#25 Guest-Talk mit Chris Wagner: Was macht Depression mit uns als Familie im Alltag?
Shownotes
In dieser Folge sitze ich gemeinsam mit meinem Partner Chris auf der Couch und wir führen ein sehr tiefes und ehrliche Gespräch darüber, was seine Depression in den letzten Wochen für uns als Paar und als Familie im Alltag und im Miteinander bedeutet hat. Dabei tauchen wir ein in die Fragen, wie es überhaupt zu der Depression kam, wie wir in der akuten Phase damit umgegangen sind, was die Verhaltensweisen/Bewältigungsmechanismen in der Zeit waren und wie ich als Partnerin darauf reagiert habe. Gemeinsam stellen wir uns dabei auch ganz offen all den Themen, die für uns mit Scham und Schuld behaftet sind.
Dies ist wieder eine sehr ehrliche,offene, tiefe und subjektive Folge, in der wir unser Erleben mit dir Teilen. Lass uns gerne deine Gedanken und Impulse da.
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:17: Hallo und willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Marvelous Me.
00:00:23: Ich bin Caroline Greit, ein Haus dieses Podcastes und bin heute wieder nicht alleine!
00:00:29: Ich habe heute im Rahmen meiner internen Männerreihe den besten Mann der Welt nenne ich ihn immer mein Partner Chris Wagner zu Gast.
00:00:43: Es gab jetzt eine unerwartet lange Pause im Podcast, weil im Privaten sehr viel los war und im Grunde besprechen wir genau das.
00:00:57: Was war los?
00:00:58: Was hat das mit uns gemacht?
00:01:01: Warum war es hier und überall anders so still?
00:01:06: Denn eine dieser Sachen die in der Zeit passiert sind ist dass Chris für sich selbst festgestellt hat, dass er wahrscheinlich eine Depression hat und sich für ein Therapieerstgespräch angemeldet hat.
00:01:23: Und was diese ganze Phase, wie gesagt mit uns gemacht hat, mit ihm gemacht hat darüber reden wir jetzt wieder sehr nahe offen ausführlich und es ist ein sehr subjektives Gespräch.
00:01:41: also wir erheben da keinerlei Anspruch auf irgendeine wissenschaftliche Richtigkeit sondern besprechen unseren Eindruck der Situation.
00:01:51: Wie das für ihn war, dass sich einzugestehen welche Verhaltensweise in Symptome ergezeigt hat aber auch wie das für mich als Partnerin war... ...wie das für meine Tochter war hier im Familienverbund.
00:02:08: all diese Sachen und lass mich gerne wissen wie dir das Gespräch gefallen hat, ob du Sachen wiedererkannt hast.
00:02:16: Ob du Sachen ganz anders siehst?
00:02:18: Ob etwas bei dir anklang gefunden hat ... Und ja, ich wünsch dir viel Spaß mit der Folge!
00:02:31: Hallo!
00:02:32: Das sind wir wieder nach einer ziemlich langen Pause im Podcast und wir haben diese Folge schon mal aufgenommen.
00:02:42: Ich weiß gar nicht von der Woche.
00:02:44: Ja.
00:02:47: Dann hab ich mir die angehört und hab mich entschieden,
00:02:51: die nicht
00:02:52: zu veröffentlichen.
00:02:55: Und du warst da ja auch gar nicht abgeneigt, glaub ich?
00:02:58: Ja, ich hab das gleich gespürt, dass was nicht so war wie unsere vorigen Podcast-Volgen ... Verbindung hat gefehlt.
00:03:08: Ich hatte das Gefühl, dass ich so viel vergessen hatte zu erzählen, glaube ich.
00:03:17: Und es hat sich einfach nicht stimmig angefühlt.
00:03:20: Ja, also für mich gab es auch mehrere Punkte.
00:03:24: Zum einen haben wir vorher mit der Technik gekämpft und hatten hier mit Mikrofon- und Video alles aufgebaut und ich glaube das hat uns auch sehr von uns abgelenkt.
00:03:35: Dann habe ich mir das ja nochmal angehört und es ging ja um ein sehr persönliches Thema.
00:03:42: viel bei dir und deine Depression Und mir sind daher aufgefallen dass du fast nicht von dir geredet hast, sondern immer in Mann setzen.
00:03:54: Also dann macht man das und dann geht's einem so und dann passiert ja das.
00:03:58: Und natürlich fühlt man sich auch so ... Das hat eine richtige Distanz erzeugt einfach.
00:04:06: Weißt du wie ich meine?
00:04:07: Ja, das ist mir gar nicht aufgefallen.
00:04:09: Ich hab zwischendurch schon mal angesprochen.
00:04:11: Da hast du das, glaub ich, kurz gemerkt aber dann ... das ganze Gespräch geht halt so.
00:04:20: Ich hab eher über die Krankheit gesprochen, als immer mich.
00:04:23: Ja oder ...
00:04:25: Die Krankheit an sich?
00:04:27: Das ist so ein Phänomen, was wir alle kennen, dass wenn es zu persönlich wird, wer anfangen nicht mehr in ich-Botschaften zu reden also nicht.
00:04:39: Das hat mich hilflos gemacht, sondern dann fühlt man sich schnell hilfloss weil das Dastanz schafft von einem selbst Problematik, die so schwierig erscheint.
00:04:49: Ja.
00:04:50: Und das hast du wahnsinnig viel gemacht und da dachte ich, ah dann war es ja auch für dich eine Situation wo du dich vielleicht nicht sicher genug gefühlt hast um das in dem Moment an dich ran zu lassen.
00:05:02: War's ja vielleicht auch mit unserer fehlenden Distanz ein Hergengang in dem moment?
00:05:05: Äh
00:05:06: ... Mit unseren Fehlenden näher.
00:05:08: Zu viel Distanz zwischen uns!
00:05:09: Und fehlende Nähe... Und was ich noch gedacht habe oder gefühelt habe dass wir uns nicht getraut haben, in die Tabusrichtig reinzugehen.
00:05:23: Dass ich das Gefühl hatte, dass zwischen den Zeilen immer noch einige Tabus hingen, wo wir glaube ich durch fehlende Absprache was wir by the way auch jetzt nicht gemacht haben.
00:05:35: Ich erzählte sie jetzt und dann darfst du mir sagen ob ihr das beöffentlicht könnt oder ich rausschneiden muss?
00:05:42: Dass wir das vorher nicht besprochener haben und deswegen nicht klar war und wir so ein bisschen rumgedruckst sind, ob es okay ist darüber zu reden.
00:05:50: Also es ging dann... Wo mir das aufgefallen ist bei Themen wie Geld, Cannabis-Konsum, offene Beziehung, Masturbation also Sachen die uns beide gefühlt nicht getraut haben darüber zu reden?
00:06:10: Weil wenn ich wusste unterstelle jetzt, ob's für den anderen okay ist drüberzureden Und aus all diesen Gründen habe ich gedacht, nee, das machen wir noch mal.
00:06:20: Ja gut man muss auch dazu sagen dass wir ja nie vorher eine Absprache haben.
00:06:27: Zumindest mit mir ein Podcast machen.
00:06:28: Ich glaube wenn du mit anderen einen Podcast machst, machst du ja vorher auch nicht wirklich ne Absprachung?
00:06:32: Naja ich frage immer ob es Sachen gibt über die die Menschen nicht reden wollen.
00:06:36: Das machst ihr bei mir auch!
00:06:36: Genau und mache immer klar, dass meine Gästinnen während des Gesprächs jederzeit sagen können Und das muss für mich auch nicht per se rausgeschnitten werden, weil es gehört dazu seine Grenzen aufzuzeigen.
00:06:51: Ja gut, das machen wir ja auch.
00:06:52: also wir tun ja vorher sagen Wir wären wahrscheinlich das Thema Privatisieren Aber ich meinte damit dass du kein Skript hast.
00:07:03: Nein, nein.
00:07:03: Fragensäden.
00:07:04: Ja doch, ihr hattest da schon mal einer Episode mit mir?
00:07:07: Das weiß ich noch.
00:07:08: Da hat sich ein paar Fragen aufgeschrieben aber auch noch so ein bisschen als Anhaltspunkt.
00:07:12: Sonst ist das sehr wirklich... Du willst das ja immer so So nah wie möglich und so echt, wie möglich haben.
00:07:17: Das ist halt der Beste.
00:07:18: wenn wir dann einfach reinsprechen drauf, auch wenn es vielleicht manchmal zu sprachlichen Barrieren oder sonstiges kommt.
00:07:27: Ist das doch immer die ehrlichste Ort?
00:07:30: Und was habe ich gerade gedacht... Achso!
00:07:34: Wir haben in der Folge, die wir schon mal aufgenommen hatten, die es jetzt nicht gibt ja auch eher so thematisiert dass du festgestellt hast im Moment noch undiagnostiziert eine Depression sehr wahrscheinlich hast.
00:07:51: Und diese Phasen wahrscheinlich schon länger hast, deswegen jetzt auch bald ein Therapie-Astgespräch hast.
00:08:01: Ich habe mich hinterher gefragt ob das die Richtung ist in die unser Gespräch gehen soll?
00:08:14: Weil ja, das alles so... Aber es ist ja nicht zwangsläufig das, was uns jetzt aktuell beschäftigt.
00:08:23: Sondern worüber wir nicht so viel geredet haben, finde ich, ist, was es denn mit uns macht und ich glaube, dass es ein Thema, was auch viel vergessen wird oder nicht so präsent ist.
00:08:40: Soja, Depressionen sind eine Krankheit, das ist super schwer für den Menschen der die hat.
00:08:48: In allermeisten Fällen hängt ja aber jemand dran, also eine Familie.
00:08:54: Seit es nun Kinder oder eine Partnerschaft oder Eltern oder Geschwister.
00:08:59: fast immer hängt irgendeine Person mit dran, wo durch diese Krankheit jetzt miteinander massiv beeinflusst wird?
00:09:13: Ja, wer mitbekommen hat gerade mit unserer kleinen Wobbemaus.
00:09:20: Das ist ja ... Was ja auch viel passiert ist, dass er alles mitgekriegt.
00:09:24: Hat das in der Farbe.
00:09:25: Er hat es aber auch verstanden, was ich sehr, sehr nice finde, dass sich da schon soweit ist.
00:09:33: Dass er das sieht und mich dann auch fragt, wie's mir geht.
00:09:40: Weil das nicht selbstverständlich ist.
00:09:42: Ja,
00:09:42: wir können gleich über das Ampelsystem reden.
00:09:45: Du
00:09:46: darfst jetzt nicht vergessen, dass die seintere Folge, die gibt es nicht!
00:09:49: Du darf jetzt noch mal alles erzählen.
00:09:51: Genau... Ähm, willst du es erzählen mit dem Ampelsystem?
00:09:56: Nein.
00:09:56: Du hast erfunden.
00:09:58: Ich weiß nicht ob ich das erfunden habe aber ich habe mir überlegt es einzuführen.
00:10:02: eigentlich kam dass aus der Beziehung mit meiner Tochter weil ich sie ja Weil ich für Sie jeden Tag nach der Schule die Hauptbezugsperson erst mal bin und sie jeden tag gefragt hab wie das alle Eltern machen Wie geht's dir?
00:10:16: Wie war dein Schultag und so Und sie halt klar kommuniziert hat möchte das nicht gefragt werden, möchte da nicht direkt nach der Schule drüber reden und habe gesagt es kann ich verstehen.
00:10:28: Ich brauche aber Orientierung.
00:10:30: wenn würde ich dich gerne fragen wie deine Ampel grad ist?
00:10:33: Ist die grün gelb oder rot die Stimmung?
00:10:36: Und das fand sie okay und das fand Sie gut.
00:10:39: und beantwortet sie mir auch sehr gerne mit dem Zusatz manchmal dass ich auch fragen darf warum das grad so ist Egal, welche Farbe das hat.
00:10:48: Manchmal sagt sie und kannst mich ruhig fragen, warum das grad so ist?
00:10:53: Und als du dann grade eine depressive Phase hattest ... Das waren drei sehr intensive Wochen, wo es dir wirklich schlecht ging, dachte ich irgendwann, oh Mann, das nervt Chris Hart bestimmt, wenn ich ihn fünfzehnmal am Tag frage, wie's ihm jetzt geht.
00:11:09: Weil also das frage ich ja natürlich um zu wissen, wie es dir geht aber auch für mich damit, dass ich Orientierung hab Mit dir reden, wie kann ich mit dir rechnen im Familienalltag?
00:11:21: Und hab dann auch bei dir angefangen dich nach dem Ampelsystem zu fragen.
00:11:26: Wie ist deine Ampel?
00:11:26: Ist die Grün-Gelbrot und du musst es nicht jedes Mal erklären.
00:11:32: Wenn du dreizehnmal am Tag rot sagst, das heißt okay.
00:11:35: Ich weiß es dann und kann mich danach richten.
00:11:39: Genau!
00:11:39: Das hat den Maus sehr gut aufgenommen, übernommen sodass auch sie denn angefangen hatte sich zu fragen.
00:11:48: Und das Coole dabei ist, dass es für sie so völlig wertfrei war.
00:11:51: Also für Sie bedeutet rot jetzt nichts Schlechtes.
00:11:54: Sondern einfach nur Ader ist eine Person die auf Rot, das kann verschiedene Ursachen haben aber die werden auch sprechen und fragt ihn auch von sich aus.
00:12:03: Ach Chris, jetzt bist du rot, willst du drüber reden?
00:12:08: Was brauchst du gerade für uns?
00:12:09: können wir dir irgendwie helfen?
00:12:11: oder sie hält sich dann auch zurück mit quasi... Meistens kommt sie ja und möchte beschäftigt werden oder dass wir mit ihr spielen.
00:12:24: Hausaufgaben helfen?
00:12:25: Genau, wenn sie dann fragt wie ist deine Ampel?
00:12:29: und ich sage zum Beispiel gelb oder rot Dann hat sie gesagt okay Und hat mich dann quasi in Anführungsstrichen Ruhe verlassen.
00:12:37: Also wusste jetzt brauche ich nicht ihnen nach was zu fragen weil das wird er nicht schaffen.
00:12:43: Das hat sie auch schon sehr gut gesehen
00:12:45: Ja,
00:12:49: und an Sicht des Amtesystems ist schon nicht schlecht.
00:12:54: Also muss man sagen es ist auf jeden Fall besser als wie du schon gesagt hast dir das mal zu fragen wie geht's dir?
00:13:03: Weil dass sie da auch bei mir zumindest nur von mir reden doch nervig ist in den depressiven Phasen zumindest oder wenn ich krank bin oder irgendwas gut geht
00:13:19: Das heißt dann nervig für dich.
00:13:20: also Was ist da für ein Gefühl dahinter?
00:13:24: Ich denke, das wird wohl dahin liegen.
00:13:28: Dass ich denke, dass ich falsch bin wenn mich jemand fragt Wie geht es dir?
00:13:33: Ist ja von mir schon der Gedanke da.
00:13:40: Jetzt fragt sie mich wie's mir geht.
00:13:43: Wenn ich hier sage, mir gehts nicht gut Dann bin ich ja falsch.
00:13:47: Es ist so das erste was mir in Sinn kommt und dann Angst habe zu sagen, dass es mir nicht gut geht.
00:13:55: kurzen Gedanken gehabt.
00:13:58: Wenn ich dich dann frage, wie es dir geht... ...hast du da das Gefühl, dass ich was von dir möchte?
00:14:09: Also weißt du, wie ich das meine?
00:14:12: So energetisch fragt ich jetzt, wie's dir geht weil ich irgendwas von dir will.
00:14:17: also könntest du mir gerade helfen oder einfach nur... weiß ich nicht.
00:14:25: Bist du gut genug drauf oder bist du schlecht darauf?
00:14:28: Also wahrscheinlich nicht, dass du was von mir willst, das ich etwas für dich mache.
00:14:34: Sondern eher, dass Du halt ... Ja klar, was für mich willst, für mich wissen willst und dass er auch schon so einen leichten Druck erzeugt für mich.
00:14:54: Und das ist halt in solchen Situationen wo ich überfordert bin also es ja dann auch nur Überforderung In dem Sinne.
00:15:02: Das ist ja nicht nur wenn ich Depositive Phasen habe, sondern auch wenn ich auf Arbeit dass ich das sofort als Angriff sehe.
00:15:25: Weil ich dann denke, du siehst doch, dass es mir nicht gut geht!
00:15:27: Was fragst du mich denn?
00:15:29: Das musstest du sehen mit Kitzkarten ist gut und ich will nicht darüber reden.
00:15:32: also so richtig... Ich komm deine Widerstand auf
00:15:35: jeden Fall
00:15:36: Das merke ich auch.
00:15:37: Ja, das merke es sehr oft.
00:15:41: Ja spannend!
00:15:44: Was hat sie eben gesagt?
00:15:51: Ach so und dass du dann auch Angst hast, auch wenn's ganz offensichtlich ist, dass es dir schlecht geht, dass du das nicht gerne sagen möchtest weil du das Gefühl hast, es wäre falsch, dass die jetzt schlecht geht?
00:16:03: Ja, dass ich der Beste bin gut genug bin.
00:16:06: Funktionierst wahrscheinlich
00:16:08: auch.
00:16:11: Und gleichzeitig möchtest du ja aber auch immer gefragt werden.
00:16:15: Also ... oder meiner Wahrnehmung nach hab ich das Gefühl, dass du selten wenn's dir nicht gut gehst von alleine mit der Sprache rausrückst und dass du schon gerne, wenn es zum Beispiel ein Konflikt unausgesprochen bisher zwischen uns gibt, dass Du schon gerne gefragt wirst damit Dir das die Tür aufmacht darüber reden zu können?
00:16:52: Also wenn es jetzt rein krankheitsmäßig ist, also wenn ich eine Erkältung habe oder mich nicht gut fühle dann ist das natürlich so dass ich das erst mal spillend heimlich mache.
00:17:09: Kannst sein!
00:17:11: Ein bisschen leider und auf Arbeit kann ich sagen ja da ist es so, dass ich am liebsten dann angesprochen werde ah du siehst sehr schlecht aus, willst dich nach Hause gehen und nicht von mir rauskommen und das sage, das stimmt schon.
00:17:26: Ich überlege gerade, was es für einen Hintergrund hat.
00:17:28: Weil du da nicht die Verantwortung übernehmen musst
00:17:31: dafür?
00:17:32: Ja und weil ich ja die Bestätigung immer von außen brauche.
00:17:35: Ich brauche immer von anderen die Bestättigung, ja du bist krank genug, kannst das nach Hause gehen.
00:17:40: Weil ich mir das nicht erlaube, dass selber für mich zu entscheiden ist.
00:17:44: Ja, ist recht.
00:17:45: Nicht die Verantwortung zu übernehmen!
00:17:47: Weil ich mir denke, nein.
00:17:48: Ich darf ja nicht entscheiden, dass ich krank bin und nach Hause gehen kann.
00:17:51: Das muss jemand anderes entscheiden.
00:17:53: Dann muss er noch nicht mal Arzt sein.
00:17:55: Wenn es der Scheppin ist oder der Arbeitskollege.
00:17:57: Das reicht mehr dann um nach Hause zu gehen.
00:17:59: aber ich selber erlaubt mir das sehr selten.
00:18:01: Jetzt wollte ich gerade wieder, dass da Haus ist... Also ich würde schon sagen, dass sich mittlerweile das sage wenn es mir nicht gut geht?
00:18:12: Ja, weil ich meine jetzt eher so mein Konflikt ist oder sowas.
00:18:15: Dann wirst du gerne gefragt habe ich das Gefühl Ich weiß nicht, als Tatsache reinstellen oder dass ich das Gefühl hab.
00:18:25: Dass wir am Konflikt sind?
00:18:26: Mhm, dass wir dann gerne gefragt haben.
00:18:33: Was heißt gerne gefragt?
00:18:34: Also ... Ich würde nicht sagen, dass ich gerne gefragt werde.
00:18:40: Ich glaube, wenn ich mich in so eine Situation mal reinbegebe, dass es eher so ist, dass sich dich blöd findet dafür, dass du das nicht weißt, dass's mir schlecht geht.
00:18:56: Obwohl ich das nicht ausspreche.
00:18:58: Das ist mehr so.
00:19:00: Ja!
00:19:00: die Sache für mich.
00:19:01: Also, dass ich dich quasi dann blöd finde und sage, du musst das sehen, dass es mir jetzt schlecht geht.
00:19:05: Warum's mir schlecht geht?
00:19:06: Obwohl ich's gar nicht gesagt hab.
00:19:08: Aber du musst es doch wissen!
00:19:10: Ich glaube, das ist eine Situation, die sehr viele Menschen kennen.
00:19:17: Wie war das denn sonst für dich in diesen drei Wochen oder vielleicht auch danach so im Familienkontext mit uns?
00:19:27: Also wie gings dir damit, Ja, nicht ... ja, nicht fähig.
00:19:35: Also nicht leitzungsfähig.
00:19:36: in dem Moment warst und motivierst warst Deine Arme sehr oft auf Rutschstand zeitlang Nicht gut ansprechbar warst, nicht berechenbar.
00:19:46: also alle möglichen Sachen die so zu depression dazu gehören?
00:19:50: Ja dann müsste ich ja nochmal anfangen weil die letzte Folge ist ja... Gibt es mich!
00:19:56: Nicht erschienen.
00:19:56: deswegen müsste jetzt am Anfang wie das Wort angefangen hat Und zwar die ersten Tage war dann wirklich Krankheit.
00:20:09: Also da war ich halt wirklich krank nach Kältung und da bin ich halt antriebslos, nicht so betroffen und lag viel rum.
00:20:22: Das ist aber auch übergegangen, nachdem ich quasi körperlich wieder gesund war in Anführungsstrichen zeichnen.
00:20:36: Das quasi so weitergegen mit der Antriebslosigkeit.
00:20:40: Mit denen sich nicht gut genug fühlen, schlecht fühlen... Und das war dann wie so ein Teufelskreis kann man schon sagen.
00:20:50: Also für mich ist es wie eine Teufelkreisworte, dass ich mich immer wieder dazu gebracht habe zu denken, jetzt schaffst du wieder nix!
00:21:00: Jetzt kommst du nicht auf den Knick?
00:21:03: Du könntest ja damals machen, nee doch nicht, bleib liegen.
00:21:06: Ich leg mich überall hin und guck Fernsehen.
00:21:13: Das, wie gesagt, die Krankheit war an sich dann vorbei.
00:21:19: Ich wollte auch wieder auf Arbeit.
00:21:21: Aber selbst da war es ja so schlimm, dass ich manchmal nicht wusste was soll ich denn jetzt eigentlich machen?
00:21:27: Also das war so richtig vernebelt und stand neben mir und musste gar nicht... Was machst du denn jetzt hier eigentlich?
00:21:38: Wo hast du angefangen und was willst du noch weitermachen?
00:21:45: Dann doch wieder nach Hause zu gehen, weil ich hab's natürlich dann immer gedacht, dass es die Krankheit ist.
00:21:50: Dass ich noch nicht ganz gesund bin und zwar aber wie gesagt mehr Kopftrachen.
00:21:54: Das war alles so im Kopf verschwommen ... keine Lust zu nix gehabt.
00:21:59: Also zur Hose-Unterarbeit nicht.
00:22:01: Egal wo ich morgens hatte einfach keine Lust.
00:22:04: Du hast ja auch viel das Gedankenkreisen immer erwähnt, also du kennst das ja?
00:22:11: Dass dein Kopf nicht zur Ruhe kommt, dass das da ganz extrem war und verbunden einfach mit vielen Ängsten, die für dich sehr katastrophal erscheinen.
00:22:52: Beziehung auch leidet.
00:22:57: Wie gesagt, es ging immer um das Thema Angst, dass es mir irgendwie schlechter geht wenn's so weitergeht.
00:23:04: Also Zukunftsangst?
00:23:07: Genau die Zukunfts-Angst dann natürlich auch solche Sachen, dass ich ja nie schaffe irgendwas... Ja genug Geld zu verdienen für alle zum Beispiel oder...
00:23:25: Das ist gar nicht denn auch gut.
00:23:27: Job endlich mal zu bekommen, obwohl ich mich so viel beworben habe überall und ständig immer in das gleiche Genre reinkomme sag' ich mal.
00:23:38: Ja wie gesagt also ich hab immer nur das negative gesehen wie das halt so in Depression ist Und bin da aber auch nicht wirklich rausgekommen Nicht mit dir wie sonst eigentlich immer rauskomme.
00:23:54: Es wurde dann wie gesagt einfach nach drei Wochen gab's nochmal wieder einen Tag Wo es einfach mal einen Tag weg war, hat natürlich lange gewährt.
00:24:04: Es kam dann wieder einmal der Tag wo ich nicht so gut war aber nicht so extrem und nicht so lange hintereinander.
00:24:09: Also die drei Wochen waren schon echt extrem und das hat mich ja auch veranlasst nach dem Tag die Platz zu suchen weil... Das hat mir auch selber Angst gemacht.
00:24:19: also bin ich ehrlich.
00:24:22: Wenn ich dann mal bewusst war in diesem Zeitraum, weil das passiert ja auch vieles im Bewusstsein gerade dass wir nicht ängsten Wo ich dann bewusst war, hab' ich schon gesehen... ...dass das nicht einfach nur ein schlechter Tag ist oder eine schlechte Woche.
00:24:40: Sondern dass es mehr dahinter steckt und nicht von alleine weggehen wird.
00:24:45: Dass man sich doch Hilfe sucht.
00:24:47: Jetzt habe ich auch einen Mann gesagt.
00:24:49: Ich mir doch Hilfe suchen sollte.
00:24:53: Sonst komme ich da nicht raus und werde das mein Leben lang haben.
00:24:58: Ja
00:24:59: vor allem du hast auch im Lebenssatz gerade gesagt Normalerweise kommst du da mit meiner Hilfe wieder raus, aber das Ding ist halt ... Du kommst nicht alleine raus.
00:25:08: Ja.
00:25:08: Also, du hast halt nicht die Skills bisher zu sehen was bei dir los ist und deine Ventile dafür zu haben und Strategien und so was.
00:25:22: Und ich glaube auch, dass kennen viele die Erwartungen an den Partner oder häufig die Partnerinnen, dass die einen da wieder rausholen.
00:25:36: Das ist etwas, ähm ... was ich problematisch finde.
00:25:44: Würde ich mal sagen?
00:25:46: Weil das ja, ich verstehe den Gedanken total.
00:25:52: Weil ich früher auch so gelebt hab aber als dein Besjugungsmensch ist es nie die Aufgabe, den anderen zu retten eigentlich oder sollte es nicht sein, obwohl man sich noch oft so begegnet und wir uns auch so begegnet sind.
00:26:06: Ich mein, Ex-Partnern immer so begeognet bin erst mal.
00:26:09: Aber genau daraus entwickeln wir uns halt gerade raus, dass jeder von uns lernt sich selbst zu retten.
00:26:19: Also wenn mir die Alp hört irgendwann darin zu kommen, dass wir nicht mehr gerettet werden müssen...
00:26:23: Das ist nämlich abhängig von jemandem.
00:26:24: Das ist ja das Schlimme.
00:26:27: Dass ich immer die Bestätigung mal aussuche, abhängige von der Bestätigung antworten bin und mir das einfach nicht reicht, mir selber zu sagen du bist gut genug, du darfst jetzt XY machen Ja.
00:26:41: Ich brauche ja immer die Bestätigung von außen und so ist es natürlich auch, um aus so einem Teubitzgras rauszukommen, weil ich einfach denke, ich komme da nicht rein raus.
00:26:53: Das ist jetzt so?
00:26:54: Ich bin da drinne und ich brauche jetzt jemanden, der mich entweder rauszieht oder...
00:26:57: Genau!
00:26:58: Oder was...?
00:27:00: Ich beobachte das du ja auch lange den Glauben hattest sag' ich jetzt mal.
00:27:07: Kannst du sagen ob du den Hattest oder hast dass Wenn im Außen da nur XY besser ist, dann geht es mir auch wieder besser.
00:27:16: Da wirst du ja aber auch ultraabhängig davon, dass diese eine Sache im Außeneintritt damit es dir dann besser geht ohne zu wissen ob das wirklich der Fall ist weil es kann genauso gut sein, dass die Sache eintritt und es dir einfach nur besser geht.
00:27:31: Ja natürlich Ist ja auch schon so gewesen muss man ehrlicherweise sagen.
00:27:42: Das ist auch noch so.
00:27:43: also ins Thema Geld zum Beispiel Sagt er, wenn ich irgendwie das schaffe, mugert dich.
00:27:51: Ja, gesponnen, zwanzigtausend Euro zu machen, dann bin ich glücklich.
00:27:58: Das kann ich auch nicht wissen, ob das so ist?
00:28:00: Weil dann ist vielleicht wieder irgendwas anderes in mein Leben was mich stürzt.
00:28:04: also Ich habe ja schon mitbekommen dass ich einen Anteil in mir habe derständig das negative sucht immer das was schlechtes und der wird immer was finden.
00:28:23: Und solange ich ihn nicht anerkenne, was ich bis jetzt noch nicht geschafft habe, wird er das auch weitermachen weil es ja seine Nahrung ist quasi.
00:28:36: Er sieht sich ja nur...
00:28:39: Ja will dich ja vor irgendwas beschützen?
00:28:40: Was wird
00:28:40: das ja gut sein dieses
00:28:42: Denken?
00:28:45: Er fühlt sich ja auch nur gesehen wenn er das schafft.
00:28:49: Weil dann weiß ich ja dass er da ist.
00:28:51: Wenn er es nicht machen würde, dann wäre ich vielleicht in mir aber ich würde nie sehen.
00:28:56: So macht das sich auf sich Aufmerksam.
00:28:58: Dann wäre ja quasi nur gehört werden gesehen werden und das ist halt... Das spannende an der Anteilsarbeit, dass das wahrscheinlich... Nicht wahrscheinlich, das nehme ich zurück.
00:29:09: Dass das funktioniert mit der Anteiensarbeit.
00:29:12: Aber was schwierig ist den Anteil erst mal greifbar zu machen.
00:29:16: Das ist ja mal so glaube ich mit das Schwierigste weil wenn du einmal gekrippen hast Ist es ja eigentlich nur ein Gespräch?
00:29:27: Das hört sich ja an, wenn du das jetzt so sagst als wäre da jemand der sich nicht greifen lassen will.
00:29:36: Meine Erfahrung nach ist glaube ich aber die größere Schwierigkeit Wenn ich diesen Anteil in mir spüre der sowas ganz massiv von mir möchte Nicht dagegen zu sein sondern mich aktiv diesem Anteil zuzuwenden Ohne Vorwurf, ohne ich will dich weghaben.
00:29:56: Sondern einfach sich diesem Anteil zuzuwenden und sagen ... krass!
00:30:00: Hallo in eurer Anteil?
00:30:02: Also, weißt du wie ich meine?
00:30:05: Ich sehe du, dir ist es super wichtig mir immer zu zeigen was hier alles schiefläuft.
00:30:11: Warum denn eigentlich?
00:30:14: Und du als Chris weiß ja, wie man das machen könnte, tustest er aber nicht.
00:30:21: Ich habe es ja eine Zeit lang gemacht mit einer Coaching.
00:30:28: Da das komischerweise auch funktioniert, da werden wir wieder beim Thema.
00:30:30: ich brauche was von außen, was mich führt und ich tue mir aber trotzdem immer Steine in den Weg legen indem ich mir Geschichten erzähle dass ich mir das nicht leisten kann zum Beispiel wieder mit dem Coach zusammenzuarbeiten weil ich sage es kostet Geld Wir haben gerade nicht so viel Geld.
00:30:53: deswegen kann ich das nicht machen.
00:30:54: Ich stelle meine Bedürfnisse wieder hin lang, so wie ich das mein ganzes Leben gemacht habe.
00:31:01: Das ist halt dieser Rhythmus und die Kondizillierung, die immer weiterarbeiten, weil sie immer ein ganzes System bleiben will.
00:31:11: Weil es sich da wohl fühlt.
00:31:13: Also genauer die Wohlfühlen in Anführungsstrichen.
00:31:18: Man fühlt sich ja nicht wirklich wohl aber das System fühlt uns sicher, weil's das nicht anders kennt.
00:31:26: da halt rauszukommen, ist glaube ich mit so... dass das zu erkennen erstmal ist für mich die natürlich.
00:31:34: Aber dann halt nochmal auf den Punkt zu kommen daran zu arbeiten.
00:31:37: Ich glaub' das ist für me zumindest zur Zeit das Schwierigste.
00:31:41: Mal sehen tue ich das alles.
00:31:44: Kann auch drüber reden
00:31:45: meistens.
00:31:49: Möhe nicht immer darüber reden aber.. Ich kann darüber reden und das Schwieren ist halt wirklich, kannst du sagen?
00:32:00: den Arsch zu erheben und das Matz machen.
00:32:03: Das ist für mich gerade das Schwierigste, dass es vielleicht nach Hause finden warum das so ist?
00:32:07: Das wird ja auch irgend einen Grund haben.
00:32:11: Das habe ich jetzt noch nicht so entdeckt.
00:32:14: wahrscheinlich auch wieder die Sicherheit, das ist das Thema also...
00:32:17: Ich glaube das ist eine Sache, die...
00:32:20: Also
00:32:21: ich sage das heute öfter anscheinend, wie viele Menschen kennen.
00:32:25: Gerade dieses Muster, ich hab doch viel verstanden aber es ändert sich nichts würde ich sagen, weil dann ganz oft einfach der Körper fehlt.
00:32:36: Weil wenn ich das im Kopf verstanden habe hat das mein... wir reden hier immer von Systemen.
00:32:42: Oft steht da ja hinter das Nervensystem, Hormonsystem, dass was mir Sicherheit gibt im Körper.
00:32:50: Die haben das deswegen aber nicht verstanden.
00:32:53: und da brauchst du einfach neue Erfahrungen zu machen und die Alten zu überschreiben zum Beispiel oder den Körper mitzunehmen und also wirklich den Körper zu bewegen, weil Emotionen ist ja... es steckt ja Emotion drin.
00:33:12: Also es braucht einfach diese Körperlichkeit glaube ich viel um das mit zu ändern.
00:33:20: da warhaft.
00:33:21: aber ich wollte dich noch etwas anderes fragen hat sich jetzt durch die Einsicht was für Dich geändert dass das erstens nicht in Anführungsstrichen normal ist sondern Hörst wahrscheinlich eine Depression.
00:33:37: Und dass du dir da jetzt ein Therapieplatz suchst, ändert das was für dich gerade?
00:33:47: Also jetzt gerade offensichtlich nicht wie du schon mitbekommst, weil es hat sich ja so im Alltag nicht so viel geändert.
00:33:55: Wir kommen jetzt gerade wieder erst dahin, grade die Gespräche dazu führen, wie wir sie vorher geführt haben, weil das war ja einen Zeit lang wirklich auch... also da reichnet die drei Wochen noch nicht dass wir so intensive Gespräche geführt haben wie davor die Zeit, sage ich mal.
00:34:19: Es ist auf jeden Fall immer wieder da, dass ich dran denke wenn es mir schlecht geht.
00:34:23: okay das sind jetzt die Depressionen, das hatte ich ja vorher nicht.
00:34:25: Vorher dachte ich gut okay habe keinen schlechten Tag.
00:34:29: Gutes Morgen ist man da vorbei und das sehe ich jetzt natürlich öfters, was damit zu tun hat Und ich glaube das geht dann erst wirklich richtig los, wenn ich in der Therapie bin.
00:34:46: Also natürlich ist es das Blöde wieder und dass ich mich wieder verlasse auf andere, die das schön hinkriegen, dass es mir wieder besser geht.
00:34:54: Das wird Therapie nicht sein!
00:34:56: Ja,
00:34:58: aber da muss ich halt mal schauen wie ich das gebacken kriege.
00:35:04: In dem Sinne, dass ich das auch wirklich angehe.
00:35:11: Ich weiß so, sonst vom Alltag her siehst du selber hat sich jetzt noch nicht so viel geändert.
00:35:18: Wird es sich jetzt dennächst wahrscheinlich nochmal ändern?
00:35:20: Wo ich euch jetzt noch nichts reden
00:35:23: kann,
00:35:24: möchte aus diversen Gründen aber das ist ja auch nur eine Sache am Außen Das hat damit mit mir nix zu tun, dass ich muss wahrscheinlich auch gucken, dass wieder Tools die ich schon gelernt habe anmende um v.a.
00:35:45: in den Körper zu kommen, weil wie du schon gesagt hast, bei mir geht ja immer alles im Kopf los.
00:35:50: Deswegen habe ich das Problem mit den Finanzen, weil ich immer vom Kopf ausgehe und hier irgendwie ... Ja, dass durch viel oder mal sein lasse, es wird ja immer geradert, geraderte mein Kopf.
00:36:03: Meine Warnemung nach ist auch so, dass du bisher nicht gelernt hast was sind deine Bedürfnisse?
00:36:19: Wie kommuniziere ich meine Bedürfnisse?
00:36:22: Was sind meine Grenzen, wie setze ich die, wie stehe ich dafür ein.
00:36:27: Was ja auch Herausforderungen sind vor denen super viele Menschen stehen.
00:36:31: was dann meine Gefühle, wie gehe ich mit meinen Gefühlen um?
00:36:35: das sind ja diese ganzen Basics, die uns als Mensch ausmachen und in dieser Generation alle nicht gelernt haben.
00:36:42: Ich glaube diesen Stecken so ganz viel dahinter weil wir haben ja schon mal festgestellt dass Wir zwei jetzt zum Beispiel aus der Dynamik kommen, dass es dir sehr schwer fällt zu sagen was wirklich in dir vorgeht.
00:36:59: im Sinne von wenn ich dich frage können wir übermorgen ins Kino gehen.
00:37:07: Fällt es dir leichter zu sagen ja können wir um mich glücklich zu machen anstatt zu sagen können wir das wirklich?
00:37:13: ist das okay für dich?
00:37:14: hast du da Lust drauf?
00:37:17: stört dich irgendwas daran?
00:37:18: hast du möchtest was anderes machen?
00:37:21: all diese sachen die.
00:37:24: Traust du dich nach meinem empfinden bisher also in diesem beispiel vielleicht schon aber, vielleicht auch nicht weil du gar nicht merkst dass du was anderes lieber machen würdest nichts zu sagen?
00:37:34: ich
00:37:35: muss mal kurz dazwischen klatschen bevor es wieder vergesse.
00:37:40: du hast gesagt ich entscheide mich dann zu sagen ja ich komme ins kino um dich glücklich zu machen.
00:37:47: Als ich jetzt bei mir noch mal kurz, kamen noch mal die Wolegen und mache das wirklich um dich glücklich zu machen.
00:37:54: Oder mache ich das?
00:37:55: Weil ich Angst habe davor keine positive Stelligung von dir zu kriegen.
00:38:01: Kriegst
00:38:02: du jetzt eine High Five?
00:38:03: Weil das erzähle ich dir seit drei Jahren ungefähr.
00:38:06: Jetzt hast du es verstanden, als im Sinne von ... Das war nicht herablassend gemeint, sondern dass ist jetzt bei dir angekommen.
00:38:12: ja weil es geht natürlich nie um mich dabei.
00:38:15: Es geht immer darum Du nicht die Reaktion aushalten möchtest, die du mir unterstellst in der Situation.
00:38:25: Wenn ich sage Schatz, ich möchte da ins Kino und du jetzt nein sagen würdest, unterstelltest du mir ja unbewusst offensichtlich dass ich das blöd finde.
00:38:36: Und dass du dann nichts ganz doll auf irgendeine Weise von mir Ärger kriegst.
00:38:42: hast dir Annahme, dass dieser Ärger den du von mir bekommst ein bestimmtes Gefühl in dir auslöst?
00:38:48: Ja, das ist
00:38:51: ja... Das ist ja genau das was man auch immer sieht.
00:38:57: Weiß nicht, ob man es im Alltag so wirklich mitbekommt.
00:39:00: Wahrscheinlich eher aus Film
00:39:03: etc.,
00:39:03: was man vorgelegt bekommen hat.
00:39:05: Weil ich vom Alter noch definitiv... Dass er dann trotzdem natürlich beim Gegenüber ein unwohliges Gefühl herrscht wenn da jene gesagt Nein!
00:39:16: Ich habe dort darauf keine Lust.
00:39:20: Also wenn ich jetzt frage, muss ich wohllegen.
00:39:25: Was machst du nicht gerne machen, wo du Mann ein sagst?
00:39:29: Ja da fällt schon schwer für dich
00:39:31: nach.
00:39:34: Doch gibt es bestimmt...
00:39:36: Ich überlege gerade was mit Einkaufen ist.
00:39:38: Wenn ich sage, gehen wir jetzt einkaufen und das sagst du wirklich gar nicht.
00:39:41: Das stört mich eigentlich überhaupt nicht.
00:39:43: Aber irgendwas, was ich wirklich will, ja gut, das sagste du meistens.
00:39:49: Mach's doch!
00:39:50: Dann mach's halt alleine
00:39:52: Ja.
00:39:53: Und du, das impliziert dir auch, dass ich das Kino wirklich will?
00:39:58: Weil es gibt ja Unterschiede zwischen ... Schatz, ich will ins Kino oder schatz?
00:40:03: wollen wir in's Kino.
00:40:05: Gibt es ja Unterschiedes zwischen ... nee, ich möchte gar nicht ins Kno.
00:40:10: Oder nein!
00:40:11: Ich geh' nicht mit dir ins Klo.
00:40:12: Oder schatz, Kino hab ich keine Lust aber ich würd gern irgendwas anderes mit ihr machen.
00:40:19: Wollen wir vielleicht stattdessen essen gehen?
00:40:22: Das sind ja unterschiedliche, also es ist immer nein zum Kino und es haben aber ganz unterschiedliche energetische Kontexte dahinter gewesen.
00:40:34: Und wenn du mir unterstellst, dass ich dann dir Ärger verursache, unterstellste mir gleichzeitig auch immer, dass sich deine Grenze nicht akzeptieren kann.
00:40:51: Klar mal auf?
00:40:52: Kann ich auch nicht!
00:40:55: Doch kann ich, ich lerne das.
00:40:57: Ich konnte das nicht so gut bisher weil da haben wir uns genau getroffen in der Dynamik Du hast Schwierigkeiten ist zu sagen deine Grenze zu setzen oder sie vielleicht auch zu sehen und ich hatte bisher Schwierigkeiten die auch anzuerkennen Weil wir gerade gestern im Gespräch festgestellt haben dass es immer noch so ist dass es Situationen gibt wo ich über deine grenzen drüber gehe weil du sprichst sie ja nicht aus, aber genau genommen erahne ich es oder manchmal weiß ich auch das da für dich eine Grenze ist und nutze es dann aus dass du sie nicht setzt.
00:41:39: Weil von der Seite komme ich.
00:41:43: Genau da haben wir uns getroffen und ich arbeite bei mir da genauso dran wie du das machst.
00:41:48: Du schon sagst du arbeitest daran?
00:41:52: Das ist ja auch der Unterschied zwischen ohne Abwerten zu klingen den Menschen, die nicht an sich arbeiten und einfach nur im System funktionieren.
00:42:03: Was dir immer wieder sagt, denk an dich selber!
00:42:05: Du musst es auch nicht selber denken, sonst musst du mal Erfolg haben...
00:42:12: Ich würde sagen was meinst du mit Denk an dich selbst?
00:42:14: Wer sagt das denn?
00:42:17: Weil ich bin anders aufgewachsen.
00:42:19: Mein System würde jetzt nicht sagen Denk aan dich selber sondern passt dich an sei unerfällig macht den anderen wenig Ärger Aber sei dabei, weiß ich nicht.
00:42:30: Erfolgreich, stabil, konstant sollt ihr sagen?
00:42:37: Deswegen frage ich was du mit denkst.
00:42:41: Nein das meint ich genau so wie du es jetzt gesagt hast.
00:42:47: Ich wollte nur damit sagen wenn du dich damit nicht beschäftigst dass er für seine Bedürfnisse einstehen kann ohne dass sich sauer sein muss stehst.
00:43:03: Also ich kriege das so mit.
00:43:06: in normalen Gesellschaften nicht neben, ist es normal dass man quasi wo seine Grenzen geht für den anderen und dass der andere das auch scheiße finden darf.
00:43:19: Wenn du darüber gehst
00:43:20: oder wenn du dich nicht selbst...
00:43:21: Ich überlege gerade wo das herkommt.
00:43:24: wie gesagt ob das von einer Gesellschaft kommt auf das von der eigenen Erziehung kommt also von Eltern etc.
00:43:34: Ich würde ja nie auf die Idee kommen, oder mein Kopf tut sich immer das abspielen wenn ich mal nein sage zu einem Vorschlag kommt hier dass du das blöd findest.
00:43:47: Das ist ja ein Grundgedanke mit mir.
00:43:49: Wo
00:43:49: der herkommt ist halt die Frage.
00:43:53: und wie gesagt wir arbeiten natürlich daran da rauszukommen ohne den anderen Scheiße zu finden dafür dass er seine Bedürfnisse
00:44:02: entsteht.
00:44:03: Eigentlich müsste man aber noch weitergehen.
00:44:09: ich stehe für meinen Bedürfnis ein und du darfst das scheiße finden.
00:44:12: Ich halte es aber aus, wenn du das Scheiße
00:44:14: findest.".
00:44:15: Ja stimmt!
00:44:16: Weil das wäre dann ja der Next Step weil so möchtest du ja nur deine Grenze setzen, wenn ich sie nicht scheiße finde.
00:44:24: Aber darum geht's ja eigentlich mir auch zu erlauben dass sich die Scheiße finde zum merken oder es löst bei dir vielleicht trotzdem irgendein Gefühl aus... ...aber dann zu wissen Wie gehst du mit dem Gefühl um, was das bei dir jetzt auslöst?
00:44:44: Ja.
00:44:45: Weil die ganze Zeit du vermeidest ja diese Gefühle, die du erwartest, dass sie negativ sein könnten bei dir wenn ich deine Grenze blöd finde.
00:44:58: und genau bist du damit beschäftigt, das zu vermeiden.
00:45:04: Anstatt dich zu fragen wie gehe ich denn eigentlich damit um, wenn dann das negative Gefühl bei mir ankommt muss ich mir das annehmen.
00:45:14: Wie kann ich das verarbeiten?
00:45:16: Bin ich ein wertvoller Mensch und werde noch geliebt, auch wenn ich mich so fühle.
00:45:19: Auch wenn sie sich so fühlt all das was da dran
00:45:22: hängt.
00:45:24: Ja und vor allen Dingen dann zu reden.
00:45:28: Und gemeinsam schauen was los war mit den anderen.
00:45:32: Ich glaube es ist auch nicht selbstverständlich wahrscheinlich nicht so auf dieser Basis.
00:45:37: Das definitiv nicht.
00:45:38: aber ich meine das kommt ja dann Wenn man sich damit beschäftigt, kommt es ja automatisch, dass man dann drüber redet und sieht das eigentlich nichts passiert ist.
00:45:46: Außer, dass er halt das gemacht hat oder die Lust dazu hatte.
00:45:56: Ja ich glaube... Das ist zu schwarz-weiß gedacht zu sehen, dass da nix passiert ist weil ja oft noch mit dran hängt.
00:46:08: die Bewertungen, die die Menschen darüber haben.
00:46:15: was man tun sollte oder nicht sollte.
00:46:19: Und dann auch eine Bewertung darüber haben, wenn etwas passiert oder nicht passiert.
00:46:24: Das mit dem Kinobespiel jetzt vielleicht blöd aber... Haben wir ein gutes Beispiel dafür?
00:46:35: Mein Lieblingsbeispiel ist ja immer Hausaufgaben.
00:46:37: Weil es so... weil jeder was dazu sagen kann einfach und jeder einen Gefühl dazu hat.
00:46:42: Aber genau genommen wenn meine Tochter nach Hause kommt und Hausaufgeben aufhat und ich sage Willst du Hausaufgaben machen?
00:46:49: Wann willst du die machen?
00:46:50: oder mich irgendwie damit konfrontiertes Hausaufgeben da sind und sie sagt, sie will die nicht machen.
00:47:01: Dann hast du recht, da passiert nichts.
00:47:04: Wie überleben das alle?
00:47:05: Keiner stirbt.
00:47:06: Kein Sebelzantie kommt in die Ecke.
00:47:10: aber es hängt eine Bewertung dran dass das was Schlimmes ist die nicht zu machen.
00:47:15: Und mir geht jetzt gar nicht darum wie ... die hier mit Hausaufgaben umgegangen wird oder sowas, sondern einfach nur am diesen Punkt.
00:47:22: Wenn sie dir jetzt nicht macht,... ... du hast recht und passiert nichts Schlimmes?
00:47:27: Das ist eine Erfahrung... ...die aber für alle Menschen nicht gleich ist, weil das glaube ich bei vielen Menschen im System hat trotzdem ne Bewertung, die Angst auslöst.
00:47:39: Ja!
00:47:41: Jetzt sind wir sehr tief eingetocht in dieses Thema.
00:47:44: Ich war gar nicht so geplant.
00:47:45: Das ist
00:47:45: ja, wie gesagt, die gesellschaftliche Angst hier.
00:47:49: Seit Jahrzehnten erzeugt gut.
00:47:50: Also das ist ja ... Menschen nicht gemachte Probleme, kann man so sagen.
00:47:55: Aber dafür wollten wir gar nicht reden?
00:47:56: Nein!
00:47:56: Da wollen wir uns darüber reden.
00:47:58: Stimmt.
00:47:58: War doch trotzdem eine spannende Tiefe für mein
00:48:00: Netz.
00:48:00: Ja natürlich.
00:48:02: Weil ja, das sind halt alles Sachen die auf Depressionen zugrunde liegen.
00:48:06: So wie ich das verstanden habe dieses viele Nicht-Gelernte Also diese ganzen Sachen, die man nicht gelernt hat.
00:48:15: Das jahrzehntelange Unterdrücken von Gefühlenbedürfnissen, Emotionen und Grenzen ... dass das dann jetzt mal irgendwie rauswirkt quasi und sich angehäuft hat und einfach krank macht?
00:48:26: Ja!
00:48:27: Und das ist natürlich jetzt sehr kurz gefasst.
00:48:32: Wir jetzt hier keinen Anspruch auf Wissenschaftlich-Richtigkeit haben was Depressionen angeht.
00:48:38: Es ist ja jetzt nur ganz subjektiv unsere Wahrnehmung.
00:48:43: Aber ich glaube, wir könnten noch mal darüber reden.
00:48:45: Also ich würde schon ein bisschen darüber reden wie es für mich war die Zeit und ... Ich weiß nicht, hast du Interesse daran auch darüber zu reden was deine Verhaltensweisen dann sind so seine Bewältigungsmechanismen oder sowas?
00:49:06: Weil da stecken ja diese ganzen Tabus drin über die wir letztes Mal nicht so richtig geredet haben.
00:49:12: Und das heißt nicht, dass ich erwartet, dass du jetzt über alles hier redest.
00:49:17: Was sich so abspielt.
00:49:18: dann aber ich weiß... wie soll ich sagen?
00:49:23: Als Außenstehende die ich schon öfter mit Menschen mit Depression zu tun hatte in meinem nahen Umfeld fühlt sich das für mich immer an als würde gerade in diesen depressiven Phasen die Fassade, die die Menschen sehr lange, sehr mühsam aufrechterhalten, massiv bröckeln und das oft zu extremen Verhaltensweisen führen.
00:49:51: War das verständlich?
00:49:53: Weißt du was ich meine?
00:49:55: Du kannst auch ein Beispiel geben!
00:49:56: Ja also... Wir haben ja jetzt schon darüber gesprochen dass du ein Problem damit hast Bedürfnisse, Grenzen usw.
00:50:06: Und auch selbst mal zu mir gesagt hast, dass sich das für dich anfühlt als würdest du wie eine Fassade aufrechterhalten die ganze Zeit von dem charmanten, gut gelaunten, liebenswerten Christ in jeder Mark.
00:50:19: Genau.
00:50:19: Und wenn das so depressive Phasen sind, hab ich das Gefühl ... dass diese Fassate eben extrem wackelt und sie sehr bröckelt.
00:50:30: Mhm.
00:50:31: Dass du dann, nicht nur du auch, die anderen Menschen habe ich das beobachtet.
00:50:37: Anfängst immer extremer zu werden im Verhalten damit ... um sich das Wackeln auszugleichen.
00:50:45: Also in diesem verzweifelten Versuch, diese Fasade jetzt aufrechtzuerhalten.
00:50:49: Weißt
00:50:51: du, wie ich das meine?
00:50:51: Und dann einfach die Bewältigungsmechanismen immer intensiver werden, die man sowieso ...
00:50:58: Buh!
00:50:58: Jetzt hab ich auch mal gesagt, du, wer auch immer dann sowieso hat dafür.
00:51:03: Das war wirklich so ein Geschwarspüter und Hintergrund.
00:51:05: Halt dich jemand fragt was für ein Geräusch war.
00:51:08: Nein, ich bin nicht umgekippt.
00:51:09: Ähm ja... Also ich verstehe, was du meinst.
00:51:19: Und ich weiß auch, auf was du hinaus wolltest mit dem Thema ... Was bei mir in der Zeit los war?
00:51:26: Also es waren jetzt mehrere Sachen
00:51:27: für mich.
00:51:34: Ach so!
00:51:34: Warte, ich muss meinen Gedanken noch beenden.
00:51:38: und
00:51:39: an diesen extremen verhaltensweisen Coping-Mechanismen steckt glaube ich unheimlich viel Scham.
00:51:46: Das wollte ja eigentlich sagen.
00:51:47: Darauf höre ich eigentlich hinaus dass das für diese Menschen Oder auch dich in dem Fall, glaube ich meiner Wahrnehmung nach viel mit Scham zu tun hat.
00:51:59: Zu merken wie man sich dann so verhält und es nicht abstellen zu können in der Zeit.
00:52:06: Und da hängt glaube ich ein großes Tabuthema dran weil das Verhaltensweisen sind die man als Beziehungsmensch auch sehr leicht als Vorwurf benutzen kann.
00:52:32: Was ich da als extrem zählen könnte bei mir, also wahrscheinlich der Cannabis-Konsum würde ich schon dazu zähle.
00:52:48: Ja das
00:52:49: ist ja wieder die Frage, ob ich das mache um meine Gefühle nicht fühlen zu wollen wie so wie das normalerweise gemacht wird mit Alkohol Drogen et cetera.
00:52:56: Also vielleicht noch das Gedankenkarussell auszuschalten?
00:53:00: Das definitiv, das hilft mir dabei immer.
00:53:06: Aber ja, ist auch extrem.
00:53:08: Was wahrscheinlich schon wieder wahrscheinlich?
00:53:12: Nein nicht wahrscheinlich.
00:53:13: Und was es schlimmer gemacht hat in der Zeit wenn ich depresiv bin dass ich dann natürlich mehr konsumiere und das ja auch mal eine zeitlange Männer-Jugend noch viel extremer war und auch etwas mit Charme zu tun hatte.
00:53:31: definitiv weil früher war es erstens verboten und zweitens ist ja mein Kopf immer wenn ich das mache ... bin ich auch wertlos, weil ich ja dann in Anführungsstrichen nur einen Drogenopfer bin.
00:53:45: Das ist immer so ein Gedanke der auf jeden Fall...
00:53:47: Siehst du das so?
00:53:48: Ja!
00:53:50: Es wurde gar nicht so krank.
00:53:54: Ich denke, dass gehört auch mit dieser Depression.
00:53:57: Weil ich das auch schon öfters mal hatte, wenn ich einen Joint geraucht habe,... ...dass ich während dessen gedacht hab, jetzt rauchst du wieder ein.
00:54:05: Jetzt musst du wieder drogen damit alles schön ist und dann kriegst du dort zunächst gebacken So wie man das auch nur gezeigt hat, dass Drogenmissbrauch zu Absturz und
00:54:21: Abrutschen im Nehmen
00:54:23: führt.
00:54:24: Was ja nicht immer sein muss.
00:54:25: beim Abgesehen bei Alkohol ist es auch eine Droge und jeder erfolgreiche Mensch, also jeder nicht aber viele erfolgreichen Menschen trinken garantiert auch regelmäßig Alk Kohle.
00:54:39: Das auf jeden Fall.
00:54:41: Darf ich noch eins
00:54:42: einwerfen?
00:54:42: Ja klar.
00:54:43: Ich würde auch sagen, dass Trading zu der Zeit ... weil du hast ja mal das Trading eigentlich angefangen, was die Spaß macht und dich interessiert.
00:54:55: Und... ich habe das Gefühl es ist dann für dich auch so eine Rettung verankert geworden gerade weil sich deine Ängste ja viel um Finanzen treten.
00:55:05: Zu sagen wenn ich gut genug im Trading bin Dann kann nicht meine finanziellen Probleme damit lösen.
00:55:12: Und dann ja Aber da sehr extrem geworden bist nicht aufhören konntestens overtraden gekommen ist solche sachen und da Könnte ich mir vorstellen dass das auch viel scham dran hängt.
00:55:24: im Sinne von ich schaffte es nicht.
00:55:26: Ich kriege das nicht auf die reihe.
00:55:30: Ja definitiv weil das ist ja, ich habe mich ja dafür entschieden Das anzugehen und das Irgendwann professionell zu machen.
00:55:40: damit bin ich auch nach außen gegangen vor allem zu meinen ältern Entgegner.
00:55:47: Und wenn man dann natürlich Misserfolg hat...
00:55:52: Jetzt hast du wieder dann Geld, wenn Mann gesagt!
00:55:55: Wenn ich dann ein Misservolk habe?
00:56:00: Ist das natürlich Scham, definitiv weil da müsste ich ja erzählen, ich hab es nicht geschafft, obwohl das ja auch nicht der Wahrheit entspricht, denn das hört er nicht auf
00:56:10: und ist
00:56:10: dann noch dabei und ist ja nicht fertig.
00:56:12: Ich habe gesagt okay, ich mache das nie wieder.
00:56:16: Auch in dem Moment fühlt sich das natürlich so an.
00:56:19: Darf ich kurz einhaken?
00:56:21: Hat es jetzt für dich leichter angefühlt, dass als nicht Ich wird zu sagen sondern als Mann zu sagen weil's Abstand schafft zu dir?
00:56:32: Also wenn dann unbewusst.
00:56:34: Du wusst jetzt nicht also ist mir nicht schwer gefallen ich zu sagen was hat mich jetzt nicht gestört?
00:56:40: Das ist einfach nur glaube ich ja Weil ich viele Sachen vor allgemeiner glaube ich Ich wurde es dann angebohnt.
00:56:50: Oder auch anerlärt?
00:56:52: Ja, ja... Ja natürlich!
00:56:55: So wo ich dann immer irgendein etwas... ...ich überlege ob das jetzt mit den sexuellen Hinsicht so ist.
00:57:10: Da bin ich da wieder reinsteiger.
00:57:14: Würdest du sagen in was wird dich da reinsteigern?
00:57:17: Für die Menschen die das nicht wissen, die haben keine Ahnung worum's geht oder würdest du das allgemeinen belassen?
00:57:23: Ja also wir Sohn ja schon seit längerer Zeit noch eine weitere Person, Frau.
00:57:37: Für unser... Ja ich würde jetzt nicht sagen Sex geben.
00:57:40: Ich denke da steckt er schon ein bisschen mehr dahinter.
00:57:43: also geht dann nicht nur um Sex sondern um doch eine Bindung aufzubauen mit jemandem und natürlich dadurch.
00:57:50: Also ich glaube bei mir ist es eher Richtung Sex bei dir eher Richtung Vorbindung die menschliche Seite Die bei mir aber natürlich auch nicht fehlen darauf.
00:58:00: Also das muss schon mit dazu kommen und natürlich sind wir ja auch zu dem Punkt gekommen, dass ... Ja jetzt würde ich sagen Mann also jetzt auch wirklich Mann der männliche genau Dass da immer die Gedanken sind wenn man eine andere Frau sieht Und sie ist aber hübsch.
00:58:30: Da könnte ich mir was vorstellen solche Gedanken hochkommen.
00:58:35: Und ich mich dafür natürlich auch einmal geschehen haben, dass nie gesagt hätte... ...bis ich es gemacht habe bei dir.
00:58:43: Das sagen
00:58:44: wir nicht.
00:58:44: Ja das sagen und... ...das war auf jeden Fall eine große Gründung definitiv, was ist ja auch mit Scham, weil ich denke, das darf man nicht.
00:58:54: Da sollte die Gedanken da auch mal nicht haben.
00:58:57: Was natürlich absoluter Fatsch ist.
00:59:01: Na dann haben wir drüber gesprochen.
00:59:04: Du hast das... Wunderbar aufgenommen, sag ich mal so.
00:59:09: Ja und hast dann auch gemeint, ja... Dann guck doch mal, wendet dich nochmal... Ja es ist wahrscheinlich auch wieder ein bisschen Scham dabei sich auszuleben oder zumindest zu gucken ob man jetzt noch einmal eine Antropaubhauch oder zumindest sich mit anderen trifft.
00:59:31: Da war Auf jeden Fall, wie gesagt, wenn wir auf so eine ganz große Hürde das überhaupt auszusprechen.
00:59:37: Dann nachzudenken dass es überhaupt möglich ist Thema offene Beziehung.
00:59:44: und ja wie man letztens dann natürlich festgestellt haben Ist die Frage ist das jetzt auch nur ein weiteres extrem?
00:59:55: Dass ich jetzt danach suche
00:59:58: um
00:59:59: anerkennung zu bekommen weil das ist ja Naja Stand Jetzt meine ... meine Sicht auf die Sache, warum ich das überhaupt machen will.
01:00:15: Obwohl ich mir auch sagen könnte oder mich fragen könnte vielleicht ist das auch mein Ding und ja es tut mir gut oder... Es gibt immer andere Energien.
01:00:30: Ja da hängt ja so viel dran neue Erfahrungen, andere Menschen Verbindungen herstellen.
01:00:36: Das muss ja nicht zwangsläufig ein Mechanismus sein.
01:00:40: aber Du hattest ja auch Sexdates außerhalb unserer Beziehung und für mich ist das immer in Ordnung.
01:00:48: Und ich hab dir ja immer die Frage mitgegeben, beobachtet doch mal... So jetzt wurde mir gerade angerufen also ich mein Handy.
01:01:03: Beobachtet euch mal welches Bedürfnis es bei dir befriedigen soll?
01:01:11: Ja wie gesagt wir sind da drauf gekommen dass es wahrscheinlich dann doch die Anerkennung ist fertig zu werden.
01:01:18: Das war sehr aussohn so schön.
01:01:19: Also ich kann mich gerade nicht konzentrieren, wenn meine Muddi angerufen hat.
01:01:22: Hast du dein Handy dabei?
01:01:24: Nee es hängt an der Ladung,
01:01:26: ne?
01:01:27: Nein!
01:01:28: Ich dachte jetzt, du kannst dir schnell schreiben.
01:01:30: wir nehmen grad eine Podcast-Volker auf ihr Rufen zurück aber da musst du ja aufstehen.
01:01:35: also nein dann lassen wir's einfach So.
01:01:39: ich konzentre mich wieder auf dich.
01:01:40: Ja wie gesagt die Wahrscheinlichkeit geht daran dass das eine Selbstbestätigung ist weil ich das sehr schön... ... mein ganzes Leben mit mir rumschleppe, sag ich mal so.
01:01:59: Was heißt,
01:01:59: was
01:02:00: schleppst du mit dir rum?
01:02:01: Die Gedanken mit anderen Frauen zu schlafen... Ja also nicht vielen auf einmal sondern so allgemein im Leben wenn man den sieht.
01:02:12: auch das war schon immer so ein Gedanke von mir.
01:02:16: Man könnte natürlich auch mal überlegen ob das irgendwas mit sechs Sucht zu tun hat.
01:02:20: aber ich glaube dass ist dann Das würde sich anders bemerkbar machen indem ich dann wirklich
01:02:32: Ich würde das sogar soweit sagen, dass das vielleicht ... ja weiß ich nicht.
01:02:37: Könnte man jetzt tief eintauchen in dieses Thema?
01:02:40: Aber ich würd es nicht per se als was Unnormales hinstellen, weil ich glaube, dass es wahnsinnig vielen Menschen so geht, dass die über ihr Leben verteilt andere Menschen begegnet, die sie spannend finden und sexuell anziehend dadurch wie unsere Gesellschaft konstruiert ist mit Monogamie und so einfach ein großes Tabu ist.
01:03:07: Und uns vermittelt wird, dass das so nicht sein sollte.
01:03:11: Man muss ja auch sagen wenn man ganz weit zurückgeht es ist ja auch ein Instinkt.
01:03:17: Ja natürlich!
01:03:19: Es ist einfach nur ein Instinct.
01:03:20: Ein Instinkte sind mächtig.
01:03:23: Das merkt mir in vielen Sachen.
01:03:26: aber wie du schon sagst Das wird ja in der Gesellschaft nicht so gern gesehen.
01:03:34: Auf eine Beziehung, beziehungsweise...
01:03:37: Kommt auf die Gesellschaft dann, der durchbewegst?
01:03:39: Ja das stimmt natürlich auch aber aus der Gesellschaft, wo ich herkomme.
01:03:44: Aber wir sind ja dahergekommen dass
01:03:48: mein Extrem ist
01:03:49: genau ob das dein Extrem ist zurzeit auch dich mit diesen Sachen zu beschäftigen zu zu zu flirten zu schreiben Und so war es, damit du dich eben nicht mit dir beschäftigen musst.
01:04:01: Das ist ja meine Frage!
01:04:03: Weil ich ja gerade davon geredet habe dass das eigentlich schon mein ganzes Leben so ist... ...dass ich vier sexuelle Gedanken hatte.
01:04:11: Habe
01:04:12: ich auch die ganze Zeit?
01:04:14: Ja aber halt mit anderen auch.
01:04:18: Du sagst das als wäre das Wunder natürlich.
01:04:20: Ich glaube
01:04:22: das nicht.
01:04:24: Das ist wahrscheinlich die Abwärtung, die ich gegen mich habe.
01:04:26: Dass mein System dann sagt du bist falsch, weil
01:04:28: du das denkst... Die Werten, die da drinnen sind?
01:04:29: Ja.
01:04:30: Aber es ist
01:04:30: wirklich schon... Und deswegen würde ich jetzt nicht sagen dass das ein Extrem ist, weil wie gesagt, das hatte ich ja schon immer.
01:04:43: Ich glaube man könnte vielleicht sagen, es ist gerade wieder so eine Phase, dass ich irgendwas suche und was zu tun habe.
01:04:49: Das kann man wahrscheinlich auch als Extrem nehmen, weil ... in der depressiven Phase immer denke, ich schaffe nix.
01:04:58: Ich krieg nix hin und deswegen muss ich jetzt irgendwas machen.
01:05:02: Aber eigentlich geht's ja darum mehr oder weniger um das Geld verdienen.
01:05:06: Deswegen das Trading ist auf jeden Fall extrem gewesen... oder noch wie man es nimmt.
01:05:12: Der Cannabis-Konsum?
01:05:14: Der Cannabiskonsum würde ich wahrscheinlich auch mit reinzählen aber jetzt zum Beispiel Musik machen.
01:05:21: Ist ja auch mein Ding.
01:05:23: Das mache ich gar nicht so oft.
01:05:25: Mit den Frauen ist jetzt gerade wieder ne... eine Phase, ja das stimmt.
01:05:32: Und da weiß ich auch noch nicht ganz genau ob es hingeht weil ich glaube dass ist auch noch vier mit... Ich habe jetzt die Erlaubnis-Phasie oder ich entwickle mich daraus dass es unnormal ist.
01:05:41: Also ich musste das ja nicht erlauben
01:05:43: Ja
01:05:44: Aber ich weiß was du meinst.
01:05:45: ja
01:05:47: In gewisser Weise sag' ich mal und wie gesagt dass es nicht unnormal
01:05:54: is
01:05:56: Weil man nennt ja auch Leute in der Paprika fragen.
01:06:00: Ich wollte noch fragen ist für dich die Tatsache, dass du oft sexuelle Gedanken hast schon was Unnatürliches und Beschämendes?
01:06:10: Also deiner Wertung nach jetzt nicht.
01:06:12: Ist es das Faktisch?
01:06:13: Sondern hast Du die Bewertungen darüber?
01:06:14: Ja.
01:06:15: Über Dich auch so.
01:06:15: Okay.
01:06:16: Vielen Dank!
01:06:17: Das war mir nicht klar, dass das für Dich sich so anfühlt.
01:06:24: Also zumindest zu oft und viel.
01:06:28: Weil ich denke auch auf den Viel an Sex aber...
01:06:30: Ja, ich kann ja nicht in andere Köpfe schauen.
01:06:35: Und wie gesagt das war früher ein Tabu-Thema wo ich herkomme.
01:06:39: Natürlich gab es dann die Männergruppen auch, die haben dann immer erzählt hier und da... Aber das war mehr Angeberei rumgeprolle.
01:06:51: Das hat ja nichts mit ehrlicher Offenheit zu tun Wie wir das jetzt haben, wie ich dir das gesagt habe.
01:07:01: aber ich merke dass quasi Jetzt gerade, wenn ich auch mit anderen Frauen schreibe.
01:07:07: Die aus solchen Plattformen suchen oder ich dann erzähle dass wir eine Beziehung haben wo wir auch alleine schauen können Wenn wir wollen Dass sie das immer ganz spannend finden und dass die auch solche Gedanken haben Und dass hier zum Beispiel letztens wieder habe ich wieder eine angeschrieben, die dann gesagt hatte sie war zwanzig Jahre lang in der Ehe und hat dann mitgekriegt irgendwas stimmt ja nicht.
01:07:33: Sie ist jetzt raus aus der E he und jetzt will sie ganz anders leben, ganz andere Beziehungen führen also auch offene Beziehung Poliarmorie.
01:07:43: dass es jetzt das was sie gesagt hat das hat sich erst mitgeteilt bekommen und vorher war es halt so wirklich dass ich muss ja ein Mann haben Ich darf nicht irgendwie und Ja ich glaube wenn sich das alle trauen würden Sagen würde das wahrscheinlich ganz anders aus.
01:08:01: Definitiv!
01:08:03: Ja, weil es ja oft verknüpft ist mit Verlust also oft wird hier impliziert Wenn du als mein Partner jetzt Gedanken an andere Frauen hast Wurde uns ja beigebracht dann bedeutet es dass Du mich nicht mehr willst und Das ist ja nicht so.
01:08:27: Ich würde angesichts der Zeit gern nochmal zu mir kommen.
01:08:32: Stimmt, du
01:08:33: wolltest
01:08:33: noch mal zu dir kommen.
01:08:34: Ja
01:08:35: weil ich das glaube auch sehr wichtig finde diese andere Seite mitzubesprechen und damit möchte ich deine Seite jetzt nicht kleiner machen oder abwerten aber dass er die Seite die ich mit einbringen kann weil das ja auch für mich sehr herausfordernd war dieser zeit und ja auch viel mit mir gemacht hat auch jetzt also die letzten wochen dass wir nicht wieder so zueinander gefunden haben, lag ja auch viel auf meiner Seite mit quasi.
01:09:09: Genau!
01:09:10: Denn ich
01:09:11: habe
01:09:12: schon Erfahrungen damit einen Partner an meiner Seite zu haben.
01:09:15: der Depression hat vor dir und Ich bin in der Vergangenheit Nicht gut damit umgegangen definitiv.
01:09:25: also ich hab mich da immer sehr angegriffen gefühlt Und wollte das weghaben das Problem und dass der sich so verhält.
01:09:35: Und da glaube ich unbewusst auch viel mit meinem Verhalten, meinen Partner bestraft.
01:09:45: Das sehe jetzt alles mehr wie ich mich damals verhalten habe und war sehr bemüht es nicht zu tun.
01:09:53: also... Wie soll ich das sagen?
01:09:58: Wenn du in deiner Konditionierung Drama klingt jetzt auch so wertend, aber das meine ich gar nicht.
01:10:06: Sondern wenn du so völlig abtauchst in deiner roten Ampelphase da nicht mit einzusteigen, mich nicht runterziehen zu lassen... ...mit einzulassen auf die Dramatik, die es für dich hat und dich nicht blöd zu finden dafür?
01:10:27: Das war eigentlich das Allerschwerste!
01:10:30: Zu sagen ja, ich sehe das alles Ich kann das anerkennen, dass es dir so geht.
01:10:37: Und das ist aber nicht meine Realität.
01:10:40: und auch ... was diese Phase ja mitgebracht hat war von dir immer wieder Vorwürfe gegen uns dann.
01:10:49: Also für das ja ganz automatisch passiert Unbewusstheit.
01:10:54: Wenn's uns schlechtgeht, dass wir oft das auf andere Abwälzen, andere blöd finden und so bemüht du warst, das nichts zu tun ist dir, das ja aber auch passiert, Weiß ich nicht.
01:11:04: Wenn du so Angst ums Geld hattest, sauer auf uns warst ... wenn wir ...
01:11:09: keine Ahnung?
01:11:10: Schuh gekauft haben oder ...
01:11:14: Sagen wir mal Kaffee!
01:11:14: Ich trinke keinen Kaffe, aber das wäre das Spondort dazu.
01:11:17: Würd ich jeden Tag mit dem Kaffey-to-go kommen in der Phase, würdest du ja völlig eskalieren und mir das vorwerfen.
01:11:25: Und dann zu sehen mich?
01:11:28: Na ja, zu den roten Ampelszeiten wahrscheinlich.
01:11:31: Ja, das meine ich in diesen Phasen dann.
01:11:33: Ähm, und dann
01:11:35: Ich würde... ich würde nicht eskalieren.
01:11:38: Da ist ja meine Taktik wieder passiv-aggressiv, ich würde dann quasi so kleine Stiche abgehen.
01:11:45: Na?
01:11:45: Muss ich heute wieder ein Kaffee kochen oder...?
01:11:47: Ja, ich glaube in den roten Ampelphasen ist das schon deutlich mehr.
01:11:51: Ja.
01:11:53: Da
01:11:53: fühlt sich das weniger passiv und mehr aggressiv an!
01:11:57: Entschuldigung.
01:11:57: Ähm,
01:11:59: ja aber was jedenfalls passiert ist dass du in deiner Angst Und dein Katastrophisieren, Vorwürfe an uns hast und mir dien dich anzunehmen war eine große Herausforderung.
01:12:14: Sondern das immer wieder über mich ergehen lassen klingt auch so blöd aber dir immer wieder zuzuhören mit deinen Ängsten die auch zuzugestehen dass du der Vorwörfer an mich oder uns hast um zu wissen dass das jetzt nicht per se was mit mir zu tun hat sondern dass es eben deine Ängste sind dass ich mein Verhalten nicht zwangsläufig dir anpassen muss, wenn's meine Grenzen überschreitet oder so.
01:12:45: Das war äußerst herausfordernd und energizient.
01:12:48: Und natürlich macht es mir als Angehörige auch viel Angst, wenns dir so geht... ...und bringt viel Hilflosigkeit mit sich, weil ich dir einfach nicht helfen kann!
01:13:06: Was ich aber jetzt erst sehe – also früher habe immer versucht zu helfen, weil ich nicht wollte dass mein Partner sich so benimmt.
01:13:15: Weil ich die Gefühle nicht bei mir haben wollte, die das bei mir auslöst.
01:13:18: Das hat mir vorhin schon mal aber ich sehr bestrebt war um das zu ändern.
01:13:24: So keine Ahnung wie ich halt konnte Aber wie gesagt eigentlich immer in dem Bestreben Dass Mein Partner das jetzt endlich mal sein lässt und das war echt hart Nicht rein zu grätschen, dir nicht so sagen mach doch mal guck doch mal dahin.
01:13:39: Du weißt auch wie es besser geht du hast doch Strategie nutzt die doch sondern dich einfach auf der Couch liegen zu lassen Todunglücklich wie du warst.
01:13:50: So sagen ich bin da wenn du mich brauchst aber Ich ändert dich jetzt nicht.
01:13:57: Ja für wir Zuhörerinnen nochmal Es ist jetzt nicht so dass sie mich liegen lässt und nicht mehr für mich da ist.
01:14:05: ... dass der Knackpunkt ist, wenn dann muss ich dich fragen ob du mir hilfst.
01:14:17: Ob du mir zeigst wie ich da rauskomme.
01:14:19: Ich glaube das ist nochmal ein großer Unterschied.
01:14:21: und nicht du von dir aus zu kommen sagen.
01:14:24: Ja hier mach doch das und das.
01:14:25: Richtig zu drängen so.
01:14:26: Genau.
01:14:27: Das ist ja wie beim Coaching.
01:14:30: Das bringt der Nächsten.
01:14:31: Wenn du jemanden coachen willst... Der das
01:14:33: nicht
01:14:33: will?
01:14:33: ...der das nicht Will, das ist ja absolutes No-Go und das wird auch nie funktionieren Ja.
01:14:39: Wenn da muss derjenige zu dir kommen und sagen was auf, können wir mal darüber reden?
01:14:43: Du hast doch vielleicht ein paar Tricks oder sowas... Und ja das habe ich auf jeden Fall mitgekriegt dass das früher anders war, dass du früher dann gleich gesagt hast ne.
01:14:52: Du weißt doch wie das geht!
01:14:54: Du weisst doch wie
01:14:54: es geht!
01:14:56: Aber du weißt auch was du jetzt machen musst und so und das ist natürlich wie Benzin ins Feuer wiesen.
01:15:03: Weil's ja nochmal impliziert Hey bist du blöd, dass
01:15:06: du nicht weißt wie das geht.
01:15:08: So ganz ungefiltert ist das ja das was bei dir ankommt nämlich du bist falsch weil du dich da jetzt nicht rausholen kannst.
01:15:13: Ja und
01:15:14: das hast du auf jeden Fall sehr geändert.
01:15:16: Du bist auch immer sehr rausgegangen.
01:15:18: Was ich aber auch sagen muss ist dass sich das am Anfang definitiv aus so angefühlt hat wie
01:15:24: jetzt
01:15:25: macht sie gar nichts mehr was es jetzt los ist.
01:15:27: Also
01:15:27: zwar
01:15:27: bin wir auch im Widerstand bei mir definitiv Aber du hast mir das halt auch mal gut erklärt und dann sagst du deswegen nicht Ja, Ausbau, wie gesagt.
01:15:39: Trotzdem erst mal... Jetzt kommt sich keiner mit mich.
01:15:41: Das ist ja los!
01:15:42: Warum sagt sie nichts?
01:15:44: Nur auf sehr spannend zu sehen, dass dann trotzdem wieder das System gesagt hat, jetzt musst du doch hier was kommen.
01:15:52: Ja, das war sehr herausfordernd.
01:15:56: Also alles, was da hochkommt bei mir zu belassen und nicht zu erwarten, dass du dich jetzt endest damit es mir besser geht Und trotz allem dass wir das, finde ich sehr gut gemacht haben in dieser extrem schweren Zeit.
01:16:12: Hat es halt trotzdem echt Distanz kreiert?
01:16:15: Weil's uns sehr weit voneinander weggeschoben hat, weil das einfach nicht möglich ist da so nah beieinander zu bleiben und was hinterher passiert ist als es dir ein bisschen besser ging, dass du ... Ich sag mal wieder alltagsfähig warst hast du ja auch klar gesagt, dass Du jetzt nicht groß über Gefühl und alles reden möchtest weil sich das für dich gerade wie eine Pause anfühlt.
01:16:40: Und du einfach nur grad genießen möchtest, dass es dir nicht schlecht geht?
01:16:44: Was ich total verstehen kann und da einfach nicht das Interesse dran hat ist jetzt erzwungen normalen tausend Gespräche über Gefühle zu führen um wieder zueinanderzukommen.
01:16:58: Und bei mir... ...ist erst mal ne große Erschöpfung eingesetzt danach, gemerkt habe jetzt im Nachhinein, dass ich ja die ganze Zeit versucht hab stabil stehen zu bleiben für uns alle.
01:17:21: Aber genau genommen übertrete ich meine Grenzen damit dann auch in dem Moment weil ich mich halt auch lieber heulenden die Ecke legen würde und ich mir das aber nicht erlaubt habe, weil ich unbewusst das Gefühl also das sehe ich jetzt hinterher Dass ich immer das Gefühl hatte wenn es dir so schlecht geht dann muss ich entweder stabil stehen bleiben oder sogar positiver werden, als ich sonst vielleicht bin damit wenn ich beide im negativen Loch versinken sage jetzt mal und das aber auch nicht ganz authentisch war weil dass auch so nahe.
01:17:57: Das war dann halt die Reaktion die ich mich geflüchtet habe wahrscheinlich diese positive Basis für dich bilden zu wollen Und da hab ich hinterher gemerkt, wie anstrengend das alles war.
01:18:09: Ich bin erst mal so ein Energief gefallen und als es dir dann besser ging ... Da hab ich schon noch etwas rebelliert gegen das Ganze, in dem ich dich blöd gefunden habe.
01:18:23: Aber ich hab das aufgehoben bis du sehr tragen konntest oder weiß ich nicht, wiss es dich nicht mehr in den Abgrund stürzt.
01:18:30: Das seh' ich jetzt auch nochmal.
01:18:32: Weil jetzt ist der Moment, wo wir wieder verbunden sind, wird immer mehr
01:18:35: rauskommen.".
01:18:36: Wir haben noch mal unsere Muster gesehen.
01:18:38: Du wieder, gerade Energie hast du drüber zu reden und ich das noch mal klarer sehen konnte.
01:18:42: was bei mir hinterher passiert ist dass sich dann halt einfach hinterher ins dich blöd fallen in das dich Blöd finden gefallen bin und das aber mittlerweile auch gesehen habe anerkannt hat mich entschuldigt hab weil ich ja auch immer meinen Anteil daran habe.
01:19:01: also ich habe dich jetzt blöd gefunden die letzten tage dafür keine Grenzen gesetzt hast und dich dann nicht so verhalten hast, so freudig wie ich das gerne hätte.
01:19:14: Aber ich habe halt die Grenzen überrannt weil da komme ich halt her.
01:19:18: Das ist das was bei mir automatisch passiert wo ich noch immer mehr lernen darf zu stoppen wenn du es nicht sagst sondern auch wenn ich sie sehe.
01:19:36: Deine knackenden Gelenke.
01:19:37: Sorry
01:19:38: Ja
01:19:39: Genau So...so..das ist der Stand der Dinge Ja der letzten monate.
01:19:45: warum diese podcast folge jetzt so lange hat auf sich warten lassen worum sie ganz anders geworden ist als wir uns das gedacht hatten mal.
01:19:52: Warum es gerade so still war um uns herum auch auf social media und so.
01:19:58: ja stimmt es hat ja alles.
01:20:00: Das alles beeinflusst
01:20:02: kann man das sagen?
01:20:03: also ich würde nicht sagen gelitten.
01:20:05: Es ist ein Prozess, aber ja
01:20:10: mich persönlich hat's auch in viele prozesse gestürzt die für mich super wertvoll waren und mir sehr viel Wachstumschancen gegeben haben.
01:20:21: Und es war halt trotzdem alles ultra unangenehm, anstrengend, beängstigend... Scheiße!
01:20:29: Und das wird's bestimmt in Zukunft wenn du Therapie anfängst öfters werden.
01:20:35: aber wie gesagt jedes mal finde ich für mich ist halt eine Wachstation.
01:20:43: Hast du noch abschließende Worte?
01:20:45: Das Wort am Gutes, das Wort natürlich.
01:20:47: Also dass du mit unterschreiben für dich?
01:20:49: Ja!
01:20:49: Weil ich weiß ja nicht ob sich das für dich auch so anfühlen.
01:20:52: Definitiv, ja.
01:20:53: Bin ich verrückt bei dir.
01:20:56: Dann danke ich dir... ...für dieses sehr schöne Gespräch.
01:21:00: Diesmal hat es sich ganz anders angefühlt.
01:21:02: Schöne Couchgespräch.
01:21:03: Ja, diesmal war's wie dein echtes Couch-Gespräch nur wir und das Handy zwischen uns und der Geschirrspüler.
01:21:08: Ich kann dir schon mal sagen, dass das schon mal ein ganz anderes Gespräch war weil ich da viel mehr an die Augen guckte.
01:21:13: Da hab ich jetzt mal so viel in der Gegend rumgeguckt.
01:21:16: Und da war gar nicht richtig dabei, glaube ich.
01:21:19: Warum auch immer was davon Thema schon wieder waren?
01:21:21: Ja vielleicht war es so da einfach... Vielleicht war's noch die Wunde noch zu offen um jetzt so drüberzureden weil jetzt sind halt nochmal eine Woche ins Land gegangen und konnte das noch mehr verarbeiten in der Zeit dich wieder erholen von dieser Phase.
01:21:36: vielleicht war einfach eher der Zeitpunkt als
01:21:39: letzte Woche.
01:21:40: Und für mich ja genauso Ich hatte das gestern mit meinem Herzensmensch dort besprochen, dass ich jetzt gerade so schwierig finde eine Podcastaufnahme zusammenzukommen weil es kein Raum dafür gibt und was dabei ungesagt bleibt ist.
01:22:02: Dass ich halt den Raum auch nicht erschaffen habe.
01:22:04: also an mir hing das ja genauso dass ich dir die Möglichkeit nicht gegeben hab letztes mal ganz offensichtlich so offen und verbunden zu sein.
01:22:14: Jetzt zum Beispiel.
01:22:20: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
01:22:25: Danke dir fürs Erzählen.
01:22:32: Bis zum nächsten Mal!
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