich

00:43:04: auch.

00:43:05: Genau!

00:43:11: Das ist ja auch nicht zwanghaft notwendig, aber es ist sozusagen all diese jungen Teile die brauchen den Erwachsenen der das her Verantwortung übernimmt.

00:43:18: Und sie sind nur in Not weil Sie keinen Bezug haben dazu dass ich heute erwachsen bin und dass ich einen Überblick habe.

00:43:27: Der Weg dorthin ist halt dieser Anteil die so dominant sind die Gedanken die Gefühle die so dominant sind immer mehr kennenzulernen neugierig sein zu sein auf sich.

00:43:38: warum Warum brauche ich das denn so, dass dieses Geschrei aufhört?

00:43:43: Eigentlich ist es ja einfach nur Lärm.

00:43:45: Ich könnte mir auch einfache Urstäbste reinmachen und könnte mich entspannen.

00:43:48: Warum trifft es mich trotzdem der?

00:43:50: Weil all die Gefühle, alle Worte, all die Inputs von außen enden ja eigentlich an meiner Körpergrenze und dann entscheide ich ob ich sie reinlasse oder nicht.

00:44:03: Und offensichtlich gibt es dort keinen Nein keine Grenze.

00:44:07: Und das ist das, was die jungen Teile von meinem Erwachsenen ich dann brauchen.

00:44:11: Dass ich heute sehen kann, ah!

00:44:13: Ich hab' die Wahl... ...ich muss nicht überleben in der Klasse oder ich muss nicht Über leben in der Schule oder es bricht nicht alles zusammen sondern ich habe heute als Erwachsener die Wahl.

00:44:25: und das heißt ich muss erstmal neugierig sein gegenüber den Gefühlen von mir, die Panik haben Die Angst haben ausgestoßen zu werden, die Angst haben vor dem Geschreiben meines Kindes.

00:44:37: Nicht, dass ausgeschleckt wird die Schüsse.

00:44:40: Weil all die Leute, die da rum sind, das macht man nicht.

00:44:46: Da ist eine ganze Kette von Sachen, die damit verbunden sind.

00:44:49: Wenn man das dürfte ... Was hieß denn das für das?

00:44:54: Dann haben wir Chaos!

00:44:55: Meine Erfahrung mit Chaos.

00:44:57: Scheiße, schlecht.

00:44:58: Sorry für mein Wort, aber schlecht und ... davor hab ich Angst, davor habe ich Sorge.

00:45:06: Vielleicht

00:45:07: auch noch zu deiner Frage, wie es ist mit meinem Umfeld.

00:45:11: Ich merke das sofort in der Beziehung zu meiner Mutter, zu meiner Schwester, zu Freunden und zu meiner Frau.

00:45:18: Merke ich sofort dass die darauf reagieren wenn ich aus einem Mangel herauskomme oder aus dem Panikanteil oder einem Angstanteil Oder eine Härte.

00:45:30: Das merke ich so fort Und es ist so eine Befreiung für sie wenn ich erwachsen und weich und rezeptiv bleiben kann.

00:45:40: So eine Befreiung.

00:45:43: Du hast ja auch am Anfang geschrieben, dass du dich immer zu diesen Frauen hingelehnt hast mit der Frage bin nicht gut genug mache ich das richtig gib mir mal das okay?

00:45:53: Und das machst du theoretisch dann nicht mehr, wenn du für dich selbst stehst.

00:45:56: wie ist es denn für die frauen in deinem umfeld wenn du das plötzlich nicht mehr machst?

00:45:59: weil das kann ja auch erst einmal gefährlich erscheinen wenn man sich doch genau darin getroffen hat dass die frau dir aber sagen möchte das du das gut machst?

00:46:07: zum beispiel

00:46:10: ja es gibt es gibt aber auch da den unterschied zwischen.

00:46:13: ich könnte jetzt sagen ich mache nicht mehr und gehen in die andere richtung.

00:46:18: also das wäre genauso unreif und auch unreif hier nicht als wertung also gut oder schlecht sondern einfach nur als beschreibende beschreibung.

00:46:25: also ist es einfach nur reif oder unreif.

00:46:27: das ist nichts besser oder schlechter sondern einfach eine beschreibungen.

00:46:32: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel sage, na, ich frage jetzt gar nicht mehr nach wie es dir mit mir geht.

00:46:37: Weil ich will jetzt auf meinen eigenen Beinen stehen.

00:46:40: das ist dann auch immer noch der Teenager, der Erwachsener spielt.

00:46:46: Aber es ist super befreiend!

00:46:51: Wenn ich in meinem Erwachsene ich bin und mich selbst halten kann also auch meine inneren Kinder, meine verschiedenen Anteilen, meine Gefühle halten kann und nicht davon abhängig bin dass sie da mithält Sie meine Bedürfnisse mithält.

00:47:04: In dem Moment containe ich mich selbst und bin ein Gefäß für mich selbst, ... Und in dem Moment befreie ich alle um mich herum, mich unbewusst mitzuhalten gerade.

00:47:16: Das ist so eine Befreiung für meine Frau ganz besonders gewesen.

00:47:21: Nicht mehr bei manchen Themen auf Eierschein laufen zu müssen nicht mehr dafür sorgen zu müssen dass ich mich gut genug fühle also mich nicht mehr aktiv loben zu müssen, weil ich das brauche sondern mich loben können wenn sie das wirklich fühlt.

00:47:38: Und es ist ein feiner Unterschied weil natürlich tue ich habe auch vorher Sachen gut gemacht so im Sinne aber du spürst dass immer braucht die andere Person gerade.

00:47:47: braucht sich das dass ich das jetzt anerkenne?

00:47:51: oder ist sie auch für sich okay?

00:47:53: und es ist einfach nur schön wenn Sie sich das anerkennen Wenn ich die Leistung anerkenne wenn ich sage hey Du siehst gut aus Das ist auch auf der anderen Seite, genauso.

00:48:03: Wenn ich merke in meiner Partnerin, braucht es von mir die ganze Zeit gelobt zu werden wie sie aussieht oder was auch immer... Was sie getan hat?

00:48:11: Das ist so eine Co-Abhängigkeit, die total erst mal abternt ist.

00:48:16: aber sie ist auch belastend weil das suggeriert mir immer jemand muss sich aufstützen um existieren zu können.

00:48:27: und das ist eben dieses.

00:48:28: hey kann ich mich selbst halten, kann ich Kritik gut annehmen ... kann ich mit meinen eigenen Fehlern umgehen.

00:48:35: Eine eigene innere Fehlerkultur zu haben, ich habe mir nach und nach erarbeitet... ...und hab immer noch, also ich komme davon,... ...ich kann gar keine Fehler aushalten,... ...zu mittlerweile dass sich die meisten Fehler..., ...wenn ich mal einen Termin verpasst habe oder was auch immer los ist,... ...dass dann auch zu sagen ja war doof und.... Ich brauche jetzt nicht von dir das du sofort wieder lächelst.

00:48:58: Weil es ist oftmals früher so gewesen,... Dass ich dann gesagt habe, das tut mir richtig leid.

00:49:03: Und dann wurde aber ganz schnell in mir einen Teil wütend darauf, dass sie mich nicht sofort vergibt.

00:49:09: Ich hab doch schon ja gesagt, dass sich zu dir leidtut!

00:49:11: Warum fühlst du dich jetzt immer noch traurig?

00:49:14: Warum bist du immer noch

00:49:14: wütent?!

00:49:17: Weil ich es brauche, dass du nicht mehr wütnd bist.

00:49:19: Weil ich damit nicht umgehen kann.

00:49:20: und wenn ich damit umgehen können, dann geht's.

00:49:22: Ja, ich find' es mega spannend.

00:49:23: Das ist mir ... Bevor wir überhaupt gesprochen haben heute sofort aufgefallen.

00:49:27: Du warst zwar hin fünf Minuten später dran als vereinbart und hast mir nur geschrieben, ich bin fünf Minuten bei dir.

00:49:33: Ganz klar kein Entschuldigen.

00:49:36: Kein... also nicht negativ mit keinen Entschulgen sondern einfach nur ganz präsent.

00:49:40: Ich bin in fünf Minuten da weil du nicht gebraucht hast dass ich jetzt sage ja okay Sondern das... Also ich habe das richtig gespürt schon bevor wir überhaupt uns heute hier getroffen haben diese Energie die dahinter steht und fand es total beeindruckend Weil das meiner Wahrnehmung nach nicht viele Menschen machen.

00:49:58: Voll und das ist ein ganz, ganz schmaler Grad der nur in der Haltung steckt zwischen ich bin ignorant und entschuldige mich einfach nie.

00:50:08: Und so nur um mich selbst drehen oder ja also die Haltung ist alles was sich darum.

00:50:15: was da eigentlich den Unterschied macht zwischen Ich drehe mich noch nicht selbst oder ich bin Respekt ich respektiere die Zeit und ich respektiere mich selbst und ich Respektiere dich.

00:50:28: Ich merke, dass es eine Riesenbefreiung ist.

00:50:30: Wenn ich meinen inneren Jungen mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen nach Anerkennung halten kann, befreie ich meine Frau ganz explizit davon mich zu pämpern oder mich irgendwie zu fördern.

00:50:48: Es gibt mir unheimlich viel Selbstrespekt.

00:50:52: Das ist das auch wo Männlichkeit, was du vorhin noch mal angesprochen hast.

00:50:57: Männlichkeit hat für mich viel damit zu tun, ob ich mir selber einen Rahmen geben kann.

00:51:03: In dem ich auch Verbindungen haben kann zum meinen Femininen, vielleicht auch zum inneren Sturm, zu meinem Emotionen und zu dem was ich fühle, auch zu meiner Schwäche manchmal.

00:51:12: Dass ich das aber nicht auf andere abwälze... Und dass Abwälzen sieht oft eben so aus von wegen Kannst du mich bitte bestätigen?

00:51:21: Oder dass ich übermäßig über mich selbst herziehe?

00:51:26: Viele Leute dielen auch mit ihrer eigenen Unsicherheit, dass sie sarkastisch werden.

00:51:33: All das ist nur ein Dielen damit anstatt es zu durchfühlen.

00:51:39: Ja.

00:51:40: Deswegen, das ist das woran ich am meisten arbeite.

00:51:43: Scham zu durch fühlen statt mich abzulenken von ihr wenn's mal passiert, dass irgendwas beschämenswertes passiert oder auch... Das ist für mich die größte Challenge.

00:51:55: ehrlicherweise wenn ich eine Entscheidung oder eine Führung an mich gerissen habe, aber so an mich genommen habe und nicht auf alle Stimmen gehört habe weil es jetzt gerade nicht an der Reihe war.

00:52:10: Wenn ich jetzt nicht demokratisch komplett abgestimmt habe mit meiner Frau oder meinem Sohn.

00:52:18: Und das ist aber auch gerade einfach wichtig war dass eine Entscheidung getroffen wird und ich dann vielleicht nicht ganz richtig lag dann trotzdem damit umzugehen, dass es brauchte gerade Führung.

00:52:28: Sie war nicht perfekt.

00:52:29: Es ist verständlich das sie gerade wütend ist auf mich.

00:52:32: Es ist okay, dass die grad wütende ist und das trotzdem auszuhalten.

00:52:37: Also auch so halten wenn meine frau auf mich wütent ist Das ist mal für mich die größte challenge weil das mich am meisten triggert darauf Dass ich ja so sein könnte wie mein vater.

00:52:45: Da gibt's dann diese tiefe angst ein bisschen und dann das zu halten Und dann mich nicht abzulenken oder auch nichts zu sagen.

00:52:51: Oh nächstes mal mache ich das nicht.

00:52:53: Also buchstäblich wäre das zum Beispiel, wenn irgendwie schnell einen Plan gemacht oder wenn ich schnell noch was einkaufen soll.

00:53:01: Ich habe komplett vergessen die Zeit und hab meine Schwester wartet vor der Tür weil sie eigentlich noch darauf angewiesen war dass meine Nichte bei uns ist.

00:53:10: Sie wohnt jetzt mittlerweile bei uns und sie hat dann eine halbe Stunde dort gewartet und da hätte ich da sein müssen.

00:53:18: Und ich habe es vergessen gehabt und sie hatte eigentlich darauf gezählt und war dann total wütend.

00:53:23: meine Frau war wütend, weil sie dann aus der Arbeit raus musste.

00:53:26: Also es waren so richtige Situationen wo ich das nicht gut geplant hatte und dann aber dabei zu bleiben und zu sagen ja... Und ich war bei einem Termin, der ging länger, das war wichtig dass ich da länger war, das ist ein Kundentermin.

00:53:38: Ich hätte es besser kommunizieren müssen.

00:53:42: Das war mein Fehler.

00:53:44: Das ist unangenehm Dass die beiden Frauen, die mir mit am wichtigsten in meinem Leben sind gerade sehr wütends sind auf mich Mein innerer Junge werde ich am Shaken, für den ist das richtig schlimm.

00:53:55: Und dann aber auch da... Es ist jetzt doof gelaufen und ich versuche nächstes Mal besser zu kommunizieren.

00:54:02: Aber es heißt nicht dass ich da nicht den Judgment Call machen muss!

00:54:05: Ich muss jetzt die Entscheidung treffen.

00:54:07: so ist das.

00:54:08: Das ist das wo ich richtig merke, ich brauche meinen inneren Erwachsenen, ich brauch diese Fähigkeit auf meinen eigenen Beinen emotional zu stehen Weil ansonsten würde ich sofort einbrechen und sagen, das tut mir so leid.

00:54:21: Das mache ich nie wieder nächstes mal.

00:54:23: Oh Mann!

00:54:23: Ich mach das wieder gut.

00:54:26: Ja... Ich habe das Gefühl dass viele Männer und Menschen also mit Männer wie Frauen, dass ja noch gar kein Gefühl dafür haben wann sind sie der Erwachsenteil?

00:54:42: Wann ist das Kind?

00:54:43: Weil das wurde uns nicht mitgegeben.

00:54:45: Das wurde uns jetzt nicht beigebracht.

00:54:47: was Ist denn für dich so ein erster Schritt, sich auf diesen Weg zu begeben.

00:54:54: Darin in sich seinem Erwachsen selbst zu begegnen und sich mit seinen inneren Kindern auseinanderzusetzen?

00:55:03: Ich finde richtig hilfreich eine Form von Tagebuch zu führen.

00:55:09: Ich war das früher nie diese Person die es gemacht hat.

00:55:12: Bin das auch heute nur sporadisch aber ich mache das immer wieder dass ich das tue.

00:55:16: Aufschreiben Und dann auch einfach mal aufzuschreiben, was denke ich?

00:55:21: Ungefiltert.

00:55:22: Was sind meine Gedanken?

00:55:24: ungefiltern ohne dass ich sozialverträglich bin?

00:55:28: Also nun sage ich, oh mein Nachbar finde ich richtig kacke weil der macht das und das oder man ist sehr spießig oder Oder meine frau boah hat die mich heute angekotzt Ich weiß nicht irgendwie heute hatte ich den hatte ich das Gefühl Bäufel wird mich am liebsten scheiden lassen oder was auch immer.

00:55:46: Also ungefiltert da sein lassen, weil dann kannst du den Satz noch mal lesen und dann musst du einfach mal vorstellen.

00:55:53: Ein bisschen so ein Gefühl dafür bekommen wie denkt eigentlich ein fünfjähriges Kind?

00:55:58: Wie denkt und wie spricht eigentlich so ein zwölfjähriges kind in welcher welt lebt denn eigentlich so einen zwanzigjähriger?

00:56:07: Wie denken fühlen sprechen die verschiedenen Stadien so im Sinne Weil dann mittlerweile weiß ich sofort Die so ein Gedanken, den hat eigentlich nur einen zwölfjähriger.

00:56:21: Oder man könnte die nicht mal für mich da sein.

00:56:27: So'n Versorgungsgedanke.

00:56:28: Den hat auf jeden Fall ein jüngeres Kind.

00:56:31: Und ich finde das manchmal ganz spielerisch zu bemerken.

00:56:34: was ist das eigentlich?

00:56:36: Also es ist natürlich auch bisschen eine Analyse.

00:56:39: mir macht sowas Spaß.

00:56:41: wenn man eher Analysoaffin isst ist das ein cooler Weg, sich mal die Gedanken einfach ungefiltert aufzuschreiben und die Gefühle ungefildert.

00:56:47: Und dann zu überlegen, ah welcher Teil von mir ist das?

00:56:51: Um dann zu spielen wo ist es in meinem Körper?

00:56:54: Wo kommt das her?

00:56:55: Wir können das eigentlich auch hier einmal machen.

00:56:57: also für mich ist es immer so ein kurzes Augen schließen durch die Nase ein, durch den Mund ausatmen und dann einmal den Gedanken Das Gefühl was auch immer gerade präsent ist vor Augen führen.

00:57:17: und ich nehme jetzt einfach mal den letzten Streit oder Streitsituation, die ich hatte.

00:57:24: Dann stelle ich mir den Streit vor... ...und schau mal welches Gefühl da so präsent war!

00:57:31: Ich nehme mal bei mir dieses Beispiel was ich eben meinte dass sich dazu spät kam.

00:57:35: meine Schwester hat gewartet musste zu einem anderen Termin hatte darauf gesetzt das ich aufpasse auf Nichte und meinen Sohn gemeinsam.

00:57:43: Und da war dann mein gefühl als sie mich angerufen haben weil mein gefiel so Ah shit, ja.

00:57:51: Das war richtig doof.

00:57:54: Mein erster Gedanke war... Mensch hast nicht auf die Uhr geguckt ne?

00:57:58: Hast nicht richtig gut aufgepasst!

00:58:00: Also ein bisschen so einen Beschuldigen.

00:58:04: Und das heißt dieser erste Gedankel den würde ich mir angucken gerade bei mir.

00:58:09: und dann spüre ich auch dass es ist so ein Gedanken der kam mit einem Gefühl von in den Bauch sinken.

00:58:14: So ein flaues Magengefühl bei mir.

00:58:19: Da muss ich mich aber auch ein bisschen korrigieren, weil es war so.

00:58:21: das flaue Magengefühl war erst und dann kam der Gedanke.

00:58:24: Mann!

00:58:25: Hättest du nicht auf die Uhrzeit achten können?

00:58:27: Und dieser Gedankel kam richtig aus meinem Kopf.

00:58:31: Dann verort ich das also in meinem Kopf... ...und jeder, der hier mithört könnte auch vielleicht mal überlegen hey was ist beim letzten Streit gewesen?

00:58:38: Was war da so der erste Impuls?

00:58:42: Und wo kam das in deinem Körper her?

00:58:45: Das kann immer in... um.. oder auf dem Körper sein.

00:58:50: Das liegt manchmal so auf der Haut, ist manchmal tief im Magen.

00:58:55: Es ist gut zu wissen wo das herkommt.

00:58:57: Manchmal ist es auch so nebel um den ganzen Körper rum oder um den Kopf und bei mir wirst du es ja im Kopf Und dann merke ich da ist also so ein Beschuldiger in meinem Kopf drin.

00:59:10: Dann würde ich einfach gucken wie ist das eigentlich für mich als allererstes?

00:59:13: Wie ist das für mich dass dieser beschuldige in meinem kopf ist?

00:59:18: und vielleicht nehme ich dich hier gerade wenn wir die Augen noch geschlossen halten Herr Karoline, vielleicht magst du einmal teilen was ist bei deinem letzten Streit?

00:59:24: Was ist da so ein Gedanke oder Gefühl, was du jetzt gerade Orando gedacht hast.

00:59:29: Ja also... Bei mir war das eine Situation wo mein Partner ganz viel Gefühle mitgebracht hat und richtig aufgebracht war Und ich habe jetzt sofort nochmal diese Enge in der Brust gespürt.

00:59:41: und dieses Schultern zusammenziehen Das fühlt sich gefährlich an.

00:59:45: Ich will nicht dass Du so bist weil in mir ein Kind ist, für das es gefährlich ist.

00:59:53: Wenn der Erwachsene hier im Raum so aufbraust und zu überbohrt und so laut, so aggressiv ist.

01:00:00: Und dass da mein Alarmsystem anspringen und diese Gefahr spüren.

01:00:05: Ich denke ich will das nicht.

01:00:06: Hör auf damit!

01:00:07: Das macht mir Angst.

01:00:10: Dieses Ich Will Das Nicht.

01:00:11: Das Macht Mir Angst?

01:00:13: Ist das eher an den Schultern oder eher zusammenziehen in der Brust?

01:00:17: Das glaube ich eher an die Schultern.

01:00:22: Wenn du das noch mal weiter beschreiben würdest, dann ist es der nächste Punkt.

01:00:26: Wie fühlt sich das in den Schultern an?

01:00:31: Oder was für ein Bild hast du?

01:00:32: Für mich ist das Bild, dass die Schulter bis zu den Ohren ziehen und sich klein machen.

01:00:38: Kleinmachen und wegdrucken vor dieser Gefahr, die da im Außen lauert

01:00:45: voll voll gut und das ist dann schon nur wenn wir nur bei dem körperlichen bleiben.

01:00:48: so weg drucken zusammenziehen bis zu den ohren.

01:00:52: Das ist schon so ein teil von so einer ich nenne dass dann so energisignatur wird die dann noch mit dem satz kombinieren gerade was du sagtest das ist gefährlich.

01:01:04: kannst du das?

01:01:05: kannst du bitte aufhören?

01:01:05: das ist mir zu viel, Bevor wir da tiefer reingehen, erst mal die Frage.

01:01:14: Wie ist das für dich?

01:01:15: Dass es da ist in deinen Schultern, dass dieser Teil von dir dort ist.

01:01:19: Ja.

01:01:20: Unangenehme fällt das super schwer, das auszuhalten und ich... Als ich dir das gerade erzählt habe, hab' ich richtig gemerkt, dass es was ist, was ganz tief drinnen ist weil ich jahrelang Menschen um mich hatte wo ich genau das gefühlt habe eine riesen Kopfschmerztehmatik damit hatte, weil ich eben auch so durch die Welt gelaufen bin und merke, das ist schwer für mich.

01:01:43: Gleichzeitig aber auch wenn ich es jetzt selber mache, muss ich nicht mehr auf mich beziehen.

01:01:50: Ich kann mich jetzt aufrichten und ein Stück zurücktreten von meinem Gegenüber

01:01:59: so.

01:01:59: Das ist schon eine nächste Auflösung.

01:02:02: Und ich denke nur gerade, um die ersten Schritte zu gehen und damit in Kontakt zu gehen, ist ja auch ganz vielleicht wichtig... anzuerkennen, dass es da ist.

01:02:12: Das ist unangenehmes aber das ist da ist und das weiß wer also auch noch mal die... Also der erste Schritt ist so zu bemerken was ist denn das Gefühl?

01:02:22: Das haben wir in den Schultern gefunden bei dir jetzt gerade Und dann aber auch wie stehe ich zu diesem gefühl, dass das da isst?

01:02:28: und dann ist manchmal so Ja ist irgendwie okay, dass er da ist?

01:02:32: Manchmal ist wie bei dir Unangenehm ja.

01:02:35: und dann wäre jetzt Die nächste frage hey dieses Wo, in, um oder auf deinem Körper kommt das her?

01:02:46: Der Teil von dir der das unangenehm findet.

01:02:53: Muss ich mal reinfühlen!

01:02:57: Also der sitzt da auch irgendwie, der das so unanganehm findet als dieses klein machen ist es glaube ich.

01:03:06: Ich mach mich jetzt so klein und das ist mir unangnehm.

01:03:15: Falls der Teil... Kannst du auch gerne einfach nochmal spüren, dass der Teil, der uns angenehm findet Vielleicht kann der noch einmal für den Moment nur zur Seite treten und dich in Beziehung lassen.

01:03:27: Mit diesem kleiner Wert mit dem Zusammenziehen in den Schultern, ist er dazu bereit?

01:03:35: Ist das okay?

01:03:37: Ja.

01:03:38: Genau

01:03:41: und weil dann kannst du nochmal schauen wenn du dich dem jetzt nochmal widmest diesen zusammenziehen in die Schultern wie es ist jetzt für dich gerade dass es da ist

01:03:51: Dann fühlt sich's ok an.

01:03:54: Mhm genau und das reicht schon.

01:03:56: ja

01:03:57: Wenn man sagt so, man braucht so dreißig Prozent Selbstenergie sagen wir im AFS.

01:04:03: Also das heißt so eine diese eigene Führung des Erwachsene ich bewusst sein und es okay zu finden reicht.

01:04:11: Das heißt ne?

01:04:11: Und dann das ist der erste Verbindungspunkt um einfach zu merken die große Abwehr oder diese Polarisierung zwischen dem Teil mit er das unangenehm findet und dem zusammenziehen.

01:04:22: Die ist jetzt gerade ein bisschen gelockert.

01:04:25: Und jetzt könntest du in Kontakt gehen mit dem Teil, der sich zusammensieht und fragt.

01:04:31: Zum Beispiel wie ist das für dich, dass du dich zusammenziehst?

01:04:37: Wie geht es dir eigentlich damit?

01:04:39: Dann gibt's vielleicht den Teil, dass er da sagt oder dir Gedanken gibt oder Gefühle gibt oder sogar Bilder gibt.

01:04:45: eine andere Frage könnte auch sein Das ist dann spielerisch

01:04:48: oder

01:04:50: intuitiv kann man sagen.

01:04:52: Man könnte auch fragen, hey diese energiesignatur die wir dort gesehen haben mit dem zusammenziehen.

01:04:56: Mit den vielleicht auch mit den Kopfschmerzen zusammen.

01:05:00: Wo ist dir das erste mal passiert?

01:05:02: Und dann wird es sich sofort hin katapultieren dort wo das das erste Mal passiert ist und auch zu sehen da... ...ist das auch entstanden vielleicht.

01:05:10: Vielleicht steckt dieser Teil von dir in der Schulter auch noch in der Zeit fest.

01:05:14: Ja.

01:05:15: Und vielleicht braucht er sozusagen eine Verbindung zu dir heute.

01:05:20: Das sind manchmal auch eine tolle Frage so.

01:05:22: Hey Wenn die Verbindung aufgebaut ist und kein... Negatives Gefühl in der Beziehung zwischen dir und dem Teil ist, kann man auch mal fragen hey.

01:05:33: Weißt du eigentlich dass ich thirty-fünf Jahre alt bin?

01:05:37: Oder thirty-sechs Jahre alt oder fünftig je nachdem wie alt man ist.

01:05:42: Und dann ist manchmal so nur stille und zu erstaunen.

01:05:45: Manchmal merkst Du dann richtig so ein Erstaun von diesem Teile.

01:05:54: Das reicht manchmal schon, um so ein bisschen die Schockstarre in denen manchmal Teile sind aufzulösen und für mehr Beziehung zu sorgen.

01:06:04: Und Mehrbeziehungen heißt dann beim nächsten Mal ist dieses Zusammenziehen in den Schultern etwas weniger stark.

01:06:11: Und vielleicht ist es auch so kann nach und nach dieses Zusammenziehen ersetzt werden durch... Ah ich muss das ja gar nicht mehr machen weil das war damals in dem und dem kleinen Trauma was dort war oder größerem Trauma Die richtige Reaktion, aber heute ist ja gar nicht mehr lebensgefährlich.

01:06:28: Und das ist eben das Spannende wenn wir jetzt auch noch mal auf der Ebene sind.

01:06:32: es gibt Teile in uns die besonders bei traumatischen Situationen sich abgetrennt haben von unserem Gesamtheit und sozusagen diese traumatische Erfahrungen immer und immer wieder erleben und eingefroren sind.

01:06:46: ich nenne dass immer eingeforen sind in diesem Moment.

01:06:50: Und deswegen reagiert in mir manchmal der Schuljunge, der so eindrückliche Erfahrung mit dem Rektor gemacht hat.

01:06:58: Der ist immer noch in der gleichen Situation und das heißt wenn ich heute als Papa mit einem Rektorspreche Denkt der immer noch Ich wäre ein kleiner Junge der zum rektor gerufen wird Deswegen in mir dann das nervensystem pumpt und oh und ich weiß gar nicht warum ich Angst habe.

01:07:16: Aber das liegt daran dass da keine verbindung ist dass da kein update ist und dass dieses Update ist das, was durch Beziehung passiert.

01:07:23: Und mit Beziehungen meine ich in dem Moment innere Bezieher zu all den verschiedenen Teilen die sich in den prägenden Situation oder in den traumatischen Situation meiner Vergangenheit, die dort noch feststecken.

01:07:35: Das ist für mich so.

01:07:36: der Prozess sie alle zu mir zu holen und in Verbindung zu gehen macht sie locker, macht sie flexibel, Teil von meiner Gesamtheit sein können und das Erwachsenste überhaupt ist, flexibel aufs Leben reagieren zu können.

01:07:52: Und deswegen auch so wenn ich irgendwo Haarsch bin oder steif oder fest oder diese Meinung ganz fest verteidigen muss.

01:08:03: Das sind immer Anteile die nicht mitbekommen haben dass es heute sicher wäre Diese Schutzstrategie diese feste Meinungen zu haben loszulassen.

01:08:13: Ich danke dir für dieses unfassbar eindrückliche Beispiel.

01:08:16: jetzt, ich glaube das hast du mal so richtig greifbar gemacht und fühlbar gemacht.

01:08:22: Deine Arbeit aber eben auch was für ein wertvoller Prozess dass sein kann.

01:08:30: Ja also es ist für mich auch lebensverändernd auch und ganz besonders für mich in meiner Verbindung zu meiner Männlichkeit und das ist glaube ich auch das was sich bei dem Männerkreis zum Beispiel auch immer merke.

01:08:46: Es ist so gut zu das auch anzuerkennen, dass es auch in der Beziehung unter Männern viel eingefrorene Teile gibt.

01:08:58: Und das ist eben auch für diese Teile von mir die sich alleine fühlen, die sich nicht in Verbindung mit den Brüdern um mich herumfühlen Die das Gefühl haben ein einsamer Wolf sein zu müssen Mit Ellbogen mich durchsetzen zu müssen oder dass es sowieso kein Platz für Gefühle oder was auch immer gibt.

01:09:16: Aber zu meinen, erst mal die erste Erfahrung, die man dort macht ist.

01:09:20: Gefühle zu haben ist Stärke.

01:09:25: Es gibt nichts Schwächeres als jemand der die kraftvollste Ressource des Universums nicht hat.

01:09:33: Gefülle sind das stärkste Benzin was es gibt am meisten Oktan drin sozusagen.

01:09:42: und Das ist also ein extremer Treibstoff vor dem die meisten Männer aus nachvorziehbaren Gründen, aus der eigenen Vergangenheit oder aus der Vergangen- gangenheit der Väter Angst haben das sie zu Aggression werden und dann unkontrollierbar werden.

01:09:55: Oder dass da irgendwas anderes mit passiert.

01:09:58: Und deswegen Riesenbogen drum herum machten.

01:10:01: Aber ein Mann der nicht mit seinen Emotionen umgehen kann braucht doch von seiner Partnerin, dass er ihre Emotion kontrollieren kann.

01:10:10: Damit zwinge ich meine Partnerin, sich selbst immer ein ganz ganz steifes kleines Gefäß zu machen für etwas wo eigentlich viele gefühle drin sein können.

01:10:19: Und dann noch paradoxerweise wenn ich aber von ihrer Verlange oder von ihr mir wünsche dass sie weiblich ist emotional ist das sie lebendig isst.

01:10:28: man kann es nicht haben.

01:10:32: du musst auch mit dem mit den Emotionen umgehen können wenn sie denn da sind und ohne Emotion keine Lebendigkeit.

01:10:40: Deswegen ist es so wichtig zu merken, Emotionen sind Treibstoff.

01:10:45: Und wenn ich lerne, Emotion halten zu können, dann habe ich einen Motor... Das ist wie wenn man mal das Motorbeispiel nimmt.

01:10:52: Je größer ich meine viele mehr Zylinder in meinem Motor habe, wenn man so will, desto mehr kann ich Emotion auch verarbeiten.

01:11:00: Desto mehr Kraft hab' ich aber auch.

01:11:01: Destso mehr PS hab' Ich aber auch.

01:11:04: und viele haben das Gefühl sie könnten ein V-Acht, Zylinder X, was auch mal dreitausend PS Motor haben ohne dass sie dem Treibstoff geben müssten.

01:11:14: Weil der Treibstoff ganz unterdrückt irgendwo bleiben könnte.

01:11:17: Dann hat man keine Kraft um zu inspirieren.

01:11:20: Keine Kraft, um zu leben.

01:11:22: Keiner Kraft um andere Menschen mitzunehmen.

01:11:24: Keinen Kraft zu führen!

01:11:26: Verstandesführung funktioniert nicht mehr.

01:11:28: Niemand folgt jemanden, der nur auf verstandesebene kommuniziert.

01:11:32: Deswegen Passion und Lebendigkeit Das steckt an.

01:11:37: Das ist die Führungskraft, die sich viele dann auch wünschen.

01:11:41: und gerade für die Paarbeziehungen Wenn ich von meiner Frau verlange dass sie sich ein kleines Gefäß macht weil ich kann nur so viel Emotion halten Verlange ich von ihr das sie solen ja funktioniert wie ein Mann Und dann werde ich nie in den Genuss kommen was es bedeutet.

01:11:56: und die den Stolz und die Freude Was es bedeutet auch einen Gefeß geben zu können Mal In der Polarität für meine Frau um sich ganz fallen zu lassen und ganz da sein zu können.

01:12:07: Und die Dankbarkeit, die auch das Weibliche in uns allen hat dafür wenn das Maskulin den Raum für ein Riesen Container bereithält so dass das Feminine drin sich bewegen kann.

01:12:18: Die Dankbarigkeit ist unfassbar schön und deswegen viele auch viele Frauen wünschen sich das machen zu können.

01:12:24: aber sie trauen den Männern nicht zu weil die Männer sind nicht verbunden mit ihrer eigenen emotionalen Kapazität.

01:12:30: Und das ist das bei dem Männerkreis auch, wo ich dann weiß.

01:12:32: Hey!

01:12:34: Es ist so bereichend aber es geht auch gar nicht anders als zu spüren meine Emotionen killen mich nicht Ich kann viel fühlen und es tötet mich nicht.

01:12:46: Ich kann es halten und dafür sind andere Brüder, anderen Männer so wichtig weil man dann merkt oh hier ist keine Frau da die mich co-reguliert Aber wir ... trotzdem... ich kann das auf meine männliche Art und Weise halten.

01:12:58: Das nenne ich manchmal.

01:12:59: Wir brauchen mehr Erfahrung darin, auf männlicher Art und Weise Emotionen zu halten.

01:13:07: Ja.

01:13:07: Also vielleicht kennst du manchmal so Bilder oder Videos von ... Ich hab das öfter gesehen.

01:13:11: jemand der ein Mann, der Tränen in den Augen hat und voller Passion spricht weil er ihm wirklich was am Herzen dicht und mit voller Erwerbe dabei ist.

01:13:21: Das ist mit das Männlichste, was es gibt.

01:13:23: Absolut!

01:13:27: Es ist so inspirierend mit dir zu reden.

01:13:29: Ich könnte das noch stundenlang machen.

01:13:33: Ja,

01:13:36: vielen Dank, dass du da warst und das alles mit mir geteilt hast.

01:13:41: Vielen Dank für die Einladung, Karolina!

01:13:43: Ich freu mich, dass der... wie soll ich es sagen?

01:13:50: Ich find's einfach so toll dich zu sehen darin und dir dazu folgen und dich zu beobachten auf den Kanälen und diese Energie so mitzubekommen.

01:13:58: Das finde ich unfassbar wertvoll.

01:14:01: Es freut mich total.

01:14:04: Ja, es ist auch wirklich so ein Ownership.

01:14:06: Es ist so sich selbst zu ownen und nicht unter den Schäffel zu stellen.

01:14:11: Und das ist das woran ich auch mehr gearbeitet habe.

01:14:14: dann auch auf meinen eigenen Beinen dazustehen und zu sagen und ich bin der, der ich bin.

01:14:20: Ich stehe dazu und dadurch kommt eine Größe auch zustande die nicht so viel mit meinem Ego oder was auch mal zu tun hat sondern einfach damit welche Form von... Design ich habe wer hier bin um das zu verkaufen was für ein geschenk ich sein kann genauso wie du was für den geschenkt du bist.

01:14:36: Also je mehr ich diesen selbstrespekt hab und die liebe und anerkennung für mich selbst in welcher ich bin, und dass nicht festhalte sondern sagen das ist das größte geschenke.

01:14:46: also jeder Mensch ist so ein Geschenk, dass er mehr zuteilen ja und deswegen also ich finde zum beispiel auch was männlichkeit angeht Ich liebe es auch in Sitzung, ich habe da fifty-fifty-fifty mit Frauen und Männern.

01:15:00: Und das ist aber auch so schön wie das auch mit Frauen immer eine Erfahrung ist von die eigenen Vaterwunde aufzulösen oder die eigene Wunder mit der Männlichkeit oder Verbindung mit der eigenen Männigkeit zu sein.

01:15:13: Wie kann ich mir selbst einen Rahmen halten?

01:15:16: Das hat so viel mit Selbstführungen dann noch zu tun Mit all dem was wir gerade angeschaut haben und mit dieser Reifunk.

01:15:23: Es gibt nichts Schöneres, als wenn Eltern und auch liebende und auch Businessmenschen alle profitieren enorm davon.

01:15:33: Wenn sie stelle mal vor eine Frau nehmt eine Mutter die voll in ihrem Erwachsenen ich ist und Vater der voll in seinem Erwachsenden Ich isst was für eine heilsame und gesunde lebendige Familie das bringt.

01:15:47: Das ist das wofür ich das mache weil es bei uns komplett anders war Und genauso auch was für eine Firma das ist, wenn der Chef nicht von persönlichen Animositäten oder so getrieben ist.

01:16:00: Oder schwaches Ego hat und deswegen die ganze Zeit gepämpert werden muss.

01:16:05: Sondern was ist denn, wenn da ein Chef oder eine Chefin ist?

01:16:07: Die reif in ihren Entscheidungen ist, die gerne Kritik hört aber sich darin halten kann, die es nicht braucht dass man irgendwas verschleiert sondern dass man einfach Wahrheit sprechen kann.

01:16:21: Unbezahlbar!

01:16:24: Deswegen dafür.

01:16:27: Vielen, vielen Dank.

01:16:29: Es war so schön dass du da warst.

01:16:31: Super gerne!

01:16:32: Danke dir liebe Caroline.

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